„Rivals“: Alex Hassell und Nafessa Williams über Staffel 2 und Ruperts Gefühlschaos
Im Interview verraten Alex Hassell und Nafessa Williams uns, wie es für ihre Figuren in „Rivals“ Staffel 2 weitergeht – und welche Rolle aus dem Serienkosmos sie selbst gern mal übernehmen würden!

Am 15. Mai ist endlich die zweite Staffel von „Rivals“ bei Disney+ gestartet – wilder, anstößiger und romantischer denn je – und wir hatten vorab die Gelegenheit, mit Alex Hassell (Rupert) und Nafessa Williams (Cameron) zu sprechen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht Ruperts emotionales Chaos zwischen Cameron und Taggie: Eine Minute küsst er noch Taggie, im nächsten Moment landet er mit Cameron im Bett. Doch wen liebt der Frauenheld wirklich?
Auch Camerons wechselnde Loyalitäten zwischen Rupert und Tony (David Tennant) werfen Fragen auf: Geht es um Ehrgeiz, kalkulierte Strategie – oder reinen Überlebensinstinkt?
„Rivals“: Wie geht es für Alex Hassells und Nafessa Williams’ Figuren in Staffel 2 weiter?
Melissa Mundhenk, TV Movie: Am Ende von Staffel 1 küsst Rupert endlich Taggie, aber es dauert nicht lange, bis er wieder mit Cameron im Bett ist. Was sagt uns das über seinen emotionalen Zustand?
Alex Hassell: Er ist hin- und hergerissen. Ja, hin- und hergerissen. Und er steckt in einem echten Dilemma. Er hat offensichtlich sehr starke Gefühle für Taggie, aber auch Gefühle für Cameron und möchte sich um sie kümmern und sie beschützen. Und er hat ihr ein Versprechen gegeben, das er versucht zu halten.
Wen liebt er deiner Meinung nach wirklich? Ist es bei Cameron wirklich Liebe? Oder eher das Gefühl, dass er sie in seinen Konflikt hineingezogen hat und sie nun auf eine gewisse Weise beschützen muss?
Ja, ich will nicht zu viel darüber sagen, wo sein Herz am Ende landet, aber er hat definitiv ein großes Verantwortungsgefühl gegenüber Cameron. Und sie sind sich als Menschen sehr ähnlich. Auf dem Papier wären sie sehr kompatibel.
Und er hat auch Angst, dass er sowohl Taggie als auch viele andere verletzen würde, wenn er mit Taggie zusammenkommt. Er steckt also in einer schwierigen Situation.

Es ist nicht nur Rupert, der zwischen zwei Menschen hin- und hergerissen ist. Auch Cameron schwankt ständig zwischen Rupert und Tony. Im Finale von Staffel 1 entscheidet sie sich scheinbar für Rupert, kehrt aber sofort zu Tony zurück, als er ihr einen Ausweg aus ihrer Situation bietet. Wie interpretierst du dieses Verhalten – ist es eher Ehrgeiz oder Überlebensinstinkt?
Nafessa Williams: Ich finde, das, was du gesagt hast, ist sehr gut. Es ist Überleben. In diesem Moment weiß sie nicht, wie er sich rächen wird. Sie weiß nicht, ob er ihr so schaden könnte, dass sie ihr Leben verliert. Oder ob sie nach Hause geschickt wird. Außerdem hat er sie nach Großbritannien geholt, ihr ein Zuhause gegeben, Transport organisiert.
Sie ist also einfach verloren in diesem Punkt der Serie. Ich denke, es geht um Überleben. Ich denke auch, es geht um Ehrgeiz und Gewinnen. Und sie denkt schnell. Wenn sie merkt, dass sie in der Situation steckt, fragt sie sich, wie sie da wieder rauskommt und vorausdenken kann. Das sehen wir auch in Episode eins. Sie ist zuerst offen, verletzlich, verloren und unsicher, was passiert, und braucht Hilfe.
Aber dann findet sie schnell einen Plan. Ob der funktioniert, wissen wir nicht. Aber sie entwickelt ihn.
Das ganze Interview könnt ihr oben im Artikel als Video schauen.






