„Resident Evil“: Kommt Teil 2? Das bedeutet das überraschende Ende
„Resident Evil“ ist endlich im Kino – und endet ausgerechnet dann, wenn es besonders spannend wird. Was bedeutet das für eine mögliche Fortsetzung?

Zach Creggers „Resident Evil“ ist endlich im Kino – und das Finale hat es in sich. Denn ausgerechnet dann, wenn der Film noch einmal richtig aufdreht, setzt plötzlich der Abspann ein. War das wirklich schon alles – oder kommt „Resident Evil 2“?
„Resident Evil“ überrascht mit offenem Ende
Achtung, ab hier folgen massive Spoiler zum Ende von „Resident Evil“!
Im Finale erreicht Bryan endlich das Umbrella-Labor und überbringt das Heilmittel. Doch viel Zeit bleibt ihm dort nicht, nur wenige Sekunden nach seiner Ankunft verwandelt sich Bryan in einen Zombie dessen Gestalt auffällig an William Birkins mutierte Form aus „Resident Evil 2“ erinnert.
Was anschließend passiert, ist ein regelrechtes Massaker: Bryan nimmt das gesamte Labor auseinander und geht nach und nach auf die Mitarbeiter los. Einer von ihnen schafft es schließlich, zu fliehen. Doch auch das hält Bryan nicht lange auf. Er findet den Mann wieder und schleudert ihn mehrere Stockwerke tiefer.

Der Mitarbeiter versucht noch, Bryan ein Heilmittel zu injizieren. Doch das Monster in Bryan übernimmt die Kontrolle und tötet ihn.
Dann taucht plötzlich ein Helikopter auf und richtet seinen Scheinwerfer auf Bryan. Eigentlich scheint damit die nächste große Konfrontation unmittelbar bevorzustehen. Doch genau in diesem Moment erscheint der Titel „Resident Evil“ – und anschließend beginnt der Abspann.
Wie fies! Doch gleichzeitig ist dieses abrupte Ende natürlich auch ein ziemlich deutlicher Türöffner für mehr...
Was wissen wir bisher über eine Fortsetzung von „Resident Evil“?
Offiziell ist „Resident Evil 2“ bislang nicht bestätigt. Das dürfte allerdings wenig überraschend sein, schließlich ist der Film gerade erst in den Kinos gestartet. Ob es tatsächlich zu einer Fortsetzung kommt, wird natürlich auch davon abhängen, wie gut der Film beim Publikum ankommt und welche Einspielergebnisse er erzielt.
Zumindest die ersten Prognosen machen Hoffnung: „Resident Evil“ könnte am Startwochenende zwischen 40 und 50 Millionen US-Dollar einspielen. Damit könnte die Videospielverfilmung sogar das erfolgreichste Startwochenende einer Adaption aus der „Resident Evil“-Reihe hinlegen.
Auch Regisseur Zach Cregger hat offenbar bereits darüber nachgedacht, wie es mit der Geschichte weitergehen könnte. In einem Interview mit The Playlist wurde er gefragt, ob er gerne im „Resident Evil“-Universum bleiben würde. Seine Antwort macht zumindest deutlich, dass er die Tür für weitere Filme nicht geschlossen hat.
„Ich kann nicht anders, als darüber nachzudenken, an welche anderen Orte diese Geschichte noch führen könnte. Ich habe Ideen, aber dieser Film ist noch nicht einmal erschienen. Warten wir ab, was passiert.“
Im Anschluss zog Cregger einen Vergleich zu seinem Horrorfilm „Barbarian“:
Das klingt zwar nicht danach, als würde Cregger bereits konkret an „Resident Evil 2“ arbeiten. Gleichzeitig scheint er aber durchaus noch Ideen für dieses Universum zu haben. Ganz aufgeben sollten Fans die Hoffnung auf eine Fortsetzung deshalb noch nicht.
Unsere Kritik zu „Resident Evil“ findet ihr schon bald auf unserer Website.






