Pooth-Flop: ProSieben setzt Sendung nach nur einer Staffel ab
Ein bekannter Name, private Einblicke und ein Publikumsliebling von RTL: „Born Famous“ brachte einiges mit, was neugierig machen konnte. Trotzdem soll die Doku schon wieder Geschichte sein.

Die Pooths wissen, wie man ein Fernsehpublikum für sich gewinnt. Verona Pooth (58) gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Unterhaltung, ihr Sohn Diego Pooth (23) bewies spätestens mit seinem Sieg bei „Let’s Dance“ 2025, dass er längst eigene Fans hat. Für eine Doku über sein Leben schienen das gute Voraussetzungen zu sein. Doch bei „Born Famous – Fluch oder Segen?“ blieb der erhoffte Zuschauerzuspruch aus. Selbst die bewegende Folge über Diego Pooth konnte das Steuer nicht rumreißen.
Nun soll ProSieben die Konsequenzen gezogen haben: Wie die „Bild“ herausgefunden haben will, wird es keine zweite Staffel geben. Offiziell bestätigt hat der Sender diese Entscheidung bislang allerdings nicht.
Diego Pooth: „Let’s Dance“-Beliebtheit half „Born Famous“ nicht
Gerade Diegos Beteiligung hätte man als vielversprechendes Zugpferd betrachten können. Gemeinsam mit Ekaterina Leonova gewann er 2025 die RTL-Tanzshow – auch dank der Stimmen der Zuschauer:innen. Im Weihnachtsspecial holte das Duo anschließend sogar einen zweiten Titel. Dass das Publikum ihn gerne sieht und für ihn abstimmt, hatte Diego damit gleich mehrfach bewiesen.
Auch seine Mutter bleibt im Fernsehen ein Dauerbrenner: Verona Pooth saß zuletzt neben Chris Tall im Rateteam der 13. Staffel von „The Masked Singer“ auf ProSieben. Auch in „Villa der Versuchung“, Staffel 2 hatte sie kürzlich erneut die Moderationskarten in der Hand. Die Familie ist dem Publikum also weiterhin vertraut. Die Beliebtheit einzelner Familienmitglieder ließ sich bei „Born Famous“ jedoch offenbar nicht in entsprechend hohe Einschaltquoten übersetzen.
„Born Famous“: Auch weitere prominente Familien lockten zu wenige an
Die ab Juli ausgestrahlte Reihe begleitete neben Diego auch Gloria-Sophie Burkandt (27), die Tochter von Markus Söder, Summer Terenzi (20), deren Eltern Sarah Connor und Marc Terenzi sind, sowie Josefine Scholl (18), Tochter von Mehmet Scholl. Im Mittelpunkt standen ihr Alltag, ihre Zukunftspläne und die Frage, welche Chancen und Schwierigkeiten ein berühmter Nachname mit sich bringt.
Doch schon den Auftakt verfolgten lediglich 340.000 Zuschauer:innen. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 4,9 Prozent. Nach 360.000 Menschen bei Folge zwei sank die Reichweite bei der dritten Ausgabe auf 270.000. In der jungen Zielgruppe blieben nur noch 3,5 Prozent.
Was ProSieben zum berichteten Aus von „Born Famous“ sagt
Auf Anfrage des Springer-Blatts vermied ProSieben eine eindeutige Aussage zur Fortsetzung. Ein Sprecher erklärte: „‚Born Famous‘ hat unseren Zuschauern spannende und ehrliche Einblicke in das Leben von Kindern prominenter Eltern gegeben. Diese Einblicke bleiben für unsere Plattformen interessant.“
Eine Zusage für neue Folgen ist das nicht. Nach Informationen der Zeitung soll die Entscheidung gegen eine weitere Staffel bereits gefallen sein.







