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Trauer in Hollywood

„Mad Max“-Star Mike Preston gestorben – was zur Todesursache bekannt ist

Die Filmwelt trauert. „Mad Max II"-Star Mike Preston ist tot. Was zum Tod bekannt ist.

Mike Preston in Mad Max II mit Mel Gibson
Mike Preston aus "Mad Max II" ist tot. Er spielte in dem Film an der Seite von Mel Gibson. Foto: IMAGO / United Archives

Die Filmwelt nimmt Abschied von Mike Preston: Der britisch-australische Schauspieler, der als Siedler-Anführer Pappagallo in „Mad Max II – Der Vollstrecker“ (1981) Kultstatus erreichte, ist tot. Wie seine Ehefrau Josie Preston dem US-Branchenblatt „Variety“ bestätigte, starb der Darsteller bereits am 8. Juni 2026 im US-Bundesstaat Florida. Er wurde 93 Jahre alt.

Mike Preston: Vom Popstar zum Kultgesicht des Endzeitkinos

Bevor Mike Preston in der staubigen Wüstenwelt von George Millers „Mad Max“-Universum Filmgeschichte schrieb, verlief seine Karriere alles andere als geradlinig. In den späten 1950er-Jahren feierte er in seinem Geburtsland Großbritannien beachtliche Erfolge als Sänger – mit mehreren Top-40-Hits in