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Stranger Things: „So glücklich!“ – Doch nichts dran an den Mobbing-Vorwürfen gegen David Harbour?

Kurz vor dem Start von „Stranger Things“ Staffel 5 wurde die Netflix-Serie von Millie Bobby Browns schweren Vorwürfe gegen David Harbour erschüttert. Nun hat sie jedoch ausschließlich Lob für ihren Serienvater übrig.

David Harbour und Millie Bobby Brown.
Alles ein großes Missverständnis oder gab es einfach eine große Versöhnung? Foto: Netflix

Wie die britische Daily Mail Anfang November berichtete, soll Millie Bobby Brown bereits vor Beginn der Dreharbeiten zur fünften Staffel von „Stranger Things“ offiziell eine Beschwerde wegen Mobbing und Belästigung gegen David Harbour eingereicht haben. Laut dem Bericht habe es sich dabei um „Seiten voller Anschuldigungen“ gehandelt, die eine interne Untersuchung innerhalb der Produktion ausgelöst hätten.

Über das Ergebnis dieser Untersuchung ist bislang nichts offiziell bekannt. Fest steht jedoch: Die Vorwürfe betrafen keine sexuellen Übergriffe.

Netflix reagiert zurückhaltend

Der Streamingriese Netflix äußerte sich zu den Vorwürfen bislang nicht öffentlich. Eine offizielle Bestätigung oder ein Dementi gibt es nicht. Laut Branchenquellen wolle man „interne Angelegenheiten grundsätzlich nicht kommentieren“.

Eine produktionsnahe Person soll der Daily Mail gesagt haben: „Dass Netflix die Untersuchung nicht dementiert, sagt bereits einiges aus. Aber niemand will, dass diese Schlagzeilen den Start der letzten Staffel überschatten.“

Während der Dreharbeiten soll Millie Bobby Brown von einem persönlichen Vertreter am Set begleitet worden sein – ein Hinweis darauf, dass die Produktion auf eine gewisse Distanz und Professionalität zwischen den beiden Schauspielern achtete.

Ein belastetes Verhältnis

David Harbour (50) spielt in „Stranger Things“ den Ex-Polizisten Jim Hopper, der Browns Figur Elf adoptiert – in der Serie ein emotionales Vater-Tochter-Verhältnis, das von Nähe und gegenseitigem Vertrauen lebt.

Hinter den Kulissen scheint das Verhältnis dagegen angespannt gewesen zu sein. Bereits in früheren Interviews deuteten beide Stars an, dass die gemeinsame Arbeit „intensiv“ und „nicht immer einfach“ sei.

Hinzu kommen private Schlagzeilen um Harbour: Der Schauspieler steht aktuell auch wegen Eheproblemen und angeblichen Affären mit seiner getrennt lebenden Ehefrau, Sängerin Lily Allen, in der Kritik.

Schwieriger Zeitpunkt für Netflix

Die Vorwürfe kamen zu einem heiklen Zeitpunkt: Die fünfte Staffel der Erfolgsserie startete am 27. November 2025, und Netflix plant eine Veröffentlichung in drei Teilen – der zweite Schwung folgt am 26. Dezember, das große Finale am 1. Januar 2026.

Ein Netflix-Insider erklärte: „Das Finale soll ein weltweites Event werden. Niemand will, dass private Konflikte die Begeisterung der Fans überschatten.“

Lily Allen stellt sich hinter Harbour

Trotz der laufenden Turbulenzen steht Harbours Noch-Ehefrau Lily Allen (40) offenbar weiter an seiner Seite. Laut dem Bericht habe sie ihren Mann „während der brutalen Zeit“ unterstützt. Gleichzeitig verarbeitet sie die Trennung und die angeblichen Affären in ihrem neuen Album „West End Girl“, das derzeit in Großbritannien gefeiert wird.

„Lily hat viel Schmerz in Musik verwandelt“, sagte eine ihr nahestehende Quelle. „Sie ist in einer guten Phase ihres Lebens und will Frieden – auch für die Kinder.“

Schadensbegrenzung oder falscher Alarm?

Nach den negativen Schlagzeilen sorgte Millie Bobby Browns Auftritt bei der Premiere von „Stranger Things“ Staffel 5 für große Augen. Sie erschien nämlich gemeinsam mit David Harbour auf dem roten Teppich, man sah sie gemeinsam lachen und scherzen. Doch wie glaubwürdig war dieses augenscheinlich freundschaftliche Verhältnis?

Es war schließlich kein Zufall, dass Brown und Harbour in aller Öffentlichkeit das gute Verhältnis zwischen einander demonstrierten. Handelten sie hier im Auftrag von Netflix?

Auf Nachfrage betonte Brown, dass sie „so glücklich“ sei, Harbour an ihrer Seite zu haben. Später wurde sie im Interview mit Deadline noch ausführlicher:

„David und ich haben ein großartiges Verhältnis. Wir arbeiten in den Szenen und bei der Vorbereitung der Szenen sehr eng zusammen. Ich freue mich wirklich darauf, dass alle sehen können, wie viel Liebe und harte Arbeit wir in den Abschluss unserer Beziehung gesteckt haben und wie das aussieht, und dass wir einigen Fans etwas davon zeigen können. [...] Ich liebe es. Es motiviert mich, jedes Mal mein Bestes zu geben, wenn ich auf dem Drehplan sehe, dass ich mit ihm zusammenarbeite, weil ich weiß, dass er mir das Gleiche zurückgibt.“

Sofern es hinter den Kulissen nicht noch weitere Untersuchungen gibt, deren Ergebnisse nach außen dringen, scheint die Wahrheit hinter den angeblichen Vorwürfen für immer ein Geheimnis zu bleiben. Von Brown und Harbour selbst werden wir immerhin keine klaren Aussagen zur Situation bekommen.

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