„Tatort“ am Sonntag: ARD ändert das Programm anlässlich des Todes von Andreas Hoppe
Die dieswöchige „Tatort“-Wiederholung wird gegen eine andere Wiederholung ausgetauscht – aus derselben Stadt. Was dahintersteckt und was das für das Publikum bedeutet …

Ursprünglich hatte die ARD für diesen Sonntag einen ganz anderen Plan: So wollte man um 20:15 Uhr den Ludwigshafener Fall „Gold“ mit den Ermittlerinnen Odenthal (Ulrike Folkerts) und Stern (Lisa Bitter) zeigen, doch der Todesfall des Schauspielers Andreas Hoppe sorgt nun dafür, dass die Wiederholung gegen eine andere eingetauscht wird. Welchen Fall zeigt die ARD nun am Sonntag?
Warum wird der „Tatort“ ausgetauscht?
Am Mittwoch, den 26. August, ist der Schauspieler Andreas Hoppe im Alter von 66 Jahren verstorben. Dem breiten Publikum war er vor allem als Ermittler Mario Kopper im Ludwigshafener „Tatort“ bekannt, der von 1996 bis 2018 an der Seite von Ermittlerin Odenthal war. Kopper zeichnete sich stets durch seine italienischen Wurzeln aus, die er voller Stolz präsentierte. So fuhr er einen Fiat 130 und träumte ein Leben lang davon, in Italien zu leben.
Der Traum wurde ihm schlussendlich erfüllt, als er in seiner Ausstiegsfolge „Kopper“ aus dem Jahr 2018 aus dem Dienst entlassen wurde, da er in mafiöse Strukturen verwickelt war. Diese Entwicklung führte Kopper dann nach Sizilien, wo er sich mit seiner Verlobten niederließ.
Nun wird Andreas Hoppes langjährige Beteiligung an der Reihe und seine gesamte schauspielerische Karriere mit einer recht spontanen Programmänderung gewürdigt.
Welcher „Tatort“ läuft am Sonntag?
Statt des Falles „Gold“ aus dem Jahr 2023 setzt man nun auf die Episode „Roomservice“, die 2015 gezeigt wurde, wie uns die ARD bestätigt. „Roomservice“ führt Odenthal, Stern und Kopper in ein Hotel, wo ein Zimmermädchen nach einem Sturz im Treppenhaus gestorben ist. Es wird jedoch kein Suizid vermutet, sondern vielmehr deuten alle Indizien auf eine Vergewaltigung durch einen EU-Kommissar hin.
Intern gehen die Meinungen bezüglich des Vorfalls aber auseinander: Während Stern vollends überzeugt ist, dass der EU-Kommissar der Schuldige ist, vermutet Odenthal hinter dem gesamten Vorfall eine Intrige gegen den Politiker. Und früher oder später tut sich ein gigantischer Tümpel zwischenmenschlicher Aversionen und hinterlistiger Pläne auf, die das Dreiergespann zutiefst herausfordern.
Auch wenn „Roomservice“ den Fall „Gold“ verdrängt, ändert sich nichts an der Sendezeit. Der „Tatort“-gewordene Nachruf auf Andreas Hoppe wird diesen Sonntag um 20:15 Uhr in der ARD gezeigt. Bereits jetzt ist der Fall auf dem kostenpflichtigen Streamingservice ARD Plus verfügbar.
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