„Auch schon einige Tränchen verdrückt“

Nach „Let's Dance“-Beichte: Christina Hänni rührt Fans zu Tränen – „Was ich durchgemacht habe“

Nach ihrem emotionalen Geständnis über den Druck durch „Let's Dance“ erlebt Christina Hänni eine Welle der Unterstützung. Nun meldet sich die Profitänzerin erneut bei ihren Fans.

Christina Hänni gibt ein Interview während Ehemann Luca Hänni daneben steht und betreten zu Boden schaut.
Christina Hänni öffnet sich ihren Fans und spricht über Dinge, die sie jahrelang für sich behielt. Foto: IMAGO / Bildagentur Monn

Hinter Christina Hänni liegen emotionale Tage. Erst kürzlich hatte die „Let's Dance“-Profitänzerin ungewöhnlich private Einblicke in ihr Leben gegeben und über ihre schwierige Vergangenheit gesprochen. Im Zentrum stand dabei der Druck, der auf Profitänzerinnen lastet, wenn es um Aussehen und Gewicht geht. Besonders die Zeit nach ihrem Comeback in der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ habe Narben hinterlassen. Sie sei „durch die Hölle gegangen“, so Christina in diesem Zusammenhang wörtlich. Nun zeigt sich: Mit ihren ehrlichen Worten hat sie einen Nerv getroffen.

In ihrer aktuellen Instagram-Story bedankt sich die 35-Jährige bei ihren Fans für die überwältigende Resonanz auf ihren Beitrag. Dabei wird schnell deutlich, wie sehr die Reaktionen sie berührt haben.

Luca Hänni mit Tochter unterwegs: Christina vergießt Tränen

Zu Beginn ihrer Story verrät Christina, dass ihre Tochter gerade mit Papa Luca Hänni unterwegs sei. Offenbar hat die Kleine bereits viel von ihren Eltern geerbt. Sie liebe Menschen und Action genauso wie Mama und Papa, erzählt Christina. Für die Profitänzerin bedeutet das gleichzeitig etwas, das im Alltag als junge Mutter selten geworden ist: ein paar Minuten ganz für sich allein.

Diese ruhige Gelegenheit nutzt sie, um noch einmal auf die vielen Nachrichten zu reagieren, die sie nach ihrem emotionalen Geständnis erreicht haben.

Christina Hänni bereut Offenheit zum Thema Körper und Gewicht nicht

Erst kürzlich hatte Christina Hänni offen über ihre Erfahrungen mit Körperbildern, Selbstzweifeln und öffentlichem Druck gesprochen. Dabei erinnerte sie sich unter anderem an die „Let's Dance“-Tour 2019, die sie selbst als ihren persönlichen Tiefpunkt bezeichnete. „Die Let’s-Dance-Tour 2019 war mein Tiefpunkt. Emotionaler Stress und Krankheit haben mich auf 50kg runtergehungert.“ Besonders schmerzhaft sei für sie rückblickend, dass sie ausgerechnet in dieser Zeit die meisten Komplimente für ihre Figur bekommen habe.

Später kämpfte sie sich zurück und kehrte mit viel Disziplin auf das „Let's Dance“-Parkett zurück. Doch auch danach habe der öffentliche Druck nicht aufgehört. Über diese Phase schrieb sie: „Ich bin Dank der Kommentare zu meiner Leistung und meinem Gewicht durch die Hölle gegangen.

„Auch schon einige Tränchen verdrückt“

Dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein ist, wurde Christina nach der Veröffentlichung ihres Beitrags schlagartig bewusst. In ihrer neuen Instagram-Story berichtet sie, dass sich unzählige Frauen mit ähnlichen Geschichten bei ihr gemeldet hätten. Die Nachrichten kamen dabei nicht nur über Social Media. Auch im persönlichen Gespräch hätten viele Menschen ihre eigenen Erfahrungen mit ihr geteilt.

Die Offenheit ihrer Community geht der Tänzerin sichtlich nahe. „Ich habe auch schon einige Tränchen verdrückt“, erzählt Christina ihren Followerinnen und Followern. Besonders bewegt zeigt sie sich darüber, wie viele Menschen sich in ihren Schilderungen wiedererkennen konnten.

„Was ich durchgemacht habe in den letzten Jahren“

Rückblickend ist Christina heute überzeugt, dass es richtig war, ihre Geschichte öffentlich zu machen. In ihrer Story erklärt sie, es sei heftig gewesen, „was ich durchgemacht habe in den letzten Jahren“. Gleichzeitig habe sie durch die vielen Reaktionen gemerkt, wie wichtig solche Gespräche seien.

Als „Let's Dance“-Profi stand Christina Hänni jahrelang im Rampenlicht. Doch der Druck, den sie erlebt hat und bis heute erfährt, ist etwas, das viele Frauen nachempfinden können.

Gerade deshalb bereut sie ihre Offenheit nicht. Im Gegenteil: Die Unterstützung und das Feedback der Fans bestätigt sie darin, das Thema angesprochen zu haben.