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MSI GS66 Stealth 10UH Test: RTX 3080-Power im Gaming-Laptop!

Mit dem MSI GS66 Stealth erscheint einer der ersten Ampere-Laptops mit einer RTX 3080-GPU und einem QHD-Display. Wie der leistungsstarke und schicke Laptop bei uns abschneidet, lest ihr in unserem ausführlichen Test!

MSI GS66 Stealth Cyberpunk 2077
"Cyberpunk 2077" in RayTracing-Pracht auf einem Gaming-Laptop: Wie der MSI GS66 Stealth im Benchmark-Test abgeschnitten hast, lest ihr in unserem ausführlichen Test! Foto: Xenia Bluhm Photography
Inhalt
  1. MSI GS66 Stealth: Technische Ausstattung und Anschlüsse
  2. MSI GS66 Stealth: Verarbeitung, Display und Akku  
  3. MSI GS66 Stealth: Gaming-Eindrücke & Benchmarks
  4. Benchmark-Ergebnisse: MSI GS 66 Stealth mit RTX 3080 Mobile (16 GB Vram)
  5. MSI GS 66 Stealth: Unerwartete Temperaturspitzen | Deutlich hörbare Lüfter
  6. Unser Testfazit zum MSI GS66 Stealth

Ein portabler, hochwertiger Laptop im Stealth-Design gekoppelt mit sehr viel Grafik-Power, nämlich der Nvidia RTX 3080 Max-Q, klingt zumindest auf dem Papier jedes Gamers wie ein "Match made in Heaven". Denn in Gerade in Zeiten von akuter Hardware-Knappheit, gerade was CPUs und Grafikkarten angeht, dem Drang zu mehr Mobilität u.a. in Form von Home Office sowie dem Hardwarehunger moderner Spiele wie "Cyberpunk 2077" & Co., erscheint ein moderner Gaming-Laptop attraktiver denn je zu sein. Das liegt auch daran, dass die Zeiten von unfassbar klobigen Hardware-Designs längst zur Vergangenheit gehören: MSI hat das mit der GS66-Stealth-Serie bereits in der Vergangenheit vorgemacht und legt mit der neuen Ampere-Konfiguration des Gaming-Laptops vor. Schon der erste Blick auf das MSI GS66 Stealth 10HU überrascht: Mit gerade einmal 2,1 kg und dem edlen Stealth-Look ist der 15,6 Zöller nicht nur ein echter Hingucker, sondern wirkt extrem gut verarbeitet, edel und besitzt die perfekten Maße, um gleichzeitig auch als Allrounder zwischen Gaming-Laptop und mobiler Workstation zu fungieren.

MSI GS66 Stealth Verpackung
Die Verpackung des MSI GS66 Stealth 10UH      Xenia Bluhm Photography
 

MSI GS66 Stealth: Technische Ausstattung und Anschlüsse

Herzstück unseres Testmusters ist Nvidias brandneue RTX 3080 Max-Q GPU mit 16 GB Videospeicher (eine 8Gb-Variante ist optional erhältlich), die vom Grafikkartenhersteller erst vor wenigen Wochen auf der CES 2021 angekündigt wurde. Es ist die dritte Generation an Max-Q-Laptops, die Nvidia mittlerweile vorstellt und die zweite Generation der RTX-Laptops, die mit Raytracing- und DLSS-Unterstützung zwei der aktuell wohl wichtigsten Features im Gaming-Bereich an Bord haben. Vergleichbar mit einer RTX 3080er Desktop-GPU sind die mobilen Ableger allerdings trotzdem nur bedingt: Das liegt nicht nur daran, dass die Laptop-Version deutlich weniger Cuda-Cores besitzt als der "große Desktop-Bruder", sondern auch die Variabilität mit welchem Basis- und Boost-Takt die einzelnen Notebook-Hersteller die RTX 3080-Mobile-Karten takten können.

Unsere RTX 3080 Max-Q GPU werkelt mit einem Basis-Takt von 780 MHz und einem Boost-Takt von 1245 MHz, was einem TGP von 95 Watt entspricht. Je höher der TGP ist, desto höher ist in der Regel auch gleichzeitig Grafikpower der Chips. Bei den RTX 3080 Laptops ist der Boost-Bereich zwischen 1245-1710 MHz von Nvidia festgelegt. Der bereits benannte TGP-Wert rangiert zwischen 80-150 (W). Hier befindet sich unser Testmodell also am unteren Limit der Werte, die eine mobile RTX 3080 im Notebook-Bereich aufweisen kann, was zur späteren Einordnung unser selbst getesteten Benchmark-Ergebnisse durchaus wichtig ist.

MSI GS66 Stealth Closed
Das edle Design des MSI GS66 Stealth überzeugt!        Xenia Bluhm Photography

Auf der CPU-Seite ist ein flotter Intel Core i7-10870H-Prozessor mit acht Kernen und 16 Threads im Laptop integriert, der in der Spitze mit einem Turbo-Takt von bis zu 5,0 GHz angetrieben wird. Daneben befinden sich 16 GB DDR 4-3200 Ram, eine 1 TB NVMe SSD und eine tatsächlich sehr große Vier-Zellen-Batterie mit 99.99Wh an Bord. Außergewöhnlich ist auch das Display: Unser Testmodell verfügt über ein sehr beeindruckendes 15,6 Zoll QHD-Panel mit einer extrem schnellen Bildwiederholungsrate von bis zu 240Hz. Damit sollen nicht nur Grafik-Enthusiasten die Vorzüge der schnellen GPU genießen zocken, sondern auch Spieler*innen von E-Sport-Titeln wie CS:Go, Valorant, Fortnite & Co., die vor allem auf niedrige Latenzen und hohe Framerates Wert legen. Für stabile und schnelle Verbindungen sorgt auch Wi-Fi 6 mit Killer-Funktionalität sowie Bluetooth 5.2-Unterstützung. Eine Standard-Webcam mit bis zu 720p-Auflösung ist selbstverständlich auch integriert.

Auch die Anschlüsse lassen nur wenig Wünsche offen: 3xUSB 3.2, 2x USB Typ-C, davon einmal Thunderbolt 3 sind vorhanden. Daneben natürlich auch ein Audio-Klinkenanschluss, ein schneller 2,5Gb Ethernet-Anschluss sowie ein HDMI 2.0-Out, der 4K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde unterstützt. Schade, dass MSI hier allerdings nicht auf einen HDMI 2.1-Port gesetzt hat.

 

MSI GS66 Stealth: Verarbeitung, Display und Akku  

Wie bereits erwähnt, ist das MSI ein echter Hingucker ohne sich mit nervigem RGB-Firlefanz profilieren zu müssen. Nun ja, ganz stimmt das nun auch wieder nicht, schließlich setzt der Hersteller bei der Tastatur auf die bewährte SteelSeries-Optik mit einer netten und einstellbaren RGB-Hintergrundbeleuchtung, die jedoch alles andere als aufdringlich ausfällt. Die Verarbeitung der Tastatur ist tatsächlich sehr gut, auch wenn uns das Testmuster mit US-Layout zwar mechanisch überzeugen konnte, aber vom Layout her nicht unbedingt: Gerade die seitlichen Auf- und Ab-Tasten direkt neben der extrem verkleinerten Enter-Taste sind sehr gewöhnungsbedürftig angelegt. Absolut einwandfrei und sehr gut gelungen ist hingegen das wirklich große Touchpad, das auf Eingaben sehr zügig und fehlerfrei reagiert. Ansonsten ist das restliche Design des Laptops sehr clean in edlen schwarzen Stahl-Tönen gehalten.

MSI GS66 Stealth SteelSeries Tastatur
Die Beleuchtung der SteelSeries-Tastatur lässt sich anpassen!        Xenia Bluhm Photography

Wie schon erwähnt bietet das MSI in der Test-Konfiguration eines der selten QHD-Displays, das eine Auflösung von maximal 2.560 x 1.440 Bildpunkten unterstützt. Gerade im Desktop-Bereich ist 1440p für viele Gamer der absolute Sweet-Spot, was die perfekte Mischung aus Performance, schnellen Bildwiederholraten sowie grafischer Darstellung angeht. Und tatsächlich macht der QHD-Display mit einer maximalen Bildwiederholrate von 240 Hz sowie G-Sync-Unterstützung bei grafisch anspruchsvollen Spielen wie "Horizon: Zero Dawn", "Death Stranding", "Control" oder "Cyberpunk 2077" eine absolut hervorragende Figur: Der IPS-Bildschirm überzeugt mit einem sehr guten Kontrast, hervorragenden Farbwerten und einer absolut flüssigen Bildwiedergabe. Lediglich etwas mehr Helligkeit hätten wir uns bei der höchsten Einstellungsstufe gewünscht. Ansonsten dürfte das IPS-Pandel auch Spieler von kompetitiven eSports-Titeln wie „Valorant“ & Co. überzeugen: Mit nur 3 ms Reaktionszeit gehört der Bildschirm des GS66 Stealth definitiv zur Oberklasse.

Beim Akku macht MSI ebenfalls keine Kompromisse und packt eine starken 99,9 Wh-Batterie ins dünne Chassis des Laptops. Beim normalen Arbeiten mit dem Laptop und eingeschalteten WLAN konnte wir überzeugende 7-8 Stunden Batterielaufzeit messen. Beim Gamen ist gerade im Extreme Performance-Modus die Zeit natürlich deutlich knapper gemessen: Bis zu zwei Stunden könnt ihr auf höchstem Niveau zocken bis die Laptop-Batterie endgültig leergesaugt ist. Das ist bei der angebotenen CPU- & GPU-Leistung auch absolut akzeptabel. Zwar wollen wir uns in den nachfolgenden Abschnitten vor allem der Gaming-Performance des MSI 66 GS Stealth widmen, doch auch zum Arbeiten eignet sich das neueste MSI-Laptop-Flaggschiff hervorragend: Selbst 4K-Videos lassen sich auf der Benutzeroberfläche von DaVinci Resolve angenehm bearbeiten und in einer flotten Zeit rendern. Multitasking ist ebenso möglich und dank WiFi 6 mit Killer-Funktion waren die Download-Raten und die Stabilität unserer WLAN-Verbindung einfach nur hervorragend.

 

MSI GS66 Stealth: Gaming-Eindrücke & Benchmarks

Wir haben mittlerweile über 10 Tage mit MSI GS66 Stealth verbracht und natürlich auch eine große Bandbreite an aktuellen PC-Spielen und eSport-Krachern darauf gespielt. Die Besonderheit des Laptops ist definitiv das großartige QHD-Display, das gerade in Verbindung mit der Geforce RTX 3080 GPU sowie einem relativ neuen Intel-Prozessor selbst neueste PC-Titel über die magische Grenze von 60 Bildern pro Sekunde hievt – trotz 1440p-Auflösung. Selbst das Aktivieren von fordernden RayTracing Ultra-Einstellungen sind bei brandneuen Titeln von „Cyberpunk 2077“ im Zusammenklang mit DLSS möglich, auch wenn der neueste Titel von CD Projekt Red dann in nativer QHD-Auflösung vor allem knapp über der 30 Bilder pro Sekunde-Marke bleibt. Um zunächst einmal einen Überblick zu schaffen, haben wir viele neue und beliebte Titel in unserem Benchmark zusammengefasst. Die Spiele wurden in der Regel in höchsten Grafik-Einstellungen in nativer 1440p oder 1080p-Auflösung getestet. Bei RayTracing- und DLSS-Spielen wie „Control“ und „Cyberpunk“ wurden meist Ultra-Raytracing-Einstellungen angewählt in Kombination mit DLSS im „Quality Mode“. Abweichungen der Tests sind in der Tabelle vermerkt.

Hier sind die Ergebnisse unserer Benchmark-Tests:

 

Benchmark-Ergebnisse: MSI GS 66 Stealth mit RTX 3080 Mobile (16 GB Vram)

Benchmark (Spiel in höchster Einstellung)Durchschnittliche FPS
(1440p)
Durschnittliche FPS
(1080p)
Borderlands 3 (Ultra Quality Bench)5971
Control (RT High/DLSS Quality)5876
CS Go181--
Cyberpunk 2077 (RT Ultra/DLSS Quality)3550
Death Stranding (DLSS Quality)116133
Fortnite (Epic Quality)104141
Horizon Zero Dawn (Ultimate Bench)7894

Grundsätzlich waren alle unsere getesteten Spiele flüssig spielbar, was auch für "Cyberpunk 2077" gilt, das wenig überraschend, das MSI GS 66 Stealth vor die größten Herausforderungen bei aktivierten RayTracing-Einstellungen stellte. Ohne RayTracing und mit kleineren Tweaks lassen sich aber ohne riesige Qualitätsverluste auch beim Rollenspiel-Epos 60 Bilder pro Sekunde erzielen. Dass die RTX 3080 Mobile-Karte im MSI GS66 Stealth in "Cyberpunk 2077" eher der Performance einer RTX 2080 Desktop-GPU entspricht, macht die aktuelle Generation der Ampere-Laptops so schwer unterscheidbar. Letzten Endes ist der bereits erwähnt TGP-Faktor derjenige, über den sich Kund*innen von RTX 30er-Laptops im Vorfeld erkundigen müssen. Das ist auch deshalb wichtiger, da eine RTX 3070er-Karte mit höherem TGP bspw. eine RTX 3080er-Karte mit niedrigen TGP bei der Performance übertrumpfen kann. Die klassische Karten-Hierarchie, wie wir es normalerweise im Desktop-Bereich kennen, gibt es in der aktuellen Generation der Ampere-Laptops leider nur bedingt, da die Hersteller die Möglichkeit bekommen unterschiedliche Ausführungen der Mobile GPUs in ihre Geräte zu integrieren. Wie sich die Performance bei weiteren Modellen der Ampere-Reihe verhält, werden wir erst in weiteren Tests herausfinden können.

 

MSI GS 66 Stealth: Unerwartete Temperaturspitzen | Deutlich hörbare Lüfter

Trotzdem wird das MSI 66 GS-Stealth in der Konfiguration mit der RTX 3080-Mobile vielen Gamer-Ansprüchen genügen. Auch kompetitive Spieler*innen erreichen bei Fortnite, CS:Go & Co. meist weit über 100 FPS und können die 240 Hz-Bildwiederholrate des QHD-Bildschirms beim Tweaken der Einstellungen im besten Fall voll ausnutzen. Die Stealseries-Tastatur sieht übrigens nicht nur schick aus, sondern fühlt sich beim Spielen auch gut an und wird trotz großer Last nicht zu stark erhitzt. Apropos Hitze: Während die RTX 3080 Mobile auf "Extreme Performance"-Einstellungen meist auf gute Höchstwerte rund um 70-75 Grad in fast allen Spielen kam, sorgte der Intel Core i7-10870H-Prozessor für einige Temperaturspitzen, die wir so nicht erwartet hatten. Während „Cyberpunk 2077“ und „Control“ bspw. im Normalbereich zwischen 70-85 Grad verharrten, was für einen dünnen Gaming-Laptop, wie das MSI GS66 Stealth absolut in Ordnung ist, erreichten wir in einer Spielsequenz bei "Death Stranding" teilweise konstant knapp über 90 Grad CPU-Temperatur – bei vollem Lüftereinsatz. Um einen Fehler auszuschließen wählten wir den Cooler Booster des MSI, der die drei vorhandenen Lüfter mit absolut voller Drehzahl bei knapp 6000 RPM antreibt und bei den meisten Titeln so die Temperatur von CPU und GPU drückt (bei "Cyberpunk" bspw. auf unter 60 Grad). Doch bei der gleichen „Death Stranding“-Sequenz wurde die CPU wieder fast 90 Grad warm. Der krasse Temperatur-Peak war jedoch eher die Ausnahme: Zwar kommt der Intel-CPU in unserem Test zwar öfter knapp an oder über die 90 Grad Celsius Marke, doch der Prozessor regelt erst ab 100 Grad herunter und ist hohe Temperaturen durchaus gewöhnt. Trotzdem ist es sowohl für das Lüfterverhalten als auch die Wärmebelastung auf der Tastatur negativ, wenn der Prozessor über einen längeren Zeitraum auf diesem hohen Temperaturniveau verharrt.

MSI GS66 Stealth Open Laptop
Das MSI GS66 Stealth in voller Pracht!         Xenia Bluhm Photography

Wegen seiner kompakten Bauweise ist es wenig überraschend, dass die drei eingebauten Lüfter gerade beim Spielen so einiges zu tun bekommen. Bei voller Last ist der MSI GS66 Stealth zwar deutlich zu hören, doch gerade in fordernden Spielen wie „Cyberpunk 2077“, „Control“ und „Horizon Zero Dawn“ ist das MSI GS66 Stealth zwar deutlich wahrnehmbar, doch dank der relativ gleichmäßigen Lüfterkurve fällt die Lautstärke tatsächlich nicht ganz so stark ins Gewicht. Trotzdem ist das Laptop alles andere als leise, besonders wenn es um ruhige Szenen in grafisch anspruchsvollen Titeln geht, kommen anspruchsvolle Gamer um ein Headset nicht herum. Auch die Zocksession in der Uni-Bibliothek (in einer Post-Corona-Zeit) sollte man sich seinen Mitmenschen zuliebe besser verkneifen. Etwas störender als die Lüftergeräusche beim Zocken waren eher das wahrnehmbare Lüftergeräusch beim Arbeiten mit anspruchsvollen Programmen wie DaVinci Resolve, Adobe Photoshop & Co.: Hier leistet der Silent-Modus im MSI Dragon Center zwar eine gute Abhilfe, doch gerade der Hauptlüfter ist mit dem relativ hochfrequenten Lüftersound quasi konstant wahrnehmbar.

 

Unser Testfazit zum MSI GS66 Stealth

Mit MSI GS66 Stealth durften wir einen der ersten erhältlich Ampere-Laptops mit einer Nvidia RTX 3080-Mobile-GPU testen. Und tatsächlich hinterlässt der Laptop nach unserem umfangreichen Test einen starken Gesamteindruck: Das liegt zunächst einmal an der sehr guten Verarbeitung und schicken Optik, die der GS66-Stealth-Reihe von MSI zugrunde liegt. Das Zusammenspiel zwischen der schnellen Intel® Core™ i7-10870H Achtkern-CPU und der NVIDIA GeForce RTX 3080 sorgt dafür, dass sich selbst aktuelle Referenztitel wie „Cyberpunk 2077“, „Control“ und „Horizon Zero Dawn“ auf sehr hohen oder höchsten Einstellungen in 1440p-Auflösung meist mit (deutlich) über 60 Bildern pro Sekunde spielen lassen. Tatsächlich ist der MSI GS66-Stealth in unserer Konfiguration einer der ersten Laptops, der standardmäßig QHD an Bord hat. Und hat man sich erst einmal an das farblich brillante, kontrastreiche und knackscharfe Display in 15,6 Zoll Größe mit einer Bildwiederholungsrate von 240 Hz gewöhnt, ist es schwer vorstellbar wieder zu Full HD zurückzukehren.

Leider wird es unser getestes Modell mit dem großartigen Display in dieser Version zunächst nicht in Deutschland zum Verkauf geben. Stattdessen setzt MSI in deutschsprachigen Raum auf ein Full-HD-Panel mit 300 Hz. Ein paar negative Punkte sind uns darüber hinaus jedoch auch aufgefallen: Das Lüftergeräusch ist vor allem beim normalen „Arbeiten“ auch im Silent Mode hörbar und definitiv ein Störfaktor. Die CPU wurde vor allem beim „Benchmark“-Test zu „Death Stranding“ außergewöhnlich heiß und letztendlich könnten einige Hardcore-Gamer enttäuscht sein, dass die TGP der äußerst starken Geforce RTX 3080 auf gerade einmal 95 W begrenzt ist, was dafür sorgt, dass das die Top-Performance des Desktop-Counterparts nicht einmal annähernd erreicht wird. Wer jedoch mit den von uns getesteten Benchmark-Werten leben kann, bekommt mit dem MSI GS66 Stealth in dieser Konfiguration ein wirklich starkes Gesamtpaket in Form eines kompakten und sehr schicken Laptops, der viel Leistung mit viel Mobilität paart. Allerdings auch zu einem stolzen Preis.

Hier könnt ihr das MSI GS66 Stealth in verschiedenen Konfigurationen kaufen:

Alternate.de

Das MSI GS66 Stealth 10UG-275 mit einer Geforce RTX 3070 ist hier bei Alternate.de erhältlich

Das MSI GS66 Stealth 10UH-274 mit einer Gerforce RTX 3080, einem Intel® Core™ i9-10980HK-Prozessor und einem 300 Hz Full HD-Display ist hier bei Alternate.de erhältlich

Cyberport.de

Das MSI GS66 Stealth 10UG-275 mit einer Geforce RTX 3070 ist hier bei Cyberport.de erhältlich

Das MSI GS66 Stealth 10UH-274 mit einer Gerforce RTX 3080, einem Intel® Core™ i9-10980HK-Prozessor und einem 300 Hz Full HD-Display ist hier bei Cyberport.de erhältlich

 

Getestet wurde das MSI GS66 Stealth 10HU von TV Movie Online-Redakteur David Rams

Bilder: Xenia Bluhm Photography



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