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Razer Blade Pro 17 im Test: Gaming-Laptop mit RTX 3070 an Bord!

Mittlerweile sind einige Ampere-Laptops auf dem Markt: Das Razer Blade Pro 17 (2021) mit großem QHD-Display will dabei Gamer-Anspruch mit hochwertigen Komponenten verbinden. Ob das gelingt, verraten wir in unserem großen Test!

Razer Blade Pro 17 Death Stranding
Der zweite Ampere-Laptop in unserem Test: Wie der Razer Blade Pro 17 mit einer RTX 3070 in unserem Test abgeschnitten hat, lest ihr in unserem Artikel! Foto: Xenia Bluhm Photography
Inhalt
  1. Razer Blade Pro 17: Technische Ausstattung und Anschlüsse
  2. Razer Blade Pro 17: Verarbeitung, Display, Sound und Akku  
  3. Razer Blade Pro 17: Gaming-Eindrücke & Benchmarks
  4. Benchmark-Ergebnisse: Razer Blade Pro 17 mit RTX 3070 Mobile (8 GB VRam)
  5. Razer Blade Pro 17: Erstklassiges Kühlsystem
  6. Unser Testfazit zum Razer Blade Pro 17

Performance-Zuwachs und der Sprung in QHD und 4K-Gefilde? Razer bietet mit seiner brandneuen Ampere-Laptopreihe mit NVIDIAs mobilen RTX 3060er, 3070er und 3080er Max-Q GPUs auf dem Papier nicht nur einen deutlichen Leistungsschub zur Vorgängergeneration, sondern mit QHD- und 4K-Displays im 17 Zoll-Format natürlich auch jede Menge Argumente für Gamer*innen, Content Creatoren und Multimedia-Fans. Ähnlich wie bei unserem Test des MSI GS66 Stealth bietet Razer gerade in der Kombo einer RTX 3070er Max-Q Grafikeinheiten, gepaart mit einem Intel Core i7-10875H-Prozessor sowie einem 165 Hz QHD-Display möglicherweise den perfekten Sweetspot zwischen Leistung und Grafik-Brillanz.

Razer Blade Pro 17 Packaging
Die Verpackung des Razer Blade 17 Pro        Xenia Bluhm Photography

Einmal ausgepackt, sorgt das Design des Razer Blade Pro 17 für den ersten Wow-Faktor: Zwar bedient sich der Hersteller hier am bewährten Design der Blade Pro-Reihe, doch der minimalistische und extrem edle schwarze Look mit kleineren visuellen Grün-Einflüssen und dem schicken Razer-Logo hat es uns richtig angetan. Konzeptionell ähnelt das Blade Pro 17 eher einem Macbook Pro als einen klassischen Gamer-Laptop und wirkt im besten Sinne "aufgeräumt" und sehr gut verarbeitet. Mit 2,7kg ist das Razer Pro natürlich kein Leichtgewicht, aber für einen potenten 17,3 Zoll-Gaming-Laptop natürlich trotzdem absolut im Rahmen. Vorsicht: Ähnlich wie das MSI GS66 Stealth ist das Razer Blade Pro 17 leider ein Fingerabdruck-Magnet der Sonderklasse.

 

Razer Blade Pro 17: Technische Ausstattung und Anschlüsse

Herzstück unseres Testmusters ist Nvidias brandneue RTX 3070 GPU mit 8 GB Videospeicher (das Razer Blade Pro 17 mit RTX 3080 verfügt über 16 GB Videospeicher). Es ist die zweite Generation der RTX-Laptops, die mit Raytracing- und DLSS-Unterstützung zwei der aktuell wohl wichtigsten Features im Gaming-Bereich an Bord haben. Vergleichbar mit einer RTX 3070er Desktop-GPU sind die mobilen Ableger allerdings trotzdem nur bedingt: Das liegt nicht nur daran, dass die Laptop-Version etwas weniger Cuda-Cores besitzt als der "große Desktop-Bruder", sondern auch die Variabilität mit welchem Basis- und Boost-Takt die einzelnen Notebook-Hersteller die RTX 3070-Mobile-Karten für ihre jeweiligen Verkaufsmodelle takten.

Razer Blade Pro 17 2021 Ports
Die Anschlüsse des Razer Blade Pro 17          Xenia Bluhm Photography

Die RTX 3070 im Razer Blade Pro 17 werkelt mit einem Basis-Takt von 870 MHz und einem Boost-Takt von 1380 MHz, was einem TGP von 100 Watt entspricht. Die Faustregel: Je höher der TGP ist, desto höher ist in der Regel auch gleichzeitig Grafikpower der Chips. Bei den RTX 3070 Laptops ist der Boost-Bereich zwischen 1290-1620 MHz von NVIDIA festgelegt. Der bereits benannte TGP-Wert rangiert zwischen 80-125 (W). Hier befindet sich unser Testmodell also im Mittelfeld, die eine mobile RTX 3070 im Notebook-Bereich aufweisen kann, was zur späteren Einordnung unser selbst getesteten Benchmark-Ergebnisse durchaus wichtig ist.

Die CPU des Razer Blade Pro 17 ist ein Intel Core i7-10875H-Prozessor mit acht Kernen und 16 Threads, der in der Spitze mit einem Turbo-Takt von bis zu 5,1 GHz angetrieben werden kann. Insgesamt 16 GB DDR-4-2933 Ram weist das Notebook (Uprades bis 64 Gb sind möglich). Als Speichermedium steht eine schnelle Samsung NVME zur Verfügung mit etwas knapp kalkulierten 512 GB Speicherplatz, die auf bis zu 2 TB upgegradet werden kann, auch durch einen optional nutzbaren M2. Slot, der zusätzlich PCIe und Sata-SSDs bis zu 2 TB unterstützt. Bei mobiler Nutzung kommt der 70.5 W große Laptop-Akku ins Spiel. Doch für den größten Hingucker sorgt definitiv das 17,3 Zoll große QHD-IPS-Display mit einer Bildwiederholungsrate von 165 Hz und einer Reaktionszeit von 3ms. Ebenfalls an Bord: WiFi 6E, Bluetooth 5.2 und eine Standard-Webcam mit bis zu 720p Auflösung.

Anschlusstechnisch ist das Razer Blade Pro 17 wirklich sehr gut ausgestattet: 3xUSB 3.2, 2x USB Typ-C, davon einmal Thunderbolt 3 sind an Bord. Daneben natürlich auch ein Audio-Klinkenanschluss, ein UHS-III-SD-Kartenleser, ein schneller 2,5Gb Ethernet-Anschluss sowie ein moderner HDMI 2.1-Out, der 4K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde unterstützt.

 

Razer Blade Pro 17: Verarbeitung, Display, Sound und Akku  

Im Grunde haben wir es bereits erwähnt: Einerseits wirkt das Razer Blade 17 Pro gerade im Vergleich mit der direkten Konkurrenz fast schon ein wenig zu brav und unterkühlt. Im Gegensatz zur schicken Schwarz-Optik heben sich lediglich einzelne Elemente des Razer-Laptops ab, wie bspw. das kräftig-leuchtend Razer-Logo auf der Front, die grün-ummantelten Anschlüsse sowie die schicke (anpassbare) RGB-Tastaturbeleuchtung. Wie immer ist das Design und der Stil des Notebooks Geschmackssachhe, doch uns persönlich gefällt das hochwertige Design des Razer tatsächlich sehr gut, weil das Razer Blade Pro 17 nicht nur wunderbar als Gaming-Laptop durchgeht, sondern auch als Workstation bzw. Creator Laptop sichtbar Eindruck schindet. Für ein 17-Zoll-Laptop ist das Razer nicht nur erstaunlich dünn, sondern wirklich sehr hochwertig verarbeitet, auch wenn es für den einen oder anderen vielleicht etwas zu aufgeräumt und langweilig wirken könnte. Die Tastatur macht übrigens einen insgesamt sehr guten Eindruck, auch wenn wegen der relativ breiten Lautsprecher seitlich davon der Platz für Sondertasten fehlt. Auch das Touchpad konnte uns mit seiner Präzision und der guten Umsetzung unserer Eingaben überzeugt. Die Fläche zwischen Tastatur und unterem Laptop-Rand fällt jedoch einen Ticket zu breit aus.

Schon beim Test des MSI GS66 Stealth UH waren wir begeistert davon, dass die neue Generation der Ampere-Laptops nun auch standardmäßig Modelle mit QHD-Displays mit einer maximalen Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten an Bord hat. Gerade im Desktop-Bereich ist 1440p für viele Gamer*innen schon seit vielen Jahren der absolute Sweet-Spot, was die perfekte Mischung aus Performance, schnellen Bildwiederholraten sowie einer trotzdem beeindruckenden graphischen Darstellung angeht. Hier geht Razer unserer Meinung nach auch den absolut richtigen Weg: Das QHD-IPS-Display mit einer flotten Bildwiederholungsrate von 165 Hz ist ein absoluter Hingucker und bringt aktuelle Grafik-Highlights wie "Cyberpunk 2077", „Control“ oder „Horizon: Zero Dawn“ mit einer fantastischen Farbwiedergabe sowie einem überzeugenden Kontrast hervorragend zur Geltung. Auch die maximale Helligkeit des Razer Blade 17 Pro Displays lässt keine Wünsche übrig. Mit einer Reaktionszeit von 3ms sowie einer Bildwiederholfrequenz von 165 Hz sollten auch anspruchsvolle Zocker*innen von E-Sports-Titeln wie „CS:Go“, „Fortnite“, „Valorant“ & Co. zufriedengestellt werden. Ordentlich, aber weit weniger herausragend fiel uns das Soundsystem des Razer Blade Pro 17 auf: Zwar gehört es auch wegen der THX-Zertifizierung zu den besseren eingebauten Audio-Lösungen, die in einem Laptop verbaut sind, aber insgesamt können wir uns nicht vorstellen, dass jemand das On Board-Audio tatsächlich guten externen Boxen bzw. einem guten Headset vorziehen könnte.

Razer Blade Pro 17 Packing und Laptop
Das Razer Blade 17 Pro in all seiner Pracht!         Xenia Bluhm Photography

Auch beim Akku müssen wir ein paar Abstriche machen: Auch aufgrund des relativ dünnen Designs integriert Razer nur einen 70,5 Wh-Laptop-Akku in den Razer Blade Pro 17. Bei normaler Nutzung mit gelegentlichen Videos sowie einem Batteriesparmodus konnten wir ca. vier bis fünf Stunden Batterielaufzeit messen, was für einen leistungsstarken Gaming-Laptop zwar okay ist, aber trotzdem teilweise deutlich kürzer ausfällt als bei der Konkurrenz. Im Game-Modus und ohne NVIDIA Optimus saugt der Razer Blade Pro 17 in unter zwei Stunden die Batterie leer. Wie auch immer, hier der Hinweis: Zwar testen wir den Razer Blade 17 Pro in den nächsten Abschnitten vor allem bezüglich seiner Gaming-Leistung, doch auch zum Arbeiten mit aufwendigen Foto- oder Schnittprogrammen wie Adobe Photoshop, Lightroom oder DaVinci Resolve eignet sich der Razer Blade Pro 17 wirklich sehr gut. Wie schon erwähnt verfügt das RTX 3070er-Modell nur über eine NVME-Festplatte mit 512 Gb, was natürlich für viele Nutzer*innen deutlich zu wenig sein wird: Zwar lässt sich sehr einfach eine weitere M.2-Festplatte einbauen bzw. die integrierte NVME um eine 2 TB-Platte erweitern, doch wir hätten uns auch für dieses Modell gerne mindestens 1 TB-Speicher von Anfang an gewünscht.

 

Razer Blade Pro 17: Gaming-Eindrücke & Benchmarks

Die wichtigste Frage zuerst: Schafft das Razer Blade Pro 17 (mehr als) 60 Bilder pro Sekunde in höchsten Einstellungen auch bei brandneuen Spielen? Die Antwort: Zum Großteil ja! Wir haben in den vergangenen Wochen eine Menge aktueller Spiele auf dem Razer Blade Pro 17 getestet und waren von der Performance des Laptops wirklich angetan. Dank der DLSS-Fähigkeiten der RTX 3070 Mobile GPU ist auch Raytracing in modernen Spielen durchaus möglich: "Control" ist mit 60 Bildern pro Sekunde bei DLSS Quality und allen anderen Einstellungen auf High das beste Beispiel dafür und sieht auf dem schicken QHD-Display wirklich großartig aus.

