Fußball-Legende Heiko Weber ist tot: Die traurigen Hintergründe zur Todesursache mit nur 61 Jahren
Als Spieler und Trainer schrieb Heiko Weber Fußballgeschichte. Jetzt trauern Fans und Weggefährten um den früheren Stürmer, der schwer erkrankt war.

Für den FC Carl Zeiss Jena war er über Jahrzehnte eine Identifikationsfigur: Heiko „Benno“ Weber trug mehr als 300 Mal das Trikot des Vereins und prägte gleich zwei wichtige Kapitel seiner Geschichte. 1991 half er als Stürmer mit, Jena einen Platz im gesamtdeutschen Profifußball zu sichern. Später führte er den zwischenzeitlich viertklassigen Klub als Trainer mit zwei Aufstiegen zurück in die 2. Bundesliga.
Nun muss der Verein Abschied nehmen: Weber starb am Montagmorgen, dem 26. Oktober, mit nur 61 Jahren. Sein engstes Umfeld bestätigte die traurige Nachricht. Nach seiner schweren Krebserkrankung hatten Fans und frühere Weggefährten den ehemaligen Spieler und Trainer mit Spenden und einem Benefizspiel unterstützt.
Heiko Weber ist tot: Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde Anfang 2026 öffentlich
Wie „Bild.de“ berichtet, starb Weber an den Folgen seiner Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung. Die Diagnose hatte er kurz vor Weihnachten 2025 erhalten, im Februar wurde sie öffentlich. Fans und Vereinsvertreter nahmen großen Anteil, wollten mit der Spendenaktion eine kostspielige Schmerztherapie ermöglichen.
Wie groß der Rückhalt war, zeigte sich auch bei dem erwähnten Benefizspiel Anfang Juni in Weida: 777 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen, frühere Weggefährten wie Bernd Schneider standen für Weber auf dem Platz. Er selbst hielt eine bewegende Kabinenansprache und nahm noch einmal auf der Trainerbank Platz.
Die traurige Nachricht um Webers Tod reiht sich in eine regelrechte Serie von aktuellen Todesfällen ein:
Heiko Weber hinterlässt besondere Spuren beim FC Carl Zeiss Jena
Unvergessen bleibt sein Treffer vom 25. Mai 1991: Beim 2:0 gegen Energie Cottbus erzielte Weber das letzte Tor der DDR-Oberliga und half Jena damit in die 2. Bundesliga. Als Trainer führte er den Verein mit zwei Aufstiegen 2005 und 2006 erneut dorthin.
Sein Todestag fällt zudem auf einen besonderen Jahrestag: Genau 38 Jahre zuvor hatte Weber gegen Sampdoria Genua Jenas letztes Europapokaltor im heimischen Stadion geschossen. Nach seiner letzten Trainerstation beim ZFC Meuselwitz arbeitete Weber als Grundschullehrer in Jena. Der Fußball blieb ein wichtiger Teil seines Lebens. Sein früherer Verein würdigte nun ausdrücklich auch den Menschen hinter den sportlichen Erfolgen.






