Motsi Mabuse spricht über tragischen Verlust ihres Bruders Neo
Im Fernsehen kennen viele Motsi Mabuse als lebensfrohe „Let's Dance“-Jurorin. In ihrer neuen Doku spricht die Tänzerin nun auch über schwere Zeiten und den Tod ihres Bruders Neo.

Triggerwarnung: Dieser Artikel thematisiert Tod und Suizid.
In ihrer neuen ARD-Doku „Motsi & Oti – Meet the Mabuses“ geben Motsi und Oti Mabuse einen ungewohnt intimen Einblick in ihr Leben. Dabei zeigen sie nicht nur, wie sie aktuell mit ihren Familien leben, sondern nehmen die Zuschauer:innen auch mit nach Südafrika, zu ihren Wurzeln. Was viele nicht wussten: Die beiden Schwestern mussten schon früh einen schweren Verlust verkraften: Ihr älterer Halbbruder Neo nahm sich im Alter von nur 18 Jahren das Leben.
Motsi Mabuse verlor ihren Bruder Neo durch Suizid
Motsi Mabuse ist gerade einmal acht oder neun Jahre alt und Oti ein Kleinkind, als ihre Familie von einer Tragödie erschüttert wird. Ihr älterer Halbbruder Neo stirbt durch Suizid. Für die damals noch junge Motsi verändert sich dadurch alles.
Bereits in ihrer 2014 veröffentlichten Autobiografie „Chili im Blut: Mein Tanz durchs Leben“ berichtet sie über den Schicksalsschlag. Nun spricht sie erneut darüber, welche Spuren der Verlust hinterlassen hat.
Motsi Mabuse wächst mit ihren Geschwistern in einer Wohnsiedlung nahe Pretoria in Südafrika auf. Ihr Vater Peter arbeitet als Jurist, ihre Mutter Dudu als Kindergärtnerin. Zur Familie gehört auch Motsis älterer Halbbruder Neo, der aus einer früheren Beziehung ihrer Mutter stammt. Neo gilt als eher zurückhaltend, kümmert sich aber liebevoll um seine jüngeren Geschwister und beschützt sie, wenn es Probleme gibt. Doch dann verändert sich das Leben der Mabuses von einem Tag auf den anderen.
„Es war drei oder vier Uhr morgens. Sie haben gesagt: ‚Euer Bruder ist tot.‘“, erinnert sich Motsi gegenüber der „BILD“. Warum er sich das Leben nahm, weiß die Familie bis heute nicht.
Motsi Mabuse musste früh Verantwortung übernehmen
Nach dem Tod ihres Bruders übernimmt Motsi innerhalb der Familie zunehmend Verantwortung. Sie möchte ihre Angehörigen beschützen und vor allem verhindern, dass ihre Mutter noch einmal so sehr leiden muss. „Ich habe meine Mutter gesehen und mir gesagt: Ich will nie, dass sie noch einmal so leidet“, erzählt die Tänzerin.
Diese Erfahrung prägt auch ihr Verhältnis zu den Menschen, die ihr nahestehen. „Seit diesem Tag habe ich ein besonders starkes Verantwortungsgefühl für meine Familie entwickelt. Wir stehen uns sehr nah, und ich mache mir natürlich Gedanken um die Menschen, die ich liebe.“
Doch der Wunsch, immer für andere da zu sein, ist für Mabuse auch eine Belastung. Sie gesteht: „Ich weiß, dass ich sehr stark sein kann, wenn es sein muss. Aber ich bin auch müde, stark zu sein.“
Um den Verlust ihres Bruders zu verarbeiten, nimmt die Tänzerin schließlich therapeutische Hilfe in Anspruch. Und auch ihr Mann ist eine wichtige Stütze. Motsi lebt mit Evgenij Voznyuk und ihrer achtjährigen Tochter in der Nähe von Frankfurt. „Mein Mann ist mein Fels in der Brandung“, betont der TV-Star.
Anmerkung der Redaktion: Hilfe bei psychischen Problemen:
Wenn du selbst Hilfe brauchst, ist die Telefonseelsorge unter der Nummer 0800 111 0 111 kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Außerdem stehen bei der deutschen Gesellschaft für Suizidprävention unter folgendem Link weitere Hilfsangebote zur Verfügung: www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote.







