„Tatort“ heute: Die Wiederholung „Bauernsterben“ zeigt Eisner und Fellner in Höchstform
Mord zwischen Schweineställen, Korruption und Tierschutz: Mit „Bauernsterben“ zeigt das Erste heute Abend einen der stärksten Fälle des Wiener „Tatort“-Teams. Warum sich das Einschalten lohnt …
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Während sich der „Tatort“ in der Sommerpause befindet, setzt die ARD weiter auf ausgewählte Wiederholungen. Mit „Bauernsterben“ steht heute Abend ein Fall auf dem Programm, der nicht nur einen spannenden Kriminalfall erzählt, sondern auch aktuelle Themen wie Massentierhaltung, Subventionsbetrug und das Höfesterben aufgreift. Gleichzeitig beweisen Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) einmal mehr, warum sie zu den beliebtesten Ermittlerduos der Reihe zählen.
Darum geht es im „Tatort: Bauernsterben“
Auf einem Schweinemastbetrieb wird Landwirt Max Winkler tot im Stall gefunden. Noch bevor die Spurensicherung ihre Arbeit richtig aufnehmen kann, wird versehentlich die automatische Stallreinigung aktiviert und zahlreiche Beweise werden vernichtet.
Die Ermittlungen führen Eisner und Fellner zunächst zu rumänischen Erntehelfern und einer Gruppe von Tierschutzaktivisten. Doch je tiefer sie in den Fall eintauchen, desto deutlicher wird, dass hinter dem Mord weit mehr steckt als ein persönlicher Konflikt. Korruption, millionenschwere EU-Subventionen und dunkle Familiengeheimnisse rücken zunehmend in den Mittelpunkt.
Warum „Bauernsterben“ zu den besten Wien-Fällen gehört
„Bauernsterben“ funktioniert auf mehreren Ebenen. Einerseits liefert der Krimi klassische Ermittlungsarbeit mit zahlreichen Wendungen und falschen Fährten. Andererseits greift der Fall gesellschaftliche Themen auf, ohne dabei den Kriminalfall aus den Augen zu verlieren.
Besonders stark ist erneut das Zusammenspiel von Eisner und Fellner. Zwischen den beiden stimmt wie gewohnt die Chemie: Während Eisner analytisch und ruhig vorgeht, sorgt Fellner mit ihrer direkten Art immer wieder für humorvolle Momente. Selbst in den düsteren Stallanlagen gelingt dem Duo die für die Wiener Fälle typische Mischung aus Ernst und trockenem Humor.
Auch optisch hebt sich der Krimi von vielen anderen „Tatort“-Folgen ab. Die ländliche Kulisse und die beklemmende Atmosphäre auf dem Schweinemastbetrieb verleihen „Bauernsterben“ einen ganz eigenen Charakter.
Wann läuft „Tatort: Bauernsterben“?
Das Erste zeigt „Tatort: Bauernsterben“ heute Abend um 20:15 Uhr. Alternativ steht die Folge auch in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.
Wer einen klassischen Sonntagskrimi mit aktuellem gesellschaftlichem Bezug und einem hervorragend eingespielten Ermittlerduo sucht, macht mit dieser Wiederholung wenig falsch. „Bauernsterben“ zählt zu den stärkeren Fällen aus Wien – und zeigt Eisner und Fellner in Bestform.








