Keine Maeve im Finale

Mobbing am „The Boys“-Set? Queen Maeves Abwesenheit heizt alte Gerüchte an

„The Boys“ ist vorbei und Fans mussten ohne ein Wiedersehen mit Queen Maeve auskommen. Doch was steckt hinter Dominique McElligotts Schauspiel-Ruhestand?

Queen Maeve steht vor einem Panzer.
Queen Mave ist in der Welt von „The Boys“ zwar am Leben, doch ein Wiedersehen gab es trotzdem nicht. Foto: TMDB

Die Abwesenheit von Queen Maeve im Finale von „The Boys“ sorgt weiterhin für Spekulationen – nicht nur rund um die Handlung, sondern auch um die Hintergründe ihres Verschwindens hinter der Kamera. Die Fans fragen sich: Warum taucht die von Dominique McElligott gespielte Figur nicht mehr auf?

Showrunner Eric Kripke hat die Frage nun klar beantwortet. Im Interview mit TV Insider erklärt er, dass McElligott nicht aus kreativen Gründen aus der Handlung herausgefallen ist, sondern privat die Entscheidung getroffen hat, aus der Schauspielerei auszusteigen.

„Dom und ich mailen uns etwa alle sechs bis acht Monate“, sagt Kripke. Er habe sie schon früh gefragt, ob sie sich vorstellen könne, noch einmal für einen Tag zurückzukommen – mit konkreten Drehdaten im Angebot. Doch McElligott lehnte freundlich ab. „Sie sagte, sie habe sich sozusagen vom Schauspiel verabschiedet. Sie sei nicht mehr wirklich aktiv und gerade in den angefragten Zeiträumen ohnehin beschäftigt.“

Für Kripke war das ein „sehr angenehmer, nicht kontroverser Moment“. In der finalen Staffel lässt Kripke Queen Maeve über Recap‑Clips und Erinnerungs‑Momente auftauchen. Maeve „übergibt“ ihre Rolle als starke Frauenfigur gewissermaßen an Annie (Starlight), diese wiederum an Marie. Die Serie möchte so eine Linie starken weiblichen Protagonisten betonen, beginnend mit Maeve. „Wir wollten Maeves Geist zeigen, auch wenn wir sie nicht persönlich haben konnten“, erklärt Kripke.

Gerüchte um Mobbing am Set

Gleichzeitig wird die Abwesenheit von Maeve erneut mit älteren Gerüchten kombiniert, die 2024 auftauchten: Laut einer damaligen Instagram‑basierten Quelle, VoughtHQ, soll Dominique McElligott am Set von „The Boys“ unter Mobbing von Anthony Starr (Homelander) gelitten haben.

Die Behauptung ist, Starr habe McElligott „ohne Unterlass belästigt“ und sich unangemessen gegenüber weiblichem Personal verhalten – so hätten etwa Mitarbeiterinnen aus dem Kostümbereich und andere Crew‑Mitglieder berichtet. Ein ehemaliger darstellerischer Kollege wird genannt, der solche Vorwürfe bestätigt haben soll.

Homelander vor und hinter der Kamera?

Diese Berichte passen zumindest dazu, dass Starr im Jahr 2020 in Spanien wegen eines Übergriffs gegen einen 21‑jährigen Koch verurteilt wurde. Er hatte ihn im Zuge eines Streits in einer Bar mit einem Glas verletzt – ein Fall, der damals großen Wirbel machte.

Auch wenn es keine klare, unabhängige Bestätigung der Set‑Gerüchte gibt, sorgt das Zusammenspiel von realen Gesetzesfällen und anonymen Behauptungen für Skepsis. Die Zuverlässigkeit der Quellen lässt sich schwer prüfen – VoughtHQ hat in der Vergangenheit auch andere Behauptungen verbreitet, die sich als spekulativ oder nicht verifizierbar erwiesen.

Kripkes Erklärung für McElligotts Fehlen mag zutreffen, aber den Gerüchten setzen sie kein Ende.

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