Kölsche Koks nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Espresso-Martini-Likör
Ein Cocktail, der auch munter macht: Der Espresso-Martini-Likör Kölsche Koks hat viele Fans, doch wie schlägt sich das Hit-Getränk in der „Höhle der Löwen“?

Köln steht für Lebensfreude, lange Nächte und gute Drinks – und genau daraus haben Nicolas Lutz (35) und Maximilian Koeser (37) eine Geschäftsidee entwickelt. Mit Kölsche Koks bringen die beiden Gründer einen Espresso-Martini-Likör als Ready-to-Drink-Produkt auf den Markt und wollten die Investoren in der Höhle von ihrem ungewöhnlichen Konzept überzeugen.
Die Idee aus der eigenen Gastronomie
Die Idee entstand aus der eigenen Gastronomie: Das Gründer-Duo betreibt drei Szenegastronomien und weiß aus eigener Erfahrung, wie beliebt Espresso Martini ist. Gleichzeitig kennen sie die Herausforderung hinter dem Trendgetränk: Espresso zubereiten, abkühlen lassen, Zutaten kombinieren, shaken und servieren – bei mehreren hundert Drinks pro Tag ein erheblicher Aufwand.
Kölsche Koks soll die Zubereitung deutlich einfacher machen: Mit 15 Prozent Alkohol, echtem Arabica-Kaffee und natürlichem Koffein kommt der Drink fertig gemixt in der Flasche daher und kann direkt ausgeschenkt oder für den nächsten Cocktail verwendet werden. Neben der schlanken 0,7-Liter-Flasche gibt es für Messen, Events und Festivals auch 0,02-Liter-Shot-Fläschchen in der 16er-Box.
Kölsche Koks ist dabei längst mehr als eine Idee: Das Produkt hat bereits einen Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielt. Für den nächsten Wachstumsschritt suchten die Kölner nun einen Löwen oder eine Löwin an ihrer Seite. Ihre Forderung: 600.000 Euro für zehn Prozent des Unternehmens.
Nach dem Geschmackstest kippt die Stimmung
Der Geschmackstest überzeugt größtenteils, wobei Ralf Dümmel eigentlich keinen Alkohol trinkt und mag. Andreas W. Herb schmeckt der servierte Espresso-Martini, allerdings nicht die abgefüllte Version. In der Dose würde das Produkt seiner Meinung nach besser funktionieren.
Frank Thelen findet es stark, was Nicolas und Maximilian aufgebaut haben, doch er steigt aus, weil sie zu viele Projekte am laufen haben. Ralf lobt die Gründer ebenfalls, findet die Bewertung aber zu hoch und wirft ebenfalls das Handtuch.
Janna Ensthaler, die erst letzte Woche eine Lanze für kosmetische Eingriffe und Hyaluronbehandlungen gebrochen hat, will Kölsche Koks nicht unterstützen, weil Alkohol in jedweder Form für sie zu gefährlich ist. Carsten Maschmeyer stört sich vor allem an der Bewertung, auch er zieht sich zurück.
Somit bleibt nur noch Andreas übrig. Der findet die 0,7-Liter-Flasche mit 19 Euro für sehr teuer. Da die kleinen Flaschen ihm aber auch nicht gefallen, steigt er aus und Kölsche Koks erhält keinen Deal.
So geht es nach der Sendung mit Kölsche Koks weiter
Kölsche Koks hat natürlich schon vor der „Höhle der Löwen“ funktioniert und tut es weiterhin. Im eigenen Onlineshop gibt es die 0,7-Liter-Flasche für 19,99 Euro, 16 Klopfer á 20 Milliliter gibt es für 15,99 Euro. Hinzu kommen Versandkosten, die aber wegfallen, wenn man eines der angebotenen Sets bestellt.
Auch bei Amazon gibt es Kölsche Koks in der Flasche und als Klopfer zu kaufen.
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