„The Sticks“: Neue Eishockey-Serie bei Netflix, in der es vielleicht wirklich mal um Eishockey geht
Erfahre hier, welcher Schauspieler aus „Ich und die Walter Boys“ dabei ist und warum sich die Serie von „Off Campus“, „Heated Rivalry“ oder „Icebreaker“ unterscheiden könnte.

Netflix bekommt Nachschub für alle, die Sportserien lieben – und für alle, die bei „Eishockey-Romance“ inzwischen reflexartig an BookTok-Hits wie „Icebreaker“, „Heated Rivalry“ oder „Off Campus“ denken. Denn „The Sticks“ schlägt (zumindest nach allem, was bisher bekannt ist) eine deutlich andere Richtung ein: weniger Campus-Flirt, mehr Kleinstadt, Trauma, Teamgeist – und tatsächlich Eishockey.
Und ja: Mit Isaac Arellanes ist auch ein Gesicht dabei, das viele aus „Ich und die Walter Boys“ kennen – er spielt in „The Sticks“ Manny Rodriguez.
Worum geht’s in „The Sticks“?
Die Serie spielt in der fiktiven Kleinstadt South Dorothy in Minnesota, wo Eishockey nicht Freizeit ist, sondern Identität. Jahrzehntelang ist die Highschool-Mannschaft unter Coach „Sully“ Sullivan so erfolgreich, dass sie sogar Meisterschaften außerhalb des Bundesstaates gewinnt und NHL-Stars hervorbringt.
Dann der Bruch: Ein Busunfall reißt das Team auseinander – mehrere Spieler sterben, ebenso Coach Sully selbst. Die Stadt wendet sich an Harper Sullivan, Sullys Witwe. Sie soll ein neues Team coachen: junge Männer, die verletzt und traumatisiert sind. Ausgerechnet sie wird damit zur zentralen Figur, die nicht nur Spieler zurück aufs Eis holt, sondern auch eine ganze Stadt aus der Trauer führt.

Nicht „Heated Rivalry“ oder „Off Campus“: Was „The Sticks“ anders machen könnte
Wer bei Eishockey-Stoffen zuletzt vor allem spicy Romance- und Rivalen-Tropes serviert bekam, dürfte hier aufhorchen. Denn „The Sticks“ setzt den Ton klar anders:
Sport als Rettungsanker statt nur Kulisse für Liebesdrama
Trauerarbeit, Verlust und Gemeinschaft als Motor der Geschichte
Coming-of-Age „in jedem Alter“ – also nicht nur die Youngster auf dem Eis
Ein Setup, das stark nach Ensemble-Drama klingt, bei dem Eishockey als Strukturgeber funktioniert (Training, Spiele, Rivalitäten), aber die emotionale Ebene gleichwertig mitläuft
Schöpfer Nick Naveda bringt es in einem Statement auf den Punkt: „In ‚The Sticks‘ geht es um viele Dinge: Eishockey, Familie, Liebe, Verlust, soziale Schichten und das Erwachsenwerden in jedem Alter. Vor allem aber ist es eine Geschichte über Gemeinschaft und darüber, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.“
Das ist weit weg von „Spicy locker room“-Vibes – und genau deshalb könnte „The Sticks“ für viele die Serie sein, in der es wirklich mal um Eishockey geht …
Startdatum: Wann kommt „The Sticks“ zu Netflix?
„The Sticks“ wird eine achtteilige Serie. Ein konkreter Veröffentlichungstermin steht derzeit noch nicht fest.
Cast: Diese Stars und Newcomer:innen stehen fürs Team auf dem Eis
Michelle Monaghan als Harper Sullivan (bekannt u. a. aus „True Detective“, „The White Lotus“)
Isaac Arellanes („Ich und die Walter Boys“) als Manny Rodriguez
Josh Macqueen als Rhett Nelson
Costa D’Angelo als Owen Boone
Ethan Holder als Cooper Cunningham
Shai Chase als Henry Sullivan
Carter Shimp als Austin Ryder
Caleb Baumann als Elu

Weitere bestätigte Namen
Zu den Stammdarsteller:innen zählen außerdem:
Scott Bakula als Coach Brody Hansen
Logan Marshall-Green als Coach Sully
Alex MacIsaac als Emma Boone
Und als wiederkehrende Figuren sind u. a. dabei:
Bryan Greenberg als Cliff Barnes
Chelsea Field als Alice Hansen
Patrick Gallagher als Schulleiter Montgomery
Alison Araya als Joan Garcia
Aman Smardon als Kai Becker
Krista Bridges als Frankie Ryder
Ben Cotton als Mr. Marchbanks
Chloe Avakian als Izzy Miller
River Codack als Tyler Walker
Angus Albinati als Jack McGrath
Callum Orchison als Derek Marchbanks
„Stranger Things“-Produzent:innen im Boot
Hinter den Kulissen von „The Sticks“ stehen gleich mehrere Namen, die Netflix-Serienfans kennen dürften:
Schöpfer/Ausführender Produzent: Nick Naveda
Showrunnerin/Ausführende Produzentin: Bridget Bedard
Produktion: 21 Laps (Shawn Levys Company, u. a. „Stranger Things“, „All the Light We Cannot See“, „The Adam Project“)
Regie (Eps. 101 & 102): Trey Edward Shults
Shawn Levy selbst beschreibt das Projekt als lange entwickelten Favoriten: „Diese Serie ist schon seit Langem ein Favorit bei 21 Laps und eines der besten Projekte, die wir entwickeln und unterstützen durften.“








