„Stuart Fails to Save the Universe“: „The Big Bang Theory“-Star kehrt völlig verändert zurück
Große Überraschung im neuen „The Big Bang Theory“-Spin-off: Dieser Fanliebling taucht wieder auf – doch diesmal ist alles anders als früher.

Mit „Stuart Fails to Save the Universe“ schlagen die „The Big Bang Theory“-Schöpfer Chuck Lorre, Bill Prady und Zak Penn 2026 ein neues Kapitel im Nerd-Universum auf – und überraschen Fans gleich mehrfach. Denn „Stuart Fails to Save the Universe“ bringt bekannte Gesichter zurück. Warum Fans jetzt besonders genau hinschauen sollten.
Achtung: Der folgende Artikel enthält Spoiler zur zweiten Folge von „Stuart Fails To Save the Universe“ auf HBO Max.
Ein Spin-off, das alles auf den Kopf stellt
„Stuart Fails to Save the Universe“ ist keine klassische Sitcom-Fortsetzung, sondern eine Sci-Fi-Komödie mit Multiversums-Elementen und deutlich düsterem Einschlag. Die Serie präsentiert bekannte Figuren mit völlig neuen Hintergrundgeschichten in unterschiedlichen Realitäten – und nutzt diese Freiheit für radikale Wendungen.
Im Zentrum steht Stuart Bloom. Der Besitzer des Comicbuchladens „The Comic Center of Pasadena“ trat erstmals 2008 in Staffel 2 von „The Big Bang Theory“ auf. Gespielt von Kevin Sussman, entwickelte sich der chronisch pleite, sozial unbeholfene Nerd mit trockenem Humor vom Sidekick zur festen Größe im Freundeskreis.
Nach einem kurzen Date mit Penny, einem Zwischenstopp im Haus von Mrs. Wolowitz und einer späteren Beziehung mit Denise wirkt Stuart in den späten Staffeln stabiler und selbstbewusster. Nun bekommt er endlich die Hauptrolle – auch wenn er laut Serientitel offenbar daran scheitert, das Universum zu retten.
Widerstandskämpferin statt Cheesecake-Factory-Kellnerin
Episode 2 sorgt für ein Wiedersehen, das so wohl niemand erwartet hat: Kaley Cuoco kehrt als Penny zurück – allerdings in einer radikal veränderten Version ihrer Figur.
Schon der Vorspann der zweiten Folge verrät, dass Zack in dieser Folge dabei ist. Gemeint ist Zack Johnson (Brian Thomas Smith), Pennys gutherziger, aber einfältiger Ex-Freund aus „The Big Bang Theory“, der immer dann auftauchte, wenn Penny und Leonard getrennt waren. Doch im Spin-off ist alles anders.
In einem Paralleluniversum, das von einer bösartigen KI beherrscht wird, trägt jeder Mensch ein Elektroschockhalsband, das ihn zwingt, permanent freundlich und glücklich zu sein. Penny führt in dieser dystopischen Realität den Widerstand gegen die Gedankenkontrolle an – und ausgerechnet Zack ist ihr loyaler Stellvertreter.
Dass Penny hier mit Zack liiert ist und Leonard offenbar keine Rolle spielt, hat laut den Machern einen klaren Grund. Bill Prady erklärt: „Da sich in diesem Universum genau das so zugetragen hat, wissen wir nicht, was Leonard in diesem Universum gerade tut. Jedes Universum verleiht jeder Figur eine völlig andere Geschichte. Es gibt keine Kontinuität, weil sie ein anderes Leben geführt haben, weil sie in einer anderen Welt gelebt haben. Diese Penny lebt in einer Welt, in der eine bösartige KI die Menschen mithilfe von Elektroschockhalsbändern kontrolliert, und daher hat sie ganz andere Erfahrungen gemacht.“ Chuck Lorre ergänzt augenzwinkernd: „Es gab keine ‚Cheesecake Factory‘ in ihrem Leben.“
Vom Sitcom-Liebling zur rücksichtslosen Anführerin
Wer Penny bisher als herzliche, schlagfertige Nachbarin kannte, erlebt in „Stuart Fails to Save the Universe“ einen echten Schockmoment. Diese Version der Figur ist kompromisslos und skrupellos: Um Stuart (Kevin Sussman), Bert (Brian Posehn) und Kripke (John Ross Bowie) zu „deprogrammieren“, ohrfeigt sie das Trio ohne Zögern. Als klar wird, dass sie keine Lösung gegen die KI wissen, befiehlt sie sogar ihre Tötung.
Gerettet werden die drei schließlich durch einen Drohnenangriff der KI, bei dem Penny, Zack und die übrigen Widerstandskämpfer:innen außer Gefecht gesetzt werden. Stuart, Bert, Kripke und Denise (Lauren Lapkus) gelingt es hingegen, mithilfe einer Maschine von Leonard und Sheldon in ein anderes Universum zu fliehen.
Überraschende Gastauftritte als neues Erfolgsrezept
Bereits in Folge 1 etablierte die Serie ein klares Muster: Jede Episode bringt mindestens ein bekanntes Gesicht aus „The Big Bang Theory“ zurück – allerdings in ungewohnter Form. Raj, gespielt von Kunal Nayyar, wird dort auf schockierende Weise von Kripke getötet.
Ob die Originalschauspieler:innen Freude daran haben, ihre Figuren so düster zu interpretieren? „Mehr als das“, sagt Prady. Lorre ergänzt: „Mehr als das. Es hat Spaß gemacht, mal etwas anderes zu machen – das war Teil des Versprechens: Kommt und spielt mit uns, und wir sorgen dafür, dass ihr eine Version eurer Figur spielt, die ihr noch nie zuvor gespielt habt, eine völlig andere Rolle.“





