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Russland verbietet ersten schwulen Disney-Trickfilm

Darauf haben Fans lange gewartet: Disney präsentiert den ersten Pixar-Film mit einer LGBTIQ-Hauptrolle. Russland will den Film nun verbieten.

Disney-Pixar Film "Out"
Disney's "Out": Greg und Manuel ziehen zusammen. Doch Grefs Eltern wissen noch nichts von Manuel. Foto: Disney/Pixar

Auf diesen ersten schwulen Disney-Trickfilm hatten viele Disney-Fans lange gewartet. Pixar und Disney Plus veröffentlichten im Mai letzten Jahres ihren ersten offenen Gay-Hauptcharakter in einem bewegenden Film. In dem Disney-Kurzfilm hat ein Mann offensichtlich Probleme hat, sich vor seinen Eltern zu outen. Russland will den Film nun verbieten.

 

Pixar: Erster Schwuler Hauptcharakter bei Disney+

„Out“ gehört zu Pixars Kurzfilmreihe „SparkShorts“. In dem Animationsfilm zieht der Hauptcharakter Greg mit seinem Freund Manuel zusammen. Doch es gibt da ein Problem: Seine Eltern wissen noch gar nichts von der Beziehung mit Manuel, als sie ihn besuchen wollen. Kurzerhand versucht sein Hund das gemeinsame Pärchenfoto der beiden zu verstecken – doch Greg bemerkt schnell, dass es vielleicht gar nichts zu verstecken gibt.

Nach „Onward“ ist „Out“nun der zweite Kurzfilm mit LBTIQ-Bezug, dieses Mal sogar in der Hauptrolle. Der rührende Film kann seit dem 22. Mai 2020 auf Disney Plus abgerufen werden. Disney versucht auch weiterhin LBTIQ-Rollen zu integrieren. Nun hat sich jedoch die russische Zensurbehörde "Roskomnadzo" zu Wort gemeldet. Ihrer Auffassung nach gefährde der Film junge Kinder in Russland, da er gegen das "Anti-Homo-Propaganda-Gesetz" verstoße. Verboten seien demnach Filme, die "traditionelle Familienwerte leugnen und nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen fördern."

 


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