Schlechte Nachrichten für Schwarzseher: Das Ende des Kabelfernsehens
Ist das Kabelfernsehen in Gefahr? Wir haben die Antwort, warum die Welt des Fernsehens für Schwarzseher schwarz aussieht …
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2024 änderte sich für Kabelfernsehen-Nutzer und -Nutzerinnen alles – und allmählich spüren sie die Folgen dessen. Doch was genau ist vorgefallen, und wieso könnte das Kabelfernsehen, wie wir es kennen, in großer Gefahr sein?
Mietnebenkosten: Das veränderte fürs Kabelfernsehen alles!
2024 wurde ein Entschluss getroffen: Die Kosten für das Kabelfernsehen dürfen nicht mehr über die Mietnebenkosten abgerechnet werden. Das hatte zur Folge, dass sich sogenannte Schwarzseher etablierten – also wie Schwarzfahrer, nur in Bezug auf das Kabelfernsehen.
Ebenjene Schwarzseher benutzen weiterhin den Kabelanschluss in ihrer Wohnung, ohne dass sie dafür einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Das Abklemmen dieser Nutzer und Nutzerinnen würde sich für Kabelnetzbetreiber nicht lohnen, da hohe Kosten entstehen, weil dieser Vorgang nur persönlich vor Ort durchgeführt werden kann. Dieser gesamte Umstellungsprozess sorgt für ein generelles Problem …
Kabelfernsehen: Was passiert nun?
Während die Kabelnetzbetreiber in der Klemme stecken, weil das Abklemmen zu teuer ist und gleichzeitig bei Weitem nicht alle einen neuen Vertrag abschließen, haben die Fernsehsender ein ganz anderes Problem.
Da sich viele Leute, sofern das Fernsehen abgeklemmt wurde oder das Kabelfernsehen aus anderen Gründen nicht funktioniert, keinen neuen Vertrag gönnen, haben die Fernsehsender das Problem, dass weniger Personen fernsehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass weniger Zuschauer und Zuschauerinnen zu weniger Werbeeinnahmen führen. Weniger Werbeeinnahmen bedeuten wiederum, dass Fernsehsender im Zweifelsfall weniger finanzielle Ressourcen aufbauen können, um die Sendungen zu finanzieren, die Personen gerne schauen.
Das Ende des Kabelfernsehens: Wie wahrscheinlich ist das?
Prinzipiell hat die Änderung der Abrechnung des Kabelfernsehens zu einem Szenario geführt, in dem weder Publikum, Kabelbetreiber noch Fernsehsender profitieren. Doch ganz so schlimm ist alles auch noch nicht.
Das lineare Fernsehen ist zwar rückläufig, aber das war es auch schon, bevor der Abrechnungsprozess umgestellt wurde – dafür ist die Konkurrenz durch Streamingdienste oder On-Demand-Portale einfach viel zu groß. Auch die Tatsache, dass viele Smart-TVs mittlerweile beim Einschalten nicht sofort das Kabelfernsehen starten, sondern eine Bedienungsoberfläche anzeigen, ist ein Problem.
Trotz all dieser Umstände wird das lineare Fernsehen die nächsten Jahre definitiv überleben – insbesondere, weil Anbieter wie Joyn lineares Programm neben ihren Streaminginhalten anbieten.








