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„Nicht Jim Carrey“: Management reagiert auf Double-Gerüchte

Nach seinem Auftritt in Paris kursierten absurde Gerüchte um einen angeblichen Doppelgänger. Jetzt stellt das Management klar: Es war wirklich Jim Carrey.

Jim Carrey steht dankbar bei den Cesar Film Awards auf der Bühne.
Mit dieser Reaktion hat Jim Carrey sicher nicht gerechnet. Foto: IMAGO / ABACAPRESS

Als Jim Carrey Ende Februar bei den César Awards in Paris auf die Bühne trat, sorgte das nicht nur für Applaus, sondern auch für wilde Spekulationen. In sozialen Netzwerken wurde ernsthaft diskutiert, ob es sich bei dem Mann auf der Bühne überhaupt um den echten Hollywood-Star gehandelt habe. Nun gibt es eine klare Antwort.

César-Organisator widerspricht Gerüchten deutlich

Carrey erhielt am 26. Februar einen Ehrenpreis bei den französischen Filmpreisen. Kurz darauf verbreiteten sich im Netz Theorien, wonach es sich um einen Doppelgänger gehandelt haben könnte.

Gregory Caulier, Generaldelegierter der César Awards, wies diese Behauptungen entschieden zurück. Gegenüber Variety sagte er am 2. März:

„Jim Carreys Besuch wurde bereits seit diesem Sommer geplant.“

„Von Anfang an war er sehr gerührt von der Einladung der Akademie. Acht Monate lang gab es kontinuierliche, konstruktive Gespräche. Er arbeitete monatelang an seiner Rede auf Französisch und fragte mich nach der genauen Aussprache bestimmter Wörter.“

Zur angeblichen „Kontroverse“ erklärte er außerdem:

„Für mich ist das kein Thema. Ich erinnere mich nur an seine Großzügigkeit, seine Freundlichkeit, sein Wohlwollen und seine Eleganz.“

Damit steht für die Veranstalter fest: Es war der echte Jim Carrey auf der Bühne.

Emotionale Rede auf Französisch

Vorgestellt wurde Carrey von seinem „Vergiss mein nicht!“-Regisseur Michel Gondry. Der Schauspieler nahm den Ehrenpreis mit einer bewegenden Rede auf Französisch entgegen und sagte unter anderem:

„Als Schauspieler ist jede Figur, die man spielt, wie Ton in den Händen eines Bildhauers, den man nach dem Wunsch seines Herzens formt.“

„Wie glücklich ich mich schätzen kann, diese Kunst mit so vielen Menschen geteilt zu haben, die mir wirklich ihre Herzen geöffnet haben.“

Gerade weil Carrey in den vergangenen Jahren sehr zurückgezogen lebte und nur selten öffentlich auftrat – zuletzt im November bei einer Veranstaltung der Rock & Roll Hall of Fame – waren viele überrascht von seinem veränderten Erscheinungsbild.

Drag-Post befeuert Verwirrung

Zusätzliche Verwirrung stiftete Drag-Künstlerin Alexis Stone. Sie veröffentlichte ein Foto, auf dem sie mithilfe von Prothesen wie Carrey aussah, und schrieb dazu: „Alexis Stone als Jim Carrey in Paris.“

Der Beitrag führte bei einigen Nutzern zu echter Unsicherheit. Auch Megan Fox kommentierte:

„Ich halte im Moment keinen weiteren Stress aus – ich muss wissen, ob das echt ist.“

Spekulationen über Schönheits-OPs

Neben den Double-Gerüchten sorgte vor allem Carreys verändertes Aussehen für Diskussionen. Seine Agentur dementierte die Doppelgänger-Theorie klar. Dennoch blieb die Frage im Raum, warum der 64-Jährige anders wirke als bei früheren Auftritten.

Die plastische Chirurgin Rachel Mason äußerte sich gegenüber „Page Six“ mit fachlichen Einschätzungen. Ihrer Meinung nach könnten mehrere kosmetische Eingriffe infrage kommen.

Sie verwies auf eine deutlich angehobene Augenbrauenposition, die auf ein mögliches Brow-Lift hindeuten könne. Auch eine Operation der oberen Augenlider sei denkbar, da diese weniger schwer wirkten und überschüssige Haut entfernt scheine.

Darüber hinaus hält Mason weitere Maßnahmen für möglich: Eine Fetttransplantation in Mittel- und Untergesicht könnte für ein volleres, glatteres Erscheinungsbild sorgen. Auch eine Straffung des unteren Gesichtsbereichs, etwa ein Facelift, sei aus ihrer Sicht nicht auszuschließen. Die definierte Kieferlinie spreche dafür. Zudem könne eine sehr gleichmäßige Hautstruktur auf eine Laserbehandlung hindeuten.

Mögliche Kosten im fünfstelligen Bereich

Sollten mehrere der genannten Maßnahmen kombiniert worden sein, schätzt Rachel Mason die möglichen Kosten auf etwa 30.000 bis 60.000 Dollar. Der genaue Betrag hänge davon ab, welche Technik bei einem möglichen Facelift angewendet worden sei.

Auch die Erholungszeit wäre entsprechend umfangreich: Während sich Augenlider meist innerhalb von rund zwei Wochen regenerieren, könnten Eingriffe an Stirn oder Untergesicht mehrere Wochen sichtbare Ausfallzeit bedeuten. Schwellungen könnten sogar noch über Monate hinweg zurückgehen.

Quellen
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