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Marvel's The Defenders: Am Anfang war ein Albtraum aus Post-its

In "Marvel's The Defenders" müssen vier Superhelden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, plötzlich ungewollt an einem Strang ziehen. Sie dazu zu bringen, war kein Leichtes...

"Du kannst einem Matt Murdock oder einer Jessica Jones nicht sagen, was sie zu tun haben. Wir wollten, dass es sich auf natürliche Weise zwischen den Charakteren entwickelt und jeder aus seiner eigenen Geschichte heraus an dem Punkt ankommt, an dem die „Defenders“ zusammenarbeiten", so Showrunner Marco Ramirez im Interview mit Tv Movie Online über die Herausforderung, Jessica Jones, Luke Cage, Daredevil und Iron Fist in einem Team arbeiten zu lassen.

 

Marvel's The Defenders: Eine einzige Herausforderung

Marvels The Defenders
Für die Showrunner war "Marvel's The Defenders" eine einzige Herausforderung... Jessica Miglio/Netflix

Um die Helden dazu zu bringen, erforderte es vor allem viel Organisationstalent. ". Es war ein Albtraum aus Post-its, Karten, Dokumenten und Tabellen. Dazu kam, dass an „Defenders“ so viele Regisseure mitgearbeitet haben, die vielleicht vorher mal „Jessica Jones“ gedreht haben, aber niemals „Luke Cage“ oder „Daredevil“. Wir hatten diese ganzen Zettel, auf denen zum Beispiel stand: „Wenn Luke Cage dich trifft, dann ist das eine glatte 10. Wenn dich JJ trifft, dann ist es eine 8.“ Es klingt kurios, aber nur so detailgetreu konnte es funktionieren", erklärt Marco Ramirez.

"Wir hatten Plakate, auf denen die zeitlichen Abläufe der  einzelnen Geschichten der Figuren aufgezeichnet waren, die ja in ihren eigenen Serien an ganz unterschiedlichen Punkten standen. Wir wussten zwar, in welchem Zustand jede Figur am Ende von „Defenders“ wieder bei ihrer eigenen Serie abgeliefert werden musste, aber wir hatten freie Hand bei der kompletten „Defenders“-Storyline", erzählt der Autor der Serie weiter.

Was dabei herausgekommen ist, ist seit dem 18. August bei Netflix zu sehen...

 


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