„Let's Dance“-Star ganz privat …

„Sag, die blauen Flecken kommen vom Spielen“: Betty Taube spricht über ihre traumatische Kindheit

Die „Let’s Dance“-Kandidatin zeigt sich normalerweise sehr selbstbewusst, doch in einem Interview offenbart sie nun, wie schmerzhaft ihre Kindheit war …

Betty Taube und Alexandru Ionel stehen in Tanzmontur vor einem orangenen Hintergrund.
Bei „Let's Dance“ sorgt Betty Taube immer wieder für emotionale Momente – nun aber auch außerhalb der Show, denn sie spricht über die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter. Foto: IMAGO / Panama Pictures

„Let’s Dance“ versammelt immer wieder Personen, die spannende, lustige, aber auch hochemotionale Geschichten mitbringen. Letzteres trifft vor allem auf Betty Taube zu, die aufgrund ihrer Mutter eine sehr schwierige Kindheit hatte – sich aber nicht beirren lässt und dankbar auf ihre Mutter zurückblickt. Wie kann das sein?

Betty Taube: So sah die Kindheit der „Let’s Dance“-Kandidatin aus

In der aktuellen Staffel von „Let’s Dance“ ist Betty Taube auf jeden Fall eine der Favoritinnen des Publikums. Die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Teilnehmerin weiß nach wie vor, wie sie die Zuschauerschaft für sich begeistern kann. Doch inmitten dieses positiven Kosmos, der Taube umgibt, verbirgt sich auch eine tieftraurige Geschichte.

So hat die 31-Jährige nun RTL in einem Interview von der Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter erzählt. Dies ist nicht das erste Mal, dass sie dieses Thema anschneidet, da sie bereits in ihrem Buch „Sag, die blauen Flecke kommen vom Spielen“, das im Oktober 2025 erschien, ihre Kindheit aufgearbeitet hat. Denn was bei weitem nicht jede Person über das Model weiß, ist, dass sie in ihrer Kindheit „nicht so schöne Dinge“ erlebt hat. Große Schmerzpunkte waren vor allem „Gewalt“ sowie „emotional physische Gewalt“ausgehend von ihrer alleinerziehenden und alkoholkranken Mutter.

Bei dieser wuchs sie bis zu ihrem achten Lebensjahr auf, bevor sie in ein Kinderheim verwiesen wurde, in dem sie bis zu ihrem 19. Lebensjahr lebte. Diesen Umstand konnte sie anfänglich nicht allzu gut verstehen, weiß aber mittlerweile, „dass es im Endeffekt eigentlich ihre Rettung war und dass diese Zeit sie zu dem gemacht hat, was sie heute ist“. Und heute ist sie vor allem eines: nicht vollends negativ gestimmt, was ihre Mutter angeht.

„Sie hatte ein großes Herz“: Warum Betty Taube auch positiv an ihre Mutter zurückdenkt

Häufig ist man es gewohnt, dass, wenn Stars die problematischen Beziehungen zu ihren Eltern aufarbeiten, das Negative überwiegt beziehungsweise nur negative Gefühle existieren. Eine Person, die einem da sofort in den Sinn kommt, ist Jennette McCurdy, die diesen Ansatz in ihrem Buch „I’m Glad My Mom Died“ verfolgt hat. Betty Taube hat diesen Ansatz zwar auch verfolgt, hat aber eine emotional ambivalentere Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter.

So gibt es positive Eigenschaften ihrer Mutter, die Taube auch in sich selbst sieht. „Sie hatte ein großes Herz. Ich glaube, das habe ich auch von ihr bekommen“, so die 31-Jährige. Der Tod ihrer Mutter hat auch dazu geführt, dass Taube, die zum Todeszeitpunkt gerade erst 18 Jahre alt war, einige Dinge für sich einordnen musste: „Man vergisst ja relativ schnell das, was dann so das Schlimme war, und man versucht, sich – gerade wenn die Person auch nicht mehr da ist – trotzdem an die schönen Momente zu erinnern.“ Das ist auch der Grund dafür, weshalb Betty Taube ihre Mutter „trotzdem total vermisst“.

„Let’s Dance“: Wie geht es nun für Betty Taube weiter?

Wie eh und je blickt Betty Taube motiviert und voller Tatendrang nach vorne. Neben den derzeitigen „Let’s Dance“-Eskapaden steht für sie auch noch ein klärendes Gespräch mit ihrem Vater aus – ob dies aber auch in die Öffentlichkeit getragen wird, ist bis dato noch unklar.

Wer noch mehr über Betty Taube wissen will, kann viele weitere interessante Informationen rund um die „Let’s Dance“-Kandidatin in unserem ausführlichen Steckbrief finden.

Quellen