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SAT.1: Wird „Promibüßen“ wegen Helena Fürst nicht ausgestrahlt?

Nach einem psychischen Zusammenbruch von Helena Fürst, wird die neue SAT.1-Reality-Show nun wohl nicht mehr ausgestrahlt.

SAT.1: Wird „Promibüßen“ wegen Helena Fürst nicht ausgestrahlt?
Nach einem psychischen Zusammenbruch von Helena Fürst, wird die neue SAT.1-Reality-Show nun wohl nicht mehr ausgestrahlt. Foto: IMAGO / Andreas Weihs

Eigentlich wollte SAT.1 sich ähnlich wie auch RTL derzeit neu positionieren und neu ausrichten, doch mit dieser neuen Sendung, die als „härteste Reality-Show der Welt“ bezeichnet wurde, hat man sich offenbar wieder in die falsche Richtung bewegt. Nach dem skandalösen Format „Promis unter Palmen“, wollte man etwas neues wagen, nachdem das Format wegen unhaltbarer Zustände abgesetzt wurde. Das neue Format trug den Arbeitstitel „Das große Promibüßen“, doch womöglich werden die Aufnahmen für immer unter Verschluss bleiben, wie die Abendzeitung exklusiv aus Produktionskreisen erfahren haben will.

Bei „Das große Promibüßen“ sollten die Stars nachträglich für vergangenen Skandale und gelieferten Schlagzeilen im TV büßen – und offenbar ging man mit den Kandidat:innen nicht gerade vorsichtig um. Nicht nur wurden sie mit alten Skandalen konfrontiert, sondern mussten sich angeblich auch diversen Ekel-Prüfungen stellen und wurden unter anderem mit einem 24-Stunden-Toilettenverbot bestraft, so die Abendzeitung. Zu den Kandidaten, sollen Elena Miras, Calvin Kleinen, Daniele Negroni, Carina Spack, Matthias Mangiapane, Gisele Oppermann, Daniel Köllerer, Tim Sandt, Helena Fürst und Ennesto Monté gezählt haben. Vor allem Helena Fürst soll dem Sender bei der Produktion aber mächtig Probleme bereitet haben.

 

„Promibüßen“: Helena Fürst musste nach Dreharbeiten in Psychiatrie

Bereits wenige Tage nach Beginn der Produktion in Griechenland, soll Helena Fürst, ehemalige RTL-Moderatorin und „Anwältin der Armen“ mit unschönen Ausdrücken und Regelverstößen aufgefallen sein. Sie soll laut herumgeschrien und die anderen Kandidat:innen bedroht haben. Immer wieder soll sie auch psychisch zusammengebrochen sein und soll „Ihr wollt mich kaputt machen“ geschrien haben. Am Ende soll sie sogar mit Tier-Fäkalien geworfen haben, sodass die Verantwortlichen, ein Psychologe und das Sicherheitsteam schließlich eingriffen.

Das bestätigte auch Christoph Körfer, Sprecher von SAT.1: „Helena Fürst war in diesem Frühsommer Kandidatin einer launigen Promi-Show mit dem Arbeitstitel 'Das große Promibüßen', die sie nach Rücksprache mit dem betreuenden Psychologen vorzeitig verlassen musste. Sie hatte gegen Spielregeln verstoßen.“ Dass es den Fäkalien-Wutausbruch gegeben habe, bestritt er gegenüber der AZ aber: „Dem fürstlichen Fäkal-Wutausbruch widerspricht er: „Die von Ihnen skizzierten Vorfälle gab es nicht.“

In der Konsequenz könnte das nun heißen, dass man das neue Format gar nicht mehr ausstrahlen wird, denn kurz nach den Aufzeichnungen, soll Helena Fürst in eine Psychiatrie zwangseingewiesen worden sein. Von SAT.1 heißt es bislang schlicht und einfach: „Unabhängig von der vorzeitigen Demission von Frau Fürst ist eine Ausstrahlung des Programms in diesem Jahr nicht geplant.“

 
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