„Alles was zählt“: Diese Szenen brachten Marc Dumitru an seine Grenzen
Die aktuelle Sorgerechtsgeschichte bei „Alles was zählt“ weckt bei Marc Dumitru schmerzhafte Kindheitserinnerungen. Nun spricht der Schauspieler offen über die emotionale Belastung!

In den aktuellen Folgen von „Alles was zählt“ spitzt sich der Konflikt zwischen Vanessa und Christoph um ihren Sohn Henry zu. Christoph möchte den Jungen früher als geplant zurück nach Seoul schicken, während Vanessa alles daran setzt, ihren Sohn in Essen zu behalten. Für Killian-Darsteller Marc Dumitru ist die Handlung weit mehr als nur ein Drehbuch – denn der Schauspieler erlebte als Kind selbst einen Sorgerechtsstreit seiner Eltern.
Marc Dumitru wuchs als Scheidungskind auf
Gegenüber RTL erzählt er, dass ihn die Szenen deshalb besonders getroffen hätten. „Ich bin auch vor Gericht gewesen und habe Dinge gesagt, die vorher geübt wurden“, erinnert sich Marc Dumitru. Schon beim Lesen des Drehbuchs habe er erkannt, wie viele Parallelen es zu seiner eigenen Vergangenheit gibt. „Ich hatte lange an dieser Szene zu kämpfen“, gesteht er.
Besonders belastend sei für ihn der Moment gewesen, in dem es darum geht, ob Henry vor Gericht beeinflusst werden soll, wenn er entscheiden muss, bei welchem Elternteil er leben möchte.
„Die Leidtragenden sind immer die Kinder“
Mit seiner Geschichte möchte Marc Dumitru auch auf die Folgen aufmerksam machen, die Trennungen und Sorgerechtsstreitigkeiten für Kinder haben können.
„Die Leidtragenden sind immer die Kinder“, sagt der Schauspieler. Solche Erlebnisse würden Betroffene ein Leben lang begleiten – unabhängig davon, ob sie zwei, acht oder 16 Jahre alt seien. „Das ist so tief verankert, das vergisst du nie.“
Dass ihn die Arbeit bei „Alles was zählt“ immer wieder emotional fordert, ist für Marc Dumitru nichts Neues. Bereits Ende 2025 verletzte sich der Schauspieler bei einer Kampfszene am Set. Die aktuelle Sorgerechtsgeschichte bezeichnet er jedoch als „das Herausforderndste, was ich bisher gedreht habe“.







