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Spooky, scary Skeletor

„Masters of the Universe“: Wie man den Film jetzt schon zu Hause schauen kann

Ihr habt die Kraft … He-Mans Abenteuer im Heimkino zu schauen. Doch wie kann das sein?

Skeletor steht mit seiner Armee vor Flammen und blickt finster drein.
Du willst Skele–more? Dann ist „Masters of the Universe“ im TV genau das Richtige für dich. Foto: IMAGO / Cinema Publishers Collection

„Masters of the Universe“ läuft seit heute weltweit in den Kinos und scheint nicht nur alte, sondern auch junge Fans zu begeistern. Lange vor der jetzigen Neuauflage mit Nicholas Galitzine, Camila Mendes und Jared Leto gab es bereits einen Versuch, die Massen für He-Man zu begeistern. Dieser erschien 1987, hieß ebenfalls „Masters of the Universe“ und läuft heute Abend im TV …

„Masters of the Universe“: Wovon handelt der Film aus dem Jahr 1987?

Das Zentrum aller Macht im Universum ist Schloss Grayskull, das der abtrünnige Kriegsherr Skeletor (Frank Langella) endlich für sich einnehmen kann. Das gefällt der restlichen Bevölkerung Eternias gar nicht und die Lage spitzt sich weiter zu, als der Zauberin von Schloss Grayskull ihre Kräfte geraubt werden. Diese will Skeletor nutzen, um die Herrschaft über das gesamte Universum an sich zu reißen.

Um die Kontrolle über das Schloss zurückzuerlangen, befreien der Krieger He-Man (Dolph Lundgren) und einige seiner tapferen Gefährten den Schlüsselmeister Gwildor (Billy Barty), der einen interdimensionalen Schlüssel entwickelt hat, mit dem man in andere Welten reisen kann. Ihr Versuch, die Zauberin zu retten, scheitert jedoch und He-Man samt Begleitung flüchtet auf die Erde, wo der Schlüssel von zwei Teenagern gefunden wird. Nun gilt es, diesen schnell wiederzufinden, denn das Schicksal Eternias, der Erde und des gesamten Universums steht auf dem Spiel …

Hier hatte niemand die Kraft: „Masters of the Universe“ war ein gigantischer Flop

Der Kniff, He-Man damals nach Los Angeles zu transportieren, war ein mehr oder weniger cleverer Schachzug der Produktion, um Kosten zu sparen. Warum viel Geld in Kulissen und Sets investieren, wenn man auch auf den Straßen der Stadt der Engel drehen kann? Dennoch ging die Rechnung nicht auf, denn bei einem Budget von gerade einmal 22 Millionen US-Dollar spielte „Masters of the Universe“ lediglich 17,3 Millionen US-Dollar ein.

Trotz des Misserfolgs wollte man eine Fortsetzung drehen, wenn auch ohne Dolph Lundgren, der kein Interesse mehr daran hatte, die Figur erneut zu verkörpern. Das Projekt scheiterte jedoch, weil nicht genügend Geld vorhanden war, um die Rechte an He-Man von Mattel zu erwerben.

Über die Jahre gab es immer wieder Versuche, das Franchise zurück auf die Kinoleinwand zu bringen, doch sämtliche Ambitionen scheiterten. 2019 wollte man ein Reboot mit dem späteren „Rambo“-Darsteller Noah Centineo drehen, doch aufgrund ausbleibender Fortschritte versank das Vorhaben in der Entwicklungshölle. Anschließend sollte Netflix einen neuen Anlauf wagen, He-Man zu verfilmen – doch auch dieser Versuch verlief im Sande.

Nun erscheint mit „Masters of the Universe“ das große He-Man-Reboot in den Kinos und erfreut sich auf den ersten Blick zumindest sehr gemischter Kritiken. Wer jedoch zu faul ist, um ins Kino zu gehen und sich selbst ein Bild zu machen, hat immerhin die Chance, Dolph Lundgren als He-Man zu erleben. Seine Version von „Masters of the Universe“ läuft heute Abend ab 20:15 Uhr auf Tele 5.

Und wo wir gerade bei He-Man sind, wollen wir euch nicht vorenthalten, dass auch der neue Held in Unterhosen die Kraft hat – sogar auf Deutsch, wie unsere Redakteurin Zoe im Interview erleben durfte.

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