Sean Penns Oscar-Abwesenheit endlich erklärt: Wahrer Grund überrascht
Sean Penn ist und bleibt einer der schrägsten Vögel Hollywoods. Das beweist er erneut mit seiner Erklärung, warum er die diesjährigen Oscars nicht besucht hat …

Im Rahmen des diesjährigen Tribeca Film Festivals bekommen alle Festivalgänger und Festivalgängerinnen eine außergewöhnliche Chance: Sie dürfen den sonst öffentlichkeitsmeidenden Sean Penn erleben, der das Festival nutzt, um seinen üblich starken Meinungen Raum zu verschaffen. Mit dabei: seine Haltung zu Selfies, seine Meinung zum Angriffskrieg auf die Ukraine und warum er die diesjährigen Oscars gemieden hat.
Oscars 2026: Warum war Sean Penn nicht anwesend?
Man möge meinen, dass man bei den Oscars anwesend sein würde, wenn man eingeladen ist – insbesondere dann, wenn man für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert ist und diesen dann im Verlauf des Abends auch noch gewinnt. Doch als Kieran Culkin Sean Penn als den Gewinner dieses renommierten Filmpreises vorlas, fehlte von Penn jegliche Spur.
Penn selbst verfolgte die diesjährigen Oscars aus der Ferne und war stattdessen in der Ukraine, um sich mit Präsident Selenskyj zu treffen. Dass der Schauspieler die Ukraine unterstützt, ist bei Weitem nichts Neues. Auch beim Tribeca Film Festival stellte er wieder fest, dass die Ukraine „sich durchsetzen“ werde.
Doch Penns politisches Engagement war nicht der einzige Grund, weshalb er den Oscars fernblieb. Wie sich offenbart, leidet der Oscarpreisträger an einer Angststörung, die insbesondere bei Preisverleihungen für „soziales Unbehagen“ sorgen würde. Kurz danach teilt er einen Entschluss, den er gefasst hat: „Ich habe mich jetzt fürs Leben festgelegt, nirgendwo hinzugehen, wo man in einer vorher geplanten Gruppe mit mehr als acht Personen ist.“
Scheinbar schienen seine Pläne schon damals aufzugehen, denn abgesehen davon, dass er die Preisverleihung zum ersten Mal richtig genießen konnte, freute er sich regelrecht über alle Oscargewinne für „One Battle After Another“. Gleichzeitig merkte er, dass seine Entscheidung auch vorteilhaft für seine mentale Gesundheit war.
Oscars aus Metall und Selfie-Verbot: Was Sean Penn sonst so erlebt
Im Rahmen seiner Ukraine-Reise bekam Sean Penn auch eine Art Ersatz-Oscar ausgehändigt. Dieser bestand aus einem Eisenbahnwagen, der bei einem russischen Angriff beschädigt wurde, und wurde ihm von Oleksandr Pertsovskyi überreicht, seines Zeichens Chef der ukrainischen Staatsbahn.
Zuletzt offenbarte Penn auf dem Tribeca Film Festival noch, dass niemand Selfies machen sollte, weil diese die Seelen aussaugen würden. In typischer Sean-Penn-Manier offenbarte er, dass er Selfies mit jeder Personengruppe ablehnen würde: „Es kommt die Holocaust-Großmutter mit ihrem sechsjährigen Querschnittsgelähmten angerollt? Das ist ein hartes „Nein“.“