Um euch einmal einen Überblick über die Performance des Razer Blade Pro 17 zu geben, haben wir viele neue und beliebte Titel in unserem Benchmark zusammengefasst. Die Spiele wurden in der Regel in höchsten Grafik-Einstellungen in nativer 1440p oder 1080p-Auflösung getestet. Bei RayTracing- und DLSS-Spielen wie „Control“ und „Cyberpunk“ wurden meist Ultra-Raytracing-Einstellungen angewählt in Kombination mit DLSS im „Quality Mode“. Abweichungen der Tests sind in der Tabelle vermerkt.

Hier sind die Ergebnisse unserer Benchmark-Tests:

 

Benchmark-Ergebnisse: Razer Blade Pro 17 mit RTX 3070 Mobile (8 GB VRam)

Benchmark (Spiel in höchster Einstellung)Durchschnittliche FPS (1440p)Durchschnittliche FPS (1080p)
Borderlands 3 (Ultra Quality Bench)6688
Control (RT High / DLSS Quality)6078
CS Go315--
Cyberpunk 2077 (RT Ultra / DLSS Quality)3657
Death Stranding (DLSS Quality)118126
Fortnite (Epic Quality / DLSS Quality)126158
Horizon Zero Dawn82100

Die vergleichsweise niedrigen Werte für "Cyberpunk 2077" wurden allerdings allesamt mit den mitunter höchsten Einstellungen auf 1440p vorgenommen. Ohne RayTracing und mit kleineren Tweaks lassen sich aber ohne riesige Qualitätsverluste auch beim Sci-Fi-Rollenspiel locker 60 Bilder pro Sekunde erzielen. Bemerkenswert ist, dass das Razer Blade Pro 17 in fast allen unseren Benchmark-Tests besser als das MSI GS66 Stealth mit einer RTX 3080 Mobile GPU abschneidet. Das liegt allerdings auch daran, weil die RTX 3070 mit einer höheren Watt-Anzahl betrieben wird als die NVIDIA-Karte im MSI Laptop. Letzten Endes ist der bereits erwähnt TGP-Faktor derjenige, über den sich Kund*innen von RTX 30er-Laptops im Vorfeld erkundigen müssen. Die klassische Karten-Hierarchie, wie wir es normalerweise im Desktop-Bereich kennen, gibt es in der aktuellen Generation der Ampere-Laptops leider nur bedingt, da die Hersteller die Möglichkeit bekommen unterschiedliche Ausführungen der Mobile GPUs in ihre Geräte zu integrieren. Zwar ist das Razer Blade Pro 17 eher im Mittelfeld der TGP-Möglichkeiten anzusiedeln für eine RTX 3070 Mobile GPU, aber anscheinend ist es Razer auch im Zusammenspiel mit der etwas besseren Intel-CPU gelungen deutlich mehr "PS auf die Straße zu bekommen", als es bspw. beim MSI GS 66 Stealth der Fall ist.

 

Razer Blade Pro 17: Erstklassiges Kühlsystem

Umso bemerkenswerter ist es, dass das Razer Blade Pro 17 wirklich über ein sehr ausgeklügeltes Kühlsystem verfügt. Über Razer Synapse können sich alle wichtigen Einstellungen selbstverständlich anpassen lassen, wie bspw. auch die Lüfterkurve bzw. die Performance. Für die Spiele haben wir selbstverständlich den höchsten Performance-Modus gewählt und NVIDIA Optimus deaktiviert: Das hat uns auch in Benchmark-Tests wie bspw. Time Spy noch einmal ein Performance-Plus von knapp 15 % eingebracht.

