Maite Kelly über ihre Wechseljahre: „Die besten Hormone meines Lebens“
Ihre Fans lieben Maite Kelly für ihre Offenheit. Jetzt sprach die Sängerin in einer Talkshow ganz ehrlich über die Wechseljahre – und kam dabei ins Schwärmen.

Ihre Karriere gleicht ein bisschen einer Achterbahn: Mal ging es für Sängerin Maite Kelly nach oben, mal wieder nach unten. Aktuell begeistert die 46-Jährige ihre Fans mit neuen Songs wie „Ein Kuss in Paris“ oder „In deinen Armen“. Ihr Hit „Der Morgen danach“ stand elf Wochen auf Platz 1 – ein Erfolg, der sie nicht komplett überraschte. „Alle meine erfolgreichsten Lieder sind sehr erotisch“, so Maite Kelly. Und ihre neue Platte sei „das sinnlichste Album, was ich bis jetzt geschrieben habe“. Jetzt gab sie zu: Dass sie es veröffentlicht hat, liegt auch an ihren Wechseljahren ...
„Dann habe ich mich einfach getraut“
In der NDR-Talkshow verriet Maite Kelly im Gespräch mit Barbara Schöneberger (52), dass sie schon vor rund fünf Jahren das Bedürfnis hatte, „mich komplett den Themen der Erotik zu widmen.“ Doch damals hätte sie sich nicht getraut. Erst jetzt sei für sie der richtige Zeitpunkt gekommen. „Überall brennt gefühlt die Welt und dann habe ich mich einfach getraut“, so die Sängerin.
Aber es gab noch einen Grund. „Ich glaube, es ist auch das Alter“, so Maite Kelly. „Ich habe gerade Menopause-Hormone. Das sind so geile Scheiß-egal-Hormone.“ Und dann schwärmt sie lachend: „Es sind die besten Hormone meines Lebens.“ Heute genießt sie jeden Tag. Das war aber nicht immer so.
Ihr Lebens-Satz: „Gönn dir das Scheitern!“
Früher hatte sie oft Selbstzweifel. Dadurch hätte sie beinahe auch eine große Chance nicht genutzt – ihre Teilnahme bei „Let’s Dance“. Erst bei der dritten Anfrage von RTL sagte sie zu. Der Profitänzer und ihr späterer Tanzpartner Christian Polanc hatte ihr damals geholfen, mit den Ängsten umzugehen. Mit Erfolg: am Ende gewann Maite Kelly die vierte Staffel von „Let’s Dance“.
Heute hat sie keine Angst vor Kritik. Im Gegenteil: „Vielleicht hat es auch mit meiner Figur zu tun. Ich bin Kritik seit meiner Kindheit gewohnt“, erzählt Maite Kelly offen. Was ihr hilft? Ein Spruch, den ihr ihr Vater Dan mit auf den Weg gegeben hat: „Gönn' dir das Scheitern!“ Das hat sie bis heute verinnerlicht „und somit habe ich vielleicht mehr Mut“.






