„Ostfriesentodesspiel“ heute im ZDF: Darum kommt uns der Mörder bekannt vor
Ein Serienmörder ist auf der Flucht und Kommissarin Ann Kathrin Klaasen muss erneut gegen ihn ermitteln. Doch wer heute Abend „Ostfriesentodesspiel“ im ZDF einschaltet, könnte ein Déjà -vu erleben.

Ein neuer Mordfall und eine spannende Jagd nach dem Täter: So kennen Zuschauer die Ostfrieslandkrimis im ZDF. Doch „Ostfriesentodesspiel“, das am heutigen Samstag, dem 7. November 2026, um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird, bricht mit einer Gewohnheit der beliebten Reihe. Denn diesmal beginnt die Geschichte nicht bei null. Stattdessen kehrt ein Mann zurück, mit dem es Kommissarin Ann Kathrin Klaasen (Picco von Groote) bereits zu tun hatte.
Der 16. Film der Krimireihe nach den Romanen von Klaus-Peter Wolf erzählt eine Geschichte weiter, die eigentlich schon abgeschlossen schien. Und ausgerechnet der Mann, den Klaasen einst hinter Gitter brachte, wird erneut zu ihrem gefährlichsten Gegenspieler.
„Ostfriesentodesspiel“: Diesen Serienmörder kennen Zuschauer bereits
Im Mittelpunkt des neuen ZDF-Krimis steht Johannes Theissen, der unter dem Namen Dr. Bernhard Sommerfeldtauftrat. Gespielt wird er von Sven Schelker. Der vermeintlich vertrauenswürdige Arzt hat eine dunkle Vergangenheit. Hinter seiner charmanten Fassade verbirgt sich ein Serienmörder, der seine Taten mit einer ganz eigenen Vorstellung von Gerechtigkeit rechtfertigt.
Seine Opfer waren Männer, die Frauen Gewalt angetan hatten. Dadurch gelang es ihm sogar, eine Gruppe von Bewunderinnen um sich zu scharen, die in ihm weniger einen Verbrecher als eine Art Rächer sehen. Für Kommissarin Klaasen ist Theissen allerdings alles andere als ein Held. Sie kennt seine Verbrechen und weiß, wie gefährlich er werden kann.
Schon im ZDF-Krimi „Ostfriesentotenstille“ aus dem Jahr 2025 hatte sie ihn enttarnt und seine Festnahme ermöglicht.
Darum ist „Ostfriesentodesspiel“ eine Besonderheit der ZDF-Reihe
Die Ostfrieslandkrimis erzählen normalerweise weitgehend eigenständige Fälle. Zwar begegnet das Publikum immer wieder denselben Ermittlern, doch die einzelnen Verbrechen sind meist unabhängig voneinander. Bei „Ostfriesentodesspiel“ ist das anders. Der neue Film setzt die Geschichte von „Ostfriesentotenstille“ direkt fort. Statt eines völlig neuen Gegenspielers steht erneut der bereits bekannte Serienmörder Bernhard Sommerfeldt im Mittelpunkt.
Auch eine weitere Figur aus dem Vorgänger ist wieder dabei: Cordula Baumann, gespielt von Milena Straube. Sie arbeitete früher als Praxisassistentin für Sommerfeldt und hielt selbst dann noch zu ihm, als seine Verbrechen ans Licht kamen. Ihre besondere Verbindung zu dem Mörder spielt auch diesmal eine wichtige Rolle.
Wer „Ostfriesentotenstille“ verpasst hat, muss sich allerdings keine Sorgen machen. Die neue Geschichte lässt sich auch ohne Kenntnis des vorherigen Films verfolgen. Für Zuschauer, die die Hintergründe genauer verstehen möchten, lohnt sich ein Blick auf den Vorgänger, der ebenfalls im Streamingangebot des ZDF verfügbar ist.
„Ostfriesentodesspiel“ heute: Ein Gefängnisausbruch verändert alles
Eigentlich könnte der neue Fall für Ann Kathrin Klaasen kaum ungelegener kommen. Die Kommissarin und ihr Ehemann Frank Weller (Tom Radisch) wollen endlich eine gemeinsame Auszeit genießen. Der Urlaub ist geplant, der Arbeitsalltag soll für eine Weile warten. Doch dann erreicht die Ermittler eine Nachricht, die sämtliche Pläne zunichtemacht. Johannes Theissen ist während eines Klinikaufenthalts aus der Haft entkommen.
Für Klaasen steht sofort fest, dass der Serienmörder nicht unterschätzt werden darf. Gemeinsam mit Frank und ihrem Kollegen Rupert (Barnaby Metschurat) nimmt sie die Suche auf. Dabei vermutet die Kommissarin, dass Theissen nicht ohne fremde Hilfe entkommen konnte. Angesichts seiner ungewöhnlich großen weiblichen Fangemeinde liegt der Verdacht nahe, dass eine Verehrerin an seiner Flucht beteiligt war.
Doch die Polizei muss nicht nur herausfinden, wer ihm geholfen hat. Entscheidend ist vor allem die Frage, was der Flüchtige als Nächstes plant.
Warum der Mörder ausgerechnet jetzt Rache nehmen will
Anders als bei seinen früheren Taten hat Johannes Theissen diesmal ein sehr persönliches Ziel. Er will sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und insbesondere mit seiner Mutter abrechnen. Sie soll ihn einst für ein schwerwiegendes Unglück verantwortlich gemacht haben. Theissen glaubt, dass er damals zum Sündenbock wurde.
Die Suche nach Antworten führt ihn tief in seine eigene Familiengeschichte. Dabei wird deutlich, dass hinter seiner Rache nicht nur Wut steckt. Auch sein Wunsch nach Anerkennung und die schwierige Beziehung zu seiner Mutter treiben ihn an. Für Klaasen wird die Situation immer gefährlicher, denn Theissen ist bereit, für seine Ziele weit zu gehen.
Und schon bald betrifft die Bedrohung nicht mehr nur Menschen aus der Vergangenheit des Serienmörders.
Kommissarin Klaasen muss plötzlich um ihren Mann fürchten
Während die Ermittler versuchen, Theissens Pläne zu durchschauen, nimmt der Fall eine persönliche Wendung. Frank Weller gerät in die Gewalt des entflohenen Serienmörders. Damit verändert sich für Ann Kathrin Klaasen alles. Sie muss nicht nur einen gefährlichen Verbrecher aufhalten, sondern zugleich um ihren Ehemann fürchten. Der Fall wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Kann Klaasen ihren alten Gegenspieler erneut stoppen? Und welche Rolle spielt die Frau, die dem Mörder schon früher bedingungslos vertraute?
Die Antworten liefert der neue ZDF-Krimi.
Wann läuft „Ostfriesentodesspiel“ im ZDF?
„Ostfriesentodesspiel“ läuft am Samstag, 7. November 2026, um 20:15 Uhr im ZDF. Der Film dauert rund 90 Minuten und ist bereits in der ZDF-Mediathek abrufbar.
Neben Picco von Groote, Tom Radisch, Barnaby Metschurat und Sven Schelker sind unter anderem Milena Straube, Jule Böwe, Ulrike Lüthi-Willenbacher und Heio von Stetten zu sehen.







