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Todesfall

Peter Greene: Gerichtsmedizin bestätigt schockierende Todesursache des „Pulp Fiction“-Stars

Zwei Monate nach seinem Tod herrschte noch Unklarheit – nun steht fest, woran Peter Greene starb. Die Gerichtsmedizin in New York City hat das Ergebnis ihrer Untersuchung veröffentlicht. Für viele Filmfans ist es ein tragisches Ende einer außergewöhnlichen Karriere.

Peter Greene
Peter Greene wurde nur 60 Jahre alt. Foto: IMAGO / Everett Collection

Der Tod von Peter Greene erschütterte im Dezember 2025 zahlreiche Filmbegeisterte weltweit. Die Nachricht, dass der markante Charakterdarsteller im Alter von nur 60 Jahren in seiner Wohnung in Manhattan leblos aufgefunden wurde, sorgte für Bestürzung. Jetzt gibt es Gewissheit über die genauen Umstände seines Todes.

Offizielle Todesursache: Unfall durch Schussverletzung

Wie mehrere US-Medien, darunter „TMZ“ und „Deadline“, unter Berufung auf das Büro des leitenden Gerichtsmediziners in New York City berichten, starb Peter Greene infolge einer Schussverletzung im Bereich der linken Achsel.

Die Behörde bestätigte, dass es sich um eine Schusswunde „der linken Axilla mit Verletzung der Arteria brachialis“ handelte. Dabei wurde die Oberarmarterie getroffen, die entscheidend für die Blutversorgung von Arm und Hand ist. Die massive Blutung führte schließlich zum Tod des Schauspielers.

Besonders wichtig: Die Todesart wurde offiziell als Unfall eingestuft. Nach Angaben der Ermittler habe sich der Schuss versehentlich gelöst. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.

Leiche nach Wohlergehensprüfung entdeckt

Peter Greene war am 12. Dezember 2025 tot in seiner Wohnung in Manhattan aufgefunden worden. Ein Nachbar hatte die Polizei alarmiert, nachdem über längere Zeit hinweg laute Musik aus dem Apartment gedrungen war und Greene auf Klopfen nicht reagiert hatte.

Im Rahmen einer Wohlergehensprüfung verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zur Wohnung. Dort konnten sie nur noch den Tod des Schauspielers feststellen. Wochenlang blieb die genaue Ursache unklar – bis jetzt.

Er bleibt Hollywoods unvergesslicher Bösewicht

Für viele von euch bleibt Peter Greene vor allem als einer der intensivsten Leinwand-Schurken der 1990er-Jahre in Erinnerung. Der in New Jersey geborene Schauspieler war bekannt für seine eindringliche Präsenz und seine Fähigkeit, düstere, komplexe Figuren glaubwürdig zu verkörpern.

Unvergessen ist seine Rolle als sadistischer Sicherheitsmann Zed in Quentin Tarantinos Kultfilm „Pulp Fiction“ (1994). Im selben Jahr spielte er den skrupellosen Mafia-Boss Dorian Tyrell in „Die Maske“ an der Seite von Jim Carrey. 1995 folgte sein Auftritt als Redfoot in „Die üblichen Verdächtigen“.

Doch Greene war weit mehr als nur ein Film-Bösewicht. Im Laufe seiner Karriere wirkte er in nahezu 100 Film- und Fernsehproduktionen mit. Dazu zählen unter anderem „Judgment Night“, „Alarmstufe: Rot 2“, „Blue Streak“ sowie „Training Day“, in dem er einen korrupten Drogenfahnder spielte. Auch in Serien wie „Hawaii Five-0“, „Justified“, „Chicago PD“ und der „John Wick“-Spin-off-Serie „The Continental“ war er zu sehen.

Bewegende Worte seines Managers

Sein Manager Gregg Edwards würdigte Greene gegenüber „NBC News“ mit sehr persönlichen Worten: „Niemand spielte einen Bösewicht besser als Peter. Aber er hatte auch eine sanfte Seite, die die meisten Menschen nie gesehen haben. Und ein Herz aus Gold.“

Ein Satz, der viele Fans besonders berührt und der zeigt, dass hinter der oft finsteren Leinwandfigur offenbar ein sensibler Mensch stand.

Quellen
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