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„Outlander“: Deshlab ist Claire Fraser ein schlechter Mensch!

Outlander“-Fans verfolgen seit 4 Staffeln die Abenteuer von Claire Fraser. Doch bei genauerer Betrachtung muss man zugeben: Mit dieser Frau ist einiges faul!

"Outlander": Claire Fraser - Caitriona Balfe
„Outlander“: Deshlab ist Claire Fraser ein schlechter Mensch! Bild: STARZ

„Outlander“ erzählt die Geschichte von Claire (Caitriona Balfe) und ihrer großen Liebe Jamie. Eigentlich ist Claire eine ganz gewöhnliche Frau. Erst ihre versehentliche Zeitreise in Staffel 1 macht sie zu etwas ganz Besonderem. Das entgeht auch Jamie nicht, der sich prompt Hals über Kopf in sie verliebt.

Seit nunmehr vier Staffeln fiebern „Outlander“-Zuschauer mit den beiden mit und litten auch nicht zu knapp mit dem Paar, als sie wegen des Battle of Colloden voneinander getrennt wurden und sage und schreibe 20 Jahre lang ohne einander auskommen mussten.

 

„Outlander“: Deshalb ist Claire eigentlich gar nicht besonders sympathisch

Doch trotz der Sympathien, die man für die Protagonisten hegt, gibt es immer wieder Momente, in denen man als Zuschauer stark an Claire zweifeln muss. Wir nennen die fünf Hauptgründe dafür:

Claire ist arrogant und nervig

Obwohl Claire bei näherer Betrachtung gar keine besonders spannende Frau ist, hält sie große Stücke auf sich selbst. Dass sie ihren Mitmenschen im 18. Jahrhundert in vielen Dingen überlegen ist, liegt dabei gar nicht an ihrem Wahnsinns-Intellekt oder einem besonders ausgeprägten Pragmatismus, sondern schlicht und einfach daran, dass sie ihrer Zeit eben voraus ist. Dieser Tatsache scheint sie sich allerdings selbst nicht immer bewusst zu sein, und genießt es in vollen Zügen, dass man sie für eine weiße Magierin hält.

Claire ist untreu und behandelt Frank wie Dreck

In Staffel 1 ist Claire gerade mit ihrem Ehemann Frank Randall in einer Art zweiter Flitterwochen in Schottland, als die beiden durch einen Zufall auseinandergerissen werden. Eigentlich schien in ihrer Ehe alles in bester Ordnung zu sein, doch es dauert nicht lange, da hat Claire Frank auch schon (fast) vergessen. Dass sie sich Hals über Kopf in Jamie verliebt, mag für viele „Outlander“-Fans eine Entschuldigung für ihr Verhalten sein, doch wenn man es ganz genau nimmt, betrügt sie Frank mit Jamie. Auf Grund der besonderen Umstände sieht man ihr das nach, doch richtig unverschämt wird es, als Claire in Staffel 2 zu Frank zurückkehrt und zwar schwanger von einem anderen Mann. Der verzeiht ihr den Ehebruch und wünscht sich nichts sehnlicher, als einen Neuanfang, ist verständnisvoll und geduldig. Doch Claire benimmt sich ihm gegenüber wie eine Furie und behandelt ihn wie Dreck. Als sich Frank noch einmal die Gelegenheit bietet, mit einer anderen Frau glücklich zu werden, bringt ihm Claire keinen Funken Verständnis entgegen. Menschlich gesehen ganz klar unterste Schublade! Prompt stirbt der arme Frank unglücklich und allein, was Claire – wenn sie ehrlich ist – gerade Recht kommt.

Claire trinkt während ihrer Schwangerschaften Alkohol

Claire brüstet sich ständig und andauernd mit ihren hervorragenden Medizinkenntnissen und versteht sich als Heilerin. Sie weiß sogar, wie man mit diversen Pflanzengiften eine Abtreibung vornehmen kann. Auf die Idee, dass Alkohol auch ein Nervengift ist und bei ungeborenen Kindern zu schwerwiegenden Schäden führen kann, kommt sie allerdings nicht.

In den 1940er Jahren war man medizinisch zwar noch nicht so weit wie heute, doch, dass ein gesunder Lebensstil positiven Einfluss auf den Verlauf einer Schwangerschaft nimmt, wusste man auch damals schon. Trotzdem „erwischt“ man Claire sowohl während ihrer ersten, als auch während ihrer zweiten Schwangerschaft allzu häufig mit einem Glas in der Hand. Nicht besonders verantwortungsbewusst, Miss Fraser!

Claire hat keine Freunde

Habt ihr euch eigentlich schonmal gefragt, warum Claire nach ihrem Verschwinden in Staffel 1 lediglich von Frank gesucht wird? Die Antwort darauf könnte Staffel 2 geben, denn hier baut sich Claire gemeinsam mit Frank ein neues Leben in den USA auf. Bis auf ihren Mann und ihre Tochter hat sie nur eine einzige Bezugsperson: Ihren Studienkollegen Joe Abernathy (Wil Johnson). Sie trifft sich zwar auch ein paar Mal mit einer Nachbarin, doch eine tiefe Freundschaft entsteht daraus nicht. Auch ansonsten sucht man Personen, die Claire nahe stehen mit der Lupe.

Claire ist langweilig

Es tut schon fast weh, das zu sagen, doch Claire ist langweilig. Sie ist weder besonders geistreich, noch besonders witzig. Außer Medizin scheint sie zudem nicht viel zu interessieren. Bis zu einem gewissen Punkt kann man das zwar dem 2. Weltkrieg und der Zeit in der sie aufgewachsen ist zuschreiben, doch trotzdem könnte die gute Claire ein bisschen mehr Feuer haben. Kein Wunder also, dass viele „Outlander“-Fans der Meinung sind, dass Claire die Serie lieber nicht als Erzählerin begleiten sollte, denn ihr Geschwafel ist manchmal wirklich kaum auszuhalten.

 


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