Joey Batey über die neue Dynamik mit Liam Hemsworth und den wahren Kern Jaskiers
Ein Tag als Jaskier? Im Interview spricht Joey Batey über das Herz des Barden, Verletzlichkeit und den neuen Geralt an seiner Seite.

Am 30. Oktober startet Staffel 4 von „The Witcher“ und wir hatten die Gelegenheit, Joey Batey vorab in London zu treffen. Der 36-Jährige verkörpert Jaskier, den hochsarkastischen besten Freund Geralts, der von vielen Fans – und sogar von seinen Gefährten – oft missverstanden und an die Seitenlinie gedrängt wird. Doch hinter dem Witz und der charmanten Fassade verbirgt sich ein Charakter voller Tiefe, voller Empathie... und Einsamkeit?
Joey erzählt, was wirklich in Jaskiers Herz vorgeht, warum es anstrengend ist, ihn zu spielen, und welche andere Figur er gerne einmal selbst verkörpern würde.
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„Wäre ziemlich anstrengend, Jaskier zu sein“
Melissa Mundhenk, TV Movie Online: Jaskier versteckt sich oft hinter Liedern und Witzen. Aber was glaubst du, was er tief in sich wirklich will?
Joey Batey: Oh, das ist eine ganz schön tiefgehende Frage für so früh am Morgen. Ich glaube, er möchte vor allem eines: Er ist ein unglaublich empathischer Mensch, der sich um die Menschen um ihn herum kümmern will. Er will, dass alle sicher und glücklich sind. Und manchmal geht das so weit, dass er sein eigenes Glück zurückstellt – um Geralt, die Witchers und eigentlich jeden, den er trifft, zu unterstützen. Für mich ist das der Kern seiner Figur. Schon seit Staffel eins beginne ich jede neue Staffel genau dort – mit dieser Seite von ihm.
Wenn du und Jaskier für einen Tag die Plätze tauschen würdet – was würdest du als Erstes tun?
Oh je. Ich glaube, es wäre ziemlich anstrengend, Jaskier zu sein – ehrlich gesagt, ist es schon anstrengend, ihn zu spielen. Ich würde wahrscheinlich einfach in eine Taverne gehen und mich ein bisschen feiern lassen. Das wäre genug.
Die Freundschaft zwischen Geralt und Jaskier ist ein zentraler Teil von „The Witcher“. War es schwieriger, sie jetzt mit einem neuen Geralt darzustellen?
Überhaupt nicht. Liam und ich verstehen uns großartig. Wir bringen uns gegenseitig zum Lachen, trinken nach einem langen Drehtag mal ein Glas Wein. Unsere Freundschaft war sehr natürlich, und das sieht man auch auf der Leinwand. Es war ganz leicht, mit ihm befreundet zu sein.
Wenn du irgendeinen anderen Charakter im Witcher-Universum spielen könntest – wen würdest du wählen?
Wir haben uns das im Cast tatsächlich selbst schon gefragt – wenn wir für einen Tag tauschen könnten, würde ich gern Yennefer spielen. Annas Darstellung ist einfach unglaublich. Ich würde gern Magie wirken, Zauber sprechen, diese schlagfertigen Sprüche bringen. Nur die Kleider könnte ich wohl nicht so gut tragen wie sie.









