Motsi Mabuse

Motsi Mabuse äußert sich nach „Verräter“-Kritik: „Habe Wochen gebraucht, es zu verarbeiten“

Nach dem dramatischen Finale von „Die Verräter“ zieht Motsi Mabuse ein ehrliches Fazit – und spricht über die Folgen ihrer Rolle in der Show.

Motsi Mabuse mit ernstem Gesicht in der Verräter-Kutte.
Motsi Mabuse hat die Show einiges abverlangt. Foto: RTL

Das Finale der dritten Staffel von „Die Verräter“ ist nun auch im linearen Fernsehen gelaufen – und hat viele Zuschauer:innen emotional aufgewühlt. Besonders im Fokus: Motsi Mabuse (43), die sich gemeinsam mit Mirja Du Mont (49) und Charlotte Würdig (46) als perfides Verräter-Trio durchsetzen konnte. Doch der Triumph hatte seinen Preis – vor allem für Motsi selbst, wie sie nun öffentlich zugibt.

Motsi Mabuse: „Ich habe Wochen gebraucht, es zu verarbeiten“

Dass Motsi Mabuse in der Show mit messerscharfer Strategie, Kontrolle und emotionaler Distanz agierte, überraschte nicht nur die Zuschauer*innen, sondern offenbar auch sie selbst. In einem neuen Statement auf Instagram gesteht die beliebte „Let's Dance“-Jurorin: „Ich habe Wochen gebraucht, es zu verarbeiten.“

Die Dreharbeiten zu „Die Verräter“ liegen mittlerweile über ein Jahr zurück, doch erst jetzt spricht Motsi offen darüber, wie sehr ihr die emotionale Belastung zugesetzt hat. Besonders das doppelte Spiel – nach außen hin freundlich, im Spiel aber taktierend und lügend – hinterließ Spuren. „Es ist verrückt, ich habe das Gefühl, dass ich jetzt allen beweisen muss, dass ich wirklich ich bin und nicht die Frau, die da vor einem Jahr alles vorgetäuscht hat“, so Mabuse weiter.

Reaktionen reichen von Bewunderung bis Ablehnung

Obwohl viele Fans ihre Performance bei „Die Verräter“ als beeindruckend und stark empfanden, sahen andere in Motsis Verhalten eine negative Überraschung. „Sehr unsympathisch“ nannte ein User ihre Rolle in der Show, ein anderer schrieb: „So viel intrigantes Potenzial hätte ich nicht hinter dir vermutet.“ Doch Motsi lässt sich davon nicht beirren.

Bereits vor wenigen Tagen hatte sie sich deutlich gegen ihre Kritiker gestellt: „Ich habe nicht gespielt, um gemocht zu werden. Ich habe gespielt, um zu spielen – mit Verstand, mit Haltung und mit Frauen an meiner Seite, die wussten, was sie tun.“ Ihre klare Ansage wurde von vielen gefeiert – gerade für den Mut, sich im Fernsehen so kompromisslos auf ein Spiel einzulassen.

Dass „Die Verräter“ trotz Show-Charakter emotional enorm fordernd ist, zeigt sich immer wieder bei den Teilnehmenden. Auch für Zuschauerliebling Younes oder etwa Wayne Carpendale, der frühzeitig von den eigenen Mitspielern geopfert wurde, war das Format mehr als ein Spiel.

Dass Motsi Mabuse dennoch auch ein Jahr nach den Dreharbeiten so offen über ihre Erfahrungen spricht, dürfte ihr viele neue Sympathien einbringen – trotz oder gerade wegen der Kontroverse. Bleibt abzuwarten, ob sie sich in der bestätigten Staffel 4 erneut auf ein Spiel wie dieses einlassen würde...

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