Nach Krebsdiagnose: „Tüll und Tränen“-Star Uwe Herrmann bereit für eine neue Liebe
Nach seiner Krebsdiagnose wagt der beliebte „Zwischen Tüll und Tränen“-Star einen privaten Neuanfang. Offen spricht Uwe Herrmann darüber, wie Krankheit und Trennung ihn verändert haben, und warum er jetzt wieder bereit für eine neue Liebe ist.

Für Uwe Herrmann, Kult-Brautmodenausstatter aus Dresden und Herzstück von „Zwischen Tüll und Tränen“, waren die vergangenen Monate alles andere als leicht. Im Februar erhielt er die Diagnose Merkelzellkarzinom, eine seltene und aggressive Form von Hautkrebs. Nach mehreren Operationen und einer schweren Zeit im Krankenhaus galt er zwar als „praktisch krebsfrei“, doch Bestrahlungen und eventuell eine Immuntherapie stehen noch an.
Neben den gesundheitlichen Sorgen musste Herrmann auch persönlich Rückschläge verkraften. Im Januar, nur wenige Wochen vor der Diagnose, trennten er und seine Partnerin Susann sich nach zwei gemeinsamen Jahren. Der Moderator verlor zuvor zudem seine Mutter an Krebs. Eine besonders belastende Zeit ...
Uwe Herrmann: „Ich bin bereit für eine neue Liebe“
Trotz aller Tiefschläge gibt sich Herrmann kämpferisch und optimistisch. „Ich bin bereit für eine neue Liebe“, verrät er im Gespräch mit „BUNTE“. Der Wunsch nach einer Partnerin ist durch die Erfahrungen sogar noch stärker geworden: „Ja, definitiv. Der Zeitpunkt, als Susann und ich uns getrennt haben, lag völlig unglücklich. Ich war, als ich die Krebsdiagnose bekam, allein.“ Heute, nach den vielen Herausforderungen, blickt er hoffnungsvoll nach vorne.
Herrmann weiß jetzt genau, was er sucht. Eine Frau, die selbstbestimmt ist, mit ihm auf Augenhöhe lebt und sich das Leben partnerschaftlich teilt: „Es sollte eine Frau sein, die selbstbestimmt ist. Bei mir ist es auch beim Thema Haushalt so: Wir teilen die Aufgaben auf einer Liste auf, jeder schreibt auf, was er oder sie gerne macht, und die unangenehmen Dinge werden geteilt oder an Hilfen übergeben.“
Eine zweite Hochzeit? Nicht ausgeschlossen!
Über eine erneute Heirat denkt er offen nach, aber nur unter einer Bedingung: „Ich denke über Hochzeit erst nach, wenn ich das Gefühl habe, dass wir verzahnt sind. Eine Beziehung ist wie ein Zahnrad, das gut geölt und geschmiert ist. Aber ausgeschlossen ist das nicht.“
Sein Tipp aus vielen Jahren Brautmode und Beziehungserfahrung: „Ich kenne sehr viele Menschen, die sehr viel Wert auf ihre Hochzeit legen. Wenn sie genauso viel Wert auf ihre Beziehung legen würden, gäbe es nicht so viele Scheidungen.“ Das Brautkleid sei nie wichtiger als die Liebe selbst und für Herrmann ist und bleibt der wichtigste Stoff im Leben: Zuversicht.







