Nach Tod von Ralf Richter: Sohn Max spricht über Abschied von seinem Vater
Mit Ralf Richter verliert der deutsche Film einen großen Charakterdarsteller. Sohn Max gibt nun Einblicke in die letzten Monate seines Vaters.

Die Nachricht, dass Schauspieler Ralf Richter mit 69 Jahren gestorben ist, schockte die Filmwelt. Auch seine Familie hat der Tod des „Das Boot“-Stars unerwartet getroffen. Jetzt äußert sich Sohn Maxwell Richter, ebenfalls Schauspieler, zum Abschied von seinem geliebten Vater. „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben“, ließen er und seine Schwester Alice bei Instagram verlauten. „Wir können im Moment kaum Worte dafür finden, was sein Tod für unsere Familie bedeutet.“ Die Familie bitte um Privatsphäre, um sich in Ruhe von Ralf Richter verabschieden zu können, heißt es darin weiter.
Ralf Richter starb mit seinem Sohn an seiner Seite
Mittlerweile ist auch die Todesursache bekannt. Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte Max nicht nur, dass sein Vater an COPD und einer Herzunterfunktion litt, sondern verriet auch, dass er bei ihm war, als er gestorben sei. „Mein Vater ist dann letzte Nacht zu Hause in seiner Kölner Wohnung gestorben, zwischen 22 und 1 Uhr. Ich war bei ihm, als er starb“, so der 44-Jährige.
Am 16. September hätte er ein Event besucht
Dass es Ralf Richter gesundheitlich so schlecht ging, dass er sogar in einer Klinik behandelt werden musste und danach immer weiter abbaute, wusste niemand. Wenige Tage vor seinem Tod kündigte der Schauspieler noch ein Event für den 16. September an. Beim Start-up-Treffen „PITCH BOOM BANG“ in der alten Kokerei Hansa in Dortmund sollten Vater und Sohn gemeinsam auftreten. In einem Video sind die beiden nebeneinander zu sehen. „Da sind wir natürlich dabei“, sagt Ralf Richter. Mit den Worten „Wir sehen uns bei 'Pitch Boom Bang'“, verabschiedet er sich am Ende des Clips.
Dazu wird es nach dem Tod des Kino-Stars nicht mehr kommen. Das Event findet aber trotzdem statt, wie die Veranstalter gegenüber „t-online“ bestätigten.
Instagram/maxw.ellrichter






