Polanc' Podcast

„Persönliche Enttäuschung“ – Experte rechnet nach „Let’s Dance“ mit Ross Antony ab

Nach einem starken Auftakt sorgt Ross Antony in Show 2 für eine Enttäuschung. Vor allem ein Ex-„Let's Dance“-Profi ist verwundert.

Ross Antony bei seinem Auftritt mit Mariia Maksina bei Let's Dance
Ross Antonys Auftritt bei „Let's Dance“ wurde zur Enttäuschung. Foto: RTL / Stefan Gregorowius

In der ersten regulären Liveshow von „Let’s Dance“ noch gefeiert, nur eine Woche später heftig kritisiert: Für Ross Antony hätte die jüngste Ausgabe der RTL-Tanzshow kaum widersprüchlicher laufen können. Während der 51-Jährige zunächst von der Jury mit Lob überschüttet wurde, folgte nach seinem zweiten Auftritt die Ernüchterung – und eine deutliche Abrechnung von Ex-Profi Christian Polanc (47).

Was ist passiert? Und wie stehen Ross’ Chancen wirklich?

Vom Überraschungskandidaten zur „persönlichen Enttäuschung“

In der Auftaktshow galt Ross Antony noch als echte Überraschung. Mit seinem ersten Tanz überzeugte er Jury-Urgestein Joachim Llambi, der bereits damals mahnte, dass es nun schwierig werde, dieses Niveau zu halten oder sogar zu steigern.

Eine Warnung, die sich offenbar bewahrheitete. Am Freitagabend präsentierte Ross gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Mariia Maksina einen Cha-Cha-Cha. Das Ergebnis: lediglich 13 Punkte von der Jury. Zwar reichte das nicht für den letzten Platz – doch gemessen an den Erwartungen war es ein deutlicher Dämpfer.

Christian Polanc wird deutlich: „Was zur Hölle war das?“

Besonders klar äußerte sich Ex-„Let’s Dance“-Profi Christian Polanc in seinem Podcast „Let’s Talk“, in dem er jede Woche gemeinsam mit seiner Freundin Laura die aktuelle Show analysiert.

Sein Urteil fiel hart aus: Ross’ Auftritt sei seine „persönliche Enttäuschung des Abends“ gewesen. „Was zur Hölle war das?“, zeigte er sich verwundert.

Polanc betonte zwar, dass die Show insgesamt gut gewesen sei und es Spaß mache, Ross zuzusehen, weil er immer vollen Einsatz zeige. Doch der Tanz selbst habe ihn nicht überzeugt. „War ich echt leider enttäuscht“, stellte er klar. Eine ungewohnt scharfe Kritik – vor allem angesichts der Euphorie rund um Ross in der Vorwoche.

Zu viel Show, zu wenig Technik?

Doch Polanc beließ es nicht bei Kritik. Er lieferte auch eine konkrete Analyse – und einen Verbesserungsvorschlag. Seiner Meinung nach könnte Ross mit weniger Showeinlagen deutlich punkten: „Vielleicht 15 Prozent weniger Show würde immer noch top reichen für alles und dafür mehr Aufmerksamkeit auf das, was unten passiert.“

Ein klarer Hinweis darauf, dass es technisch gehakt hat – insbesondere bei Fußarbeit und Präzision. Gerade beim Cha-Cha-Cha, einem Tanz, der saubere Schritte und exaktes Timing verlangt, fällt mangelnde Technik schnell auf.

Keine Abschussliste – Polanc glaubt an Ross

Trotz der deutlichen Worte sieht Christian Polanc den Entertainer keineswegs auf der Abschussliste. Im Gegenteil: Er ist überzeugt vom Potenzial des 51-Jährigen. Ross könne es „37.000-mal besser“, sagte er und ergänzte: „Ich will es sehen, weil ich weiß, dass es einfach gigantisch werden kann.“

Eine Kritik also, die weniger als Abrechnung, sondern vielmehr als Ausdruck hoher Erwartungen verstanden werden kann. Ein Blick auf frühere Staffeln von „Let’s Dance“ zeigt: Niedrige Punktzahlen in den ersten Shows müssen kein K.-o.-Kriterium sein. Neben den Jurybewertungen entscheidet schließlich auch das Publikum über das Weiterkommen – und Ross Antony gilt seit Jahren als absoluter Sympathieträger.

Seine große Fanbase könnte ihm gerade in schwächeren Wochen den Rücken stärken. Gleichzeitig wächst nun der Druck, tänzerisch nachzulegen. Für Ross Antony heißt es jetzt: Gas geben – und liefern.

Quellen

  • Podcast „Let's Talk“