Sarah Engels macht „Gewalt im engsten persönlichen Umfeld“ öffentlich
Jetzt will auch Sarah Engels nicht länger schweigen. Sie macht öffentlich, was auch sie in der Vergangenheit erleiden musste.

Der Fall Collien Fernandes (44) schlägt weiter hohe Wellen. Nachdem sie schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (51) erhoben hat, zeigen sich immer mehr Menschen solidarisch mit der Schauspielerin und Moderatorin und berichten teils selbst von erschreckenden Erfahrungen. Jetzt meldet sich auch Sarah Engels (33) zu Wort und macht schlimme Erlebnisse öffentlich.
Sarah Engels solidarisiert sich mit Collien Fernandes
Collien Fernandes hatte bereits vor Jahren öffentlich gemacht, dass sie Opfer von digitaler Gewalt geworden ist. Es geht dabei unter anderem um gefälschte intime Aufnahmen von ihr. Sie prangerte bereits damals Gesetzeslücken an und fordert bis heute, diese zu schließen.
Sarah spricht über Gewalterfahrungen
Die Solidarität mit Collien Fernandes ist riesig. Auf Instagram meldet sich jetzt auch ESC-Teilnehmerin Sarah Engels zu dem Fall zu Wort und erklärt entschieden: „Ich habe den größten Respekt vor Collien Fernandes.“ Denn auch sie wisse aus eigener Erfahrung, „wie sich psychische, häusliche, sexualisierte, digitale und strukturelle Gewalt im engsten persönlichen Umfeld anfühlen“.
Eine Offenbarung, die für Aufsehen sorgt. Was genau Sarah selbst passiert ist, konkretisiert sie in ihrer Insta-Story nicht. Doch es wird klar, dass sie ebenfalls sowohl mit digitaler als auch realer Gewalt konfrontiert war. Sie wisse, „wie es ist, wenn einem die eigene Identität und die eigene Stimme genommen werden“, schreibt sie. „Wenn man die Wahrheit nicht aussprechen kann, weil man gelernt hat, dass Frauen viel zu oft nicht geglaubt wird und man dadurch irgendwann beginnt, sich selbst zu hinterfragen“, heißt es weiter.
„Gefährlichste Männer“ oft nicht die Fremden
Sarah habe selbst „lange gehofft, dass eine Zeit kommt, in der Frauen laut sein dürfen und man ihnen glaubt“. Seit Jahren versuche sie sich bereits selbst dafür starkzumachen. Was sie besonders erschreckend findet: „Dass diese Art von Gewalt oft genau dort stattfindet, wo niemand sie vermuten will und von genau denen ausgeht, von denen es niemand erwartet.“
Die „gefährlichsten Männer“ seien oft nicht die Fremden, stellt sie klar, sondern kämen aus dem „engsten Umfeld“. „Genau deshalb muss dieses Schweigen endlich gebrochen werden“, macht sie deutlich. Dass Collien nun mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen ist, habe größten Respekt verdient.