Razer Blade Pro 17
"Death Stranding" auf dem Razer Blade Pro 17         Xenia Bluhm Photography

Wenig überraschend drehen die Lüfter des Razer Blade Pro 17 beim Spielen natürlich ordentlich auf und sind deutlich hörbar, jedoch ohne unangenehme Lautstärke-Spitzen zu erreichen. Viel bemerkenswerter ist die exzellente Kühlung von CPU und GPU, die das Razer Blade Pro 17 durch die Bank weg zeigt: Gerade der Intel Core i7-10875H-Prozessor neigt dazu in fordernden Szenarien sehr heiß zu werden. Beim MSI GS 66 Stealth erreichten wir in einer "Death Stranding"-Sequenz mit vollen Kühlereinsatz konstant über 90 Grad Celcius mit dem etwas schwächeren 10870H-Prozessor. Genau dieselbe Sequenz diente uns auch beim Razer Blade Pro 17 als Stresstest: Besagte Sequenz erreichte auf dem Laptop ein Maximum von 79 Grad Celcius – ein wirklich hervorragender Wert!

Generell waren die Temperaturen auch bei fordernden Spielen meist sogar unter der 70 Grad-Marke, was wirklich herausragend ist. Oftmals zeigte sich ein kurzer Temperatur-Spike, der sehr schnell runtergekühlt wurde. Danach fielen die Lüfter meist deutlich weniger auf und die Temperatur regelte sich auf der magischen Marke um die 70 Grad Celcius ein. Hut ab vor diesem wirklich großartigen Kühlsystem.

 

Unser Testfazit zum Razer Blade Pro 17

Nach dem MSI GS66 Stealth ist das Razer Blade Pro 17 der zweite Ampere-Laptop, den wir testen durften. Und tatsächlich wurden unsere Erwartungen noch einm,al getoppt: Das Razer Blade Pro 17 bietet einfach ein hervorragendes Gesamtpaket für alle potenziellen Gaming Laptop-Käufer*innen. Zunächst besticht das Notebook mit einem stilvollen Design und einer exzellenten Verarbeitung, schneidet bei den meisten Gaming Benchmarks trotz schwächerer RTX 3070-Karte trotzdem besser ab, als das MSI GS66 Stealth mit RTX 3080 Mobile GPU und verfügt über ein deutlich besseres Kühlsystem. Generell zeigt sich auch hier exzellent, warum ein QHD-Display bei der neuesten Ampere-Generation gerade im Bereich von 15-17 Zoll-Displaygröße einfach extrem viel Sinn macht und die perfekte Mitte zwischen Performance und Qualität trifft – auch für Content Creator und Multmedia-Fans. Das Gesamtpaket des Razer Blade 17 Pro mit RTX 3070 Mobile GPU und einem QHD-Display hinterlässt jedenfalls einen stimmigen und überzeugenden Gesamteindruck.

Schade nur, dass das Razer Blade Pro 17 nur über eine 512 GB NVME-Festplatte verfügt für den relativ stolzen Kaufpreis. Hier wären 1 TB definitiv drin gewesen. Wer sehr viel mobil arbeiten muss ohne Stromzugang sollte definitiv in Betracht ziehen, dass der Akku leider nicht sonderlich groß ausfällt und besonders beim Zocken schnell leergesaugt ist. Ebenfalls schade: Razer bietet das Blade Pro 17 nicht als QHD-Variante mit einer RTX 3080er-Karte an, sondern direkt mit 4K-Display mit Adobe RGB-Abdeckung. Das ist für Multimedia-Fans und User, die bspw. Bildbearbeitung und Videotools nutzen, natürlich großartig, doch für Zocker*innen eher suboptimal, da eine 4K-Auflösung das Notebook dann doch sehr schnell ans Limit treibt und das Runterstellen auf niedrigere Auflösungen leider unnötig Grafikbrillanz kostet. Optional ist das Razer Blade 17 Pro ansonsten in der höchsten Konfiguration auch mit Full HD-Panel ausgestattet.

Hier könnt ihr das Razer Blade Pro 17 in verschiedenen Konfigurationen kaufen:

Saturn.de

Das Razer Blade Pro 17 mit einer GeForce RTX 3070 ist hier bei Saturn.de erhältlich!

Alternate.de

Das Razer Blade Pro 17 mit einer Geforce RTX 3070 ist hier bei Alternate.de erhältlich!

Das Razer Blade Pro 17 mit einer Geforce RTX 3080, 32 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher, einer 1 TB-SSD-Festplatte sowie einem 360 Hz Full-HD-Display ist hier bei Alternate.de erhältlich.

Getestet wurde das Razer Blade Pro 17 von TV Movie Online-Redakteur David Rams

Bilder: Xenia Bluhm Photography



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