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Kino

"Marry Me": Die große Jennifer-Lopez-Show | Filmkritik

Pünktlich zu Valentinstag erscheint eine neue RomCom mit Jennifer Lopez in der Hauptrolle. Ob "Marry Me" für große Gefühle sorgt, verraten wir in unserer Kritik.

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Jennifer Lopez ist nach Jahren wieder in einer RomCom zu sehen - "Marry Me". Foto: 2020 UNIVERSAL STUDIOS
Inhalt
  1. "Marry Me": Jennifer Lopez kehrt zur RomCom zurück
  2. "Marry Me": Dünne Story - Darum geht's
  3. Jennifer Lopez und Owen Wilson fehlt die Chemie
  4. "Marry Me" erinnert eher an ein Jennifer-Lopez-Konzert

Jennifer Lopez gehört zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Darüber hinaus ist die 52-Jährige auch als Schauspielerin aktiv. Zuletzt stand der Mega-Star häufig für Dramen vor der Kamera, so zum Beispiel beim Film "Hustlers", für den sie sogar eine Golden-Globe-Nominierung erhielt.

 

"Marry Me": Jennifer Lopez kehrt zur RomCom zurück

Fans der Musikerin dürften sich aber daran erinnern, dass die Amerikanerin einige kultige RomComs gedreht hat. Da wäre zum Beispiel die Romanze "Wedding Planer" aus dem Jahr 2001, in der sie mit Matthew McConaughey ein Liebespaar spielte. Oder der Steifen "Manhattan Love Story", in dem sie neben Ralph Finnes zu sehen war.

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Nun kehrt das Multitalent mit "Marry Me" dahin zurück, wo ihre Fans sie besonders gerne sehen: in eine romantische Komödie. Dieses Mal bekommt Jennifer Lopez Schauspieler Owen Wilson an die Seite gestellt, der in den vergangenen Jahren RomComs eigentlich auch den Rücken gekehrt hatte.

 

"Marry Me": Dünne Story - Darum geht's

Eines vorweg: "Marry me" erfüllt vieles, was von einem Liebesfilm erwartet wird: Viel Kitsch  und eine harmlose Story - allerdings auch wenig Überraschendes und sehr lange gefühlsduselige Monologe. In dem Sinne ist der neue Streifen eigentlich eine sichere Bank für den Valentinstag. Richtig genießen kann man "Marry Me" allerdings nicht.

Das liegt zum einen an der sehr dünnen Geschichte, die auf einer Graphic Novel von Bobby Crosby basiert. Jennifer Lopez spielt die Pop-Sängerin Kat Valdez, die mit ihrem Liebsten, Superstar Bastian (Maluma), eine gigantische Show geplant hat. Die Stars wollen vor tausenden Zuschauer:innen nicht nur ihren Song "Marry me" performen, sondern auch auf der Bühne heiraten.

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Jennifer Lopez und Owen Wilson spielen in "Marry Me" ein Ehepaar wider Willen. Foto: 2020 UNIVERSAL STUDIOS

Blöd nur, dass Kat kurz vorher ein Video zugespielt bekommt, auf dem ihr Liebster eng umschlungen mit ihrer Assistentin zu sehen ist. Kurzerhand entschließt sich Kat dazu, den Lehrer Charlie (Owen Wilson) zu heiraten, der eigentlich eher zufällig auf das Konzert geraten ist. Da die Sängerin danach dem Spott der Medien ausgesetzt ist, entscheiden ihr Team und sie, dass sie für einige Zeit mit Charlie verheiratet bleiben sollte. Nach und nach lernen sich die beiden, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten, kennen. Wer jetzt an den Kultfilm "Notting Hill" mit Julia Roberts und Hugh Grant denkt, sollte das ganz schnell wieder vergessen. Denn was in dem Streifen aus dem Jahr 1999 charmant und locker wirkt, funktioniert hier nicht wirklich.

 

Jennifer Lopez und Owen Wilson fehlt die Chemie

Jennifer Lopez und Owen Wilson spielen ihre jeweilige Parts als Megastar (Ja, J.Lo spielt gefühlt sich selbst) und nerdiger Lehrer zwar überzeugend, doch in den gemeinsamen Szenen will die Chemie zwischen ihnen einfach nicht rüberkommen. Und so wirkt die sich langsam aufbauende Liebesgeschichte wenig authentisch - zumal sie in dem Streifen so oder so lediglich zu einem Nebenstrang verkommt.

Viel eher wirkt es als sehen die Zuschauer:innen ein Jennifer-Lopez-Konzert, das mit einer Love Story etwas aufgepeppt werden soll. So performt die Musikerin im Laufe des Films mehrere Lieder, die zum Teil in voller Länge zu sehen sind. Immerhin: Der Großteil des Soundtracks besteht aus eingängigen Popsongs, bei der vor allem Fans der Sängerin auf ihre Kosten kommen dürften. Heraussticht hier vor allem die Ballade "On my Way", bei der J.Lo mal wieder ihre beeindruckende Stimme präsentieren kann.

 

"Marry Me" erinnert eher an ein Jennifer-Lopez-Konzert

Neben dem Soundtrack sind es die Nebenrollen, die für das ein oder andere Highlight sorgen. Hier ist besonders Sarah Silverman zu nennen, die als Charlies Kollegin Parker ihre Expertise in Sachen Comedy einsetzen kann. Ansonsten bleibt "Marry Me" über weite Strecken aber blass. Ihr Übriges tun die zum Teil unangenehm-schmalzigen Dialoge, die bei vielen RomComs mittlerweile aber unerlässlich zu sein scheinen.

Wer darüber hinwegschauen kann, seichte Unterhaltung für einen entspannten Filmabend sucht und Jennifer Lopez gerne mal wieder in einer Romanze sehen will, für den ist "Marry Me" ein guter Zeitvertreib. Für alle anderen gibt es in diesem Genre aber weitaus bessere Alternativen - "Notting Hill" zum Beispiel...

 

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