„One Shot with Ed Sheeran“: Warum auch „Adolescence“-Fans einschalten sollten!
Ein Weltstar, eine Kamera, eine Stunde – warum „Adolescence“-Fans bei „One Shot with Ed Sheeran“ garantiert auf ihre Kosten kommen!

„One Shot with Ed Sheeran: A Music Experience“ wirkt auf den ersten Blick wie ein leichtfüßiger Musikfilm – ein Weltstar, eine Gitarre und die Straßen von New York. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Hinter diesem Netflix-Hit steckt weit mehr als ein spontaner Citytrip mit Ed Sheeran (34)...
Ein simples Konzept, das überraschend gut funktioniert
Die Idee klingt fast zu einfach: Ed Sheeran spaziert vor seinem Konzert mit seiner Akustikgitarre durch Manhattan, spielt Songs, begegnet Fans, Passant:innen, und lässt sich nebenbei auf einige Seitenmissionen ein.
Ed Sheeran singt bei einem Heiratsantrag? Check.
Ed Sheeran singt im Pub? Check.
Ed Sheeran singt in der U-Bahn? Check.
Dazu gesellt sich sogar ein kurzer Cameo von der kolumbianischen Sängerin Camila Cabello, mit der Sheeran den Hit „Bam Bam“ schrieb. Manche dieser Momente scheinen spontan, andere lassen erkennen, wie viel Produktionsaufwand hinter dem Projekt steckt. Schließlich muss der Brite rechtzeitig zu seinem Konzert kommen – und wer New York kennt, weiß: Der Verkehr ist der wahre Endgegner.
Das Konzept geht jedenfalls auf. Die Serie hält sich seit dem Release am 21. November stabil in den Top 10 der Netflix-Charts – aktuell auf Platz 8, doch am Wochenende kletterte sie sogar auf Platz 3.
Und was hat das mit „Adolescence“ zu tun?
Mehr, als man denkt. Hinter One Shot with Ed Sheeran steckt Philip Barantini – der Macher der erfolgreichen Netflix-Miniserie „Adolescence“, die Anfang des Jahres große Wellen schlug. Die Serie über einen 13-jährigen Jungen, der eines Mordes verdächtigt wird, sorgte nicht nur wegen ihrer Geschichte für Gesprächsstoff, sondern auch wegen ihrer radikalen Inszenierung: Jede der vier Folgen wurde in einer einzigen, ungeschnittenen Einstellung gedreht.
Genau dieses Stilmittel greift Barantini nun wieder auf. Auch bei Ed Sheerans Musikexperiment verzichtet er komplett Schnitte – ein technisches und erzählerisches Markenzeichen, das den Zuschauer:innen mitten in die Ereignisse zieht. So wird der Spaziergang durch New York zu einer Art dokumentarischer Echtzeit-Erfahrung, in der sich kleine und große Momente organisch entfalten. Wer „Adolescence“ mochte, sollte dieses Projekt daher unbedingt ansehen.









