Trauriger Wechsel

Nach Tod von Luna Jordan (25†): Ersatz für ihre Rolle in Beatles-Serie „Hamburg Days“ gefunden

Nach Luna Jordans überraschendem Tod steht fest, wer ihre Rolle in der Beatles-Serie „Hamburg Days“ übernimmt.

Schauspielerin Luna Jordan blickt bei einem Pressetermin in die Kamera.
Luna Jordan sollte in „Hamburg Days“ Astrid Kirchherr spielen. Foto: IMAGO / Panama Pictures

Der plötzliche Tod von Luna Jordan erschütterte im Mai Filmbranche und Fans. Die Schauspielerin starb überraschend im Alter von nur 25 Jahren – kurz nach dem Start der Dreharbeiten zur Beatles-Serie „Hamburg Days“. Die Produktion wurde daraufhin unterbrochen. Nun steht fest: Der Dreh geht weiter. Auch für Jordans Rolle wurde inzwischen eine neue Darstellerin gefunden.

„Hamburg Days“: Lea Drinda übernimmt Rolle von Luna Jordan

Wie das ZDF bestätigt, übernimmt Lea Drinda in „Hamburg Days“ die Rolle der Fotografin Astrid Kirchherr. Ursprünglich sollte Luna Jordan die Figur verkörpern.

Nach dem Tod der Schauspielerin hatte das Team die Dreharbeiten zunächst gestoppt. Man habe sich Zeit genommen, „um Raum für eine erste Verarbeitung des tragischen Verlusts zu schaffen und Abschied von der geschätzten Schauspielerin und Kollegin zu nehmen“, heißt es in einer Mitteilung zur Produktion.

Inzwischen wird wieder in Hamburg gedreht. Danach stehen weitere Dreharbeiten in München und Liverpool an. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten an der sechsteiligen Serie bis Ende August dauern.

Lea Drinda spielt Beatles-Fotografin Astrid Kirchherr

Die Rolle der Astrid Kirchherr ist eng mit der frühen Geschichte der Beatles verbunden. Die Hamburger Fotografin lernte die Band 1960 kennen und schoss Aufnahmen, die später weltberühmt wurden.

Auch die legendären Pilzkopffrisuren der Beatles werden immer wieder mit Kirchherr in Verbindung gebracht. Sie soll den Look zunächst bei ihrem damaligen Freund geprägt haben – bevor auch die Bandmitglieder davon inspiriert wurden.

Lea Drinda ist unter anderem aus der Apple-TV-Serie „Where’s Wanda?“ und dem in Cannes prämierten Film „In die Sonne schauen“ bekannt. In „Hamburg Days“ übernimmt sie nun eine zentrale Rolle, die nach Luna Jordans Tod neu besetzt werden musste.

Beatles-Serie „Hamburg Days“ erzählt von den Anfängen der Band

„Hamburg Days“ widmet sich den frühen Jahren der Beatles – einer Zeit, in der aus einer jungen Band aus Liverpool langsam ein späteres Weltphänomen wurde.

Die Handlung spielt Anfang der 1960er-Jahre auf St. Pauli. In den Bars und Clubs des Hamburger Kiezes entsteht eine neue Musikszene, die Matrosen, Künstler und Kleinkriminelle gleichermaßen anzieht. Auch das junge Künstlerpaar Klaus Voormann und Astrid Kirchherr taucht in diese Welt ein.

Als die beiden eines Abends einer chaotischen Band aus Liverpool begegnen, ahnt noch niemand, dass diese Begegnung Musikgeschichte schreiben wird. Geplant sind insgesamt sechs Folgen. Die Serie basiert auf Teilen der Autobiografie des deutschen Musikers und Künstlers Klaus Voormann.

„Hamburg Days“: Diese Stars stehen vor der Kamera

In den Hauptrollen spielen Rhys Mannion als John Lennon, Ellis Murphy als Paul McCartney, Harvey Brett als George Harrison, Louis Landau als Stuart Sutcliffe, Patrick Gilmore als Pete Best und Casper von Bülow als Klaus Voormann.

Neben Lea Drinda sind inzwischen auch weitere prominente Namen dabei: Asa Butterfield übernimmt die Rolle von Beatles-Manager Brian Epstein, Jonny Lee Miller spielt Paul McCartneys Vater Jim McCartney. Außerdem gehören Christine Tremarco als John Lennons Ziehmutter Aunt Mimi und Louis McCartney als Ringo Starr zum Ensemble.

Auch Laura Tonke, Trystan Pütter und Max von der Groeben stehen für die Serie vor der Kamera.

Beatles-Serie „Hamburg Days“: Starttermin steht noch aus

Wann die sechsteilige Beatles-Serie im ZDF zu sehen sein wird, ist bislang nicht bekannt. Durch den tragischen Tod von Luna Jordan und die anschließende Neubesetzung der Rolle von Astrid Kirchherr dürfte „Hamburg Days“ jedoch schon vorab viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Quellen

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