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Pippi Langstrumpfs Papagei sollte getötet werden!

Der Papagei aus dem alten „Pippi-Langstrumpf“-Film sollte in einem schwedischen Zoo eingeschläfert werden, weil sein Käfig zu klein war. Berechtigt?

Die Verfilmung von Astrid Lindgrens Buchklassikers ist mittlerweile 48 Jahre her. Papagei Douglas mittlerweile sogar 51 Jahre alt. Er spielte im Film Rosalinde und war gemeinsam mit Pippis Vater im Turmverlies eingesperrt, um ihn auszuspionieren. Im echten Leben ist Douglas männlich, aber genauso redegewandt. Er kann 50 Wörter sprechen, hört auf Anweisungen und kann sogar singen. 

Schwedisches Landwirtschaftsamt wollte Papagei-Douglas einschläfern

Bis Anfang 2016 verbrachte Douglas seine Zeit gemeinsam mit einer gleichaltrigen Papageiendame in einem schwedischen Tropenhaus in Malmö. Der Käfig war jedoch nur drei Quadratmeter groß und damit laut Landwirtschaftsamt zu klein, denn eigentlich müsste der Käfig mindestens 30 Quadratmeter groß sein, damit der Papagei sich frei bewegen kann. Sollte keine größere Voliere gestellt werden, würde man die Vögel einschläfern müssen, hieß es damals.

Das sorgte europaweit für Proteste: Bei Malmöer Zoodirektor trudelten unzählige Angebote ein, die beiden betagten Tiere zu übernehmen. Schließlich wurde Douglas dem Zoo in Karlsruhe übergeben, in welchem er nun eine größere Voliere seines Alters entsprechend zur Verfügung hat. "Alles ist gut, er hat sogar gleich nach der Ankunft Banane gefressen und Schwedisch gesprochen", so der neue Zoodirektor Matthias Reinschmidt. Also ein Happy End für den kultigen Papagei!

 

Pippis Papagei sollte schon früher getötet werden

Schon 2003 wollten die schwedischen Behörden Douglas töten, da ihm nötige Herkunftspapiere fehlten. 50.000 Menschen starteten eine Unterschriftenaktion. Mit dabei: „Pippi-Langstrumpf“-Darstellerin Inger Nilsson. Doch die Behörden gaben erst nach, als Douglas erster Besitzer die Beweise für eine legale Einreise vorlegen konnte. 

Welches grausige Schicksal andere tierische Stars ereilte, erfahrt ihr im Video.

 

 
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