Sophie Imelmann wehrt sich nach bösen Vorwürfen: „Werde Anzeige erstatten“
Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Yasin Mohamed steht nun ausgerechnet Sophie Imelmann selbst unter Beschuss. Jetzt wehrt sie sich.

Reality-Star Yasin Mohamed muss sich aktuell wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Seine einstige „Love Island VIP“-Kollegin Sophie Imelmann hatte ihn Ende 2024 angezeigt und wirft ihm vor, nach den Dreharbeiten in einem Hotelzimmer in Griechenland Sex mit ihr gehabt zu haben – obwohl sie mehrfach Nein gesagt haben soll. Obwohl die Situation für Sophie ohnehin bereits extrem belastend ist, sieht sie sich zusätzlich mit Hassattacken auf Social Media konfrontiert. Jetzt setzt sie sich zur Wehr.
Sophie Imelmann wehrt sich gegen Anschuldigungen
Durch den Prozessbeginn gegen Yasin in München werden aktuell die Vergewaltigungsvorwürfe wieder viel diskutiert. Während sich viele – vor allem Frauen – hinter Sophie stellen und ihr den Rücken stärken, gibt es auch Gegenstimmen. Eine davon ist Lawa Baban. Die ehemalige DSDS-Kandidatin hat in einem Video auf TikTok scharf gegen Sophie Imelmanns Aussagen geschossen und behauptet, alles sei ganz anders gewesen. Sie ist überzeugt, Nachrichten würden belegen, dass die einstige „Köln 50667“-Darstellerin nicht die Wahrheit über die besagte Nacht in Griechenland im Jahr 2024 sagt. Für Sophie ein echter Schlag ins Gesicht.
„Ich fühle mich leider nur noch wie eine leere Hülle, weil ich nicht glauben kann, dass Menschen wirklich in der Lage sind, mir so etwas anzutun und sich jetzt auch noch selbst als Opfer darzustellen“, schreibt sie in einem langen Statement auf Instagram. Ihre Worte richten sich an Lawa, auch wenn sie keinen Namen nennt. Sophie ist überzeugt: „Diese Person hat sich leider keine einzige Sekunde Gedanken darüber gemacht, was ein solches Video in einer Betroffenen auslöst.“
Sophie Imelmann erstattet Anzeige
Das besagte Video von Lawa ist mittlerweile gelöscht, doch es blieb nicht ohne Folgen. Die Sängerin bekommt selbst hasserfüllte Nachrichten und Drohungen und hat sich vorerst zurückgezogen. Für Sophie steht jedoch fest: „Ich werde Anzeige erstatten und mein Medienanwalt ist ebenfalls eingeschaltet.“
Sophie ist überzeugt, dass die Hassnachrichten an Lawa nicht aus ihrer eigenen Community kommen, genauso wenig aus der ihrer Freundinnen, die öffentlich hinter ihr stehen. Sie betont dennoch: „Bitte verbreitet keinen Hass im Netz und schreibt ihr keine beleidigenden oder bedrohlichen Nachrichten. Wir können für Gerechtigkeit einstehen, ohne selbst Grenzen zu überschreiten.“
Sophie Imelmann macht Opfern Mut
In dem besagten Video zeigte sich Lawa verwundert darüber, dass Sophie nach dem vermeintlichen Übergriff nicht sofort das Hotelzimmer verlassen hat und stattdessen weiter beim angeblichen Täter geblieben ist. Dazu betont Sophie: „Du bist nicht schuld. Und du bist nicht falsch, weil du nach der Tat bei deinem Täter bleibst.“ Sie erklärt, dass die Psyche versuche, die Opfer davor zu schützen, „solche schrecklichen Taten wahrhaben zu wollen.“
Es gebe „unzählige Gründe wie Trauma, Abhängigkeit, Angst oder Scham, die es uns Betroffenen in solchen Situationen unmöglich machen zu gehen“, hält Sophie fest. Das sei ein völlig normales Verhalten. Nicht normal sei lediglich das Verhalten des Täters. „Es ist und bleibt eine Straftat, Gewalt an Frauen auszuüben, egal auf welcher Ebene“, stellt Sophie Imelmann klar.
Abschließend ruft sie in ihrem Statement dazu auf, weiterhin laut zu sein – und dabei trotzdem immer Menschlichkeit zu bewahren.
Instagram/sophieimelmann
TikTok/@lawaofficial







