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They don't care about Paris Jacksons Meinung

Paris Jackson zerreißt „Michael“: „Voller Unwahrheiten!“

Paris Jackson, die Tochter des „King of Pop“, distanziert sich deutlich vom Biopic „Michael“.

Paris Jackson winkt vor einem rosa Hintergrund.
Die Änderungsvorschläge von Paris Jackson wurden ignoriert. Foto: IMAGO / Image Press Agency

Paris Jackson greift das Michael-Jackson‑Biopic „Michael“deutlich an und nimmt dabei auch Schauspieler Colman Domingo ins Visier. Die Tochter des „King of Pop“ weist dessen Behauptung zurück, sie sei „sehr hilfreich“ am Set gewesen, und spricht dem Film massenhaft „volle Unwahrheiten“ zu.

Keine „Hilfe“, keine Beteiligung

Paris hatte ursprünglich einen frühen Drehbuchentwurf gelesen und der Produktion Hinweise zu Stellen gegeben, die sie als falsch oder problematisch empfand. Als diese Anmerkungen ignoriert wurden, zog sie sich laut eigenen Angaben komplett zurück. In ihren Instagram‑Stories machte sie deutlich, dass sie keine Verantwortung für den Film übernimmt: „Ich habe nach der ersten Version meine Notizen geschickt, sie wurden nicht ernst genommen, und ich bin seither darüber hinweg.“

Als Domingo, der im Film den Patriarchen Joe Jackson verkörpert, auf einem Gala‑Event in Venedig öffentlich sagte, Paris und ihr Bruder Prince stünden dem Projekt sehr positiv gegenüber und Paris sei „sehr hilfreich“ gewesen, reagierte sie empört: „Sag nicht, ich war ‚hilfreich‘ am Set eines Films, an dem ich 0 Prozent beteiligt war – das ist total merkwürdig.“

„Hollywood‑Fantasy, verkauft als Wahrheit“

Den Kern ihrer Kritik richtet Paris aber vor allem gegen den Film selbst, sie beschreibt ihn als unwahr und unpräzise. In ihren Storys betont sie, dass Biopics wie „Bohemian Rhapsody“ (Queen) oder „The Dirt“ (Mötley Crüe) zeigen, wie Hollywood Wahrheiten verdreht, um spezielle Fangruppen zu bedienen. „Das ist Hollywood‑Fantasy, verkauft als Wahrheit“ und genau das, so Jackson, passiere auch mit „Michael“.

Die Narrativ‑Kontrolle im Film stört sie besonders: „Die Geschichte wird so gesteuert, dass sie einen bestimmten Teil der Fanbase anspricht, der sich weiter in dieser Fantasiewelt bewegt. Die werden glücklich mit dem Film sein – ich nicht.“

Familiendrama und Produktions‑Desaster

Der Film „Michael“, unter Regie von Antoine Fuqua und mit Jaafar Jackson (Neffe des Musikers) in der Titelrolle, ist seit Jahren von Verschiebungen und Kontroversen umgeben. Die Dreharbeiten waren ursprünglich 2024 beendet, doch der geplante Kinostart wurde zunächst auf Oktober 2025 verschoben, bevor er erneut auf April 2026 nach hinten fiel.

Ein Grund für die Verzögerungen waren umfangreiche Umdreharbeiten im dritten Akt, der sich besonders mit den Vorwürfen von Kindesmissbrauch gegen Michael Jackson befasst. Die Produktion soll dabei auch eine rechtliche Vereinbarung verletzt haben, die zwischen Jacksons Vertretern und dem damals 13‑jährigen Ankläger Jordan Chandler bestand. Diese sah unter anderem vor, dass Chandlers Geschichte und Person in einem Film über Jackson nicht nachgestellt werden dürfen.

Während sich Paris Jackson emotional und thematisch von „Michael“ distanziert, erhält der Film andererseits Unterstützung durch das Michael‑Jackson‑Estate. Die Verantwortlichen dort haben ihre Beteiligung am Projekt bestätigt und die Zusammenarbeit mit Produzenten und Studio Lionsgate gelobt.

Quellen
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