„Notruf Spezial“

Sat.1 ändert Programm aus traurigem Anlass: „Notruf“ einmalig in der Primetime

SAT.1 verlegt „Notruf“ einmalig in die Primetime – ein realer Schicksalsschlag steht im Mittelpunkt eines Spezial-Abends.

Bärbel Schäfer steht vor einem Rettungswagen.
Bärbel Schäfer spricht bei „NOTRUF Spezial“ mit Überlebenden. Foto: SAT.1

SAT.1 reagiert auf ein reales Unglück und rückt die Doku-Reihe „NOTRUF Spezial: Verschüttet im Hotel - Das Wunder von Kröv“ aus dem Vorabendprogramm in einen besonderen Sendeplatz am Abend. Die Spezialfolge widmet sich einem dramatischen Hotel-Teileinsturz mit Todesopfern, bei dem die Überlebenden und die Rettungskräfte im Fokus stehen.

Einzigartige Primetime-Ausstrahlung: „Notruf Spezial“ rückt in den Mittelpunkt

Die sonst abends zwischen 17 und 18 Uhr laufende Dokusoap „Notruf“ wird am 12. Januar einmalig in die Primetime geschoben. Grund ist ein tragisches Ereignis: Der Teileinsturz eines Hotels im rheinland-pfälzischen Kröv aus dem August 2024, bei dem neun Menschen verschüttet wurden – zwei davon kamen ums Leben.

In dem „NOTRUF Spezial: Verschüttet im Hotel – Das Wunder von Kröv“-Abend wird der Einsatz der Rettungskräfte nacherzählt und beleuchtet, wie Überlebende und Helfer:innen mit den traumatischen Stunden umgingen. Drei Betroffene kehren für die Sendung an den Unglücksort zurück und berichten im Gespräch mit Moderatorin Bärbel Schäfer von ihren Erlebnissen.

Von Doku-Reihe zum Spezial-Event

Anders als die regulären Folgen, die Alltagssituationen und medizinische Einsätze aus dem Rettungsdienst zeigen, widmet sich diese Ausgabe einem einzelnen, bewegenden Ereignis. Sat.1-Senderchef Marc Rasmus betont, dass die Leistung der Retter:innen und die Geschichten der Betroffenen zur besten Sendezeit besondere Aufmerksamkeit verdienen. Damit will der Sender nicht nur unterhalten, sondern auch das Engagement der Helfer:innen herausstellen.

Mit dem Format, das seit rund eineinhalb Jahren bei SAT.1 im Vorabendprogramm läuft, will der Privatsender an diesem Abend echte Menschen und ihre Schicksale in den Mittelpunkt rücken – und so der Tragödie gerecht werden.

Quellen

  • SAT.1 / Pressemitteilung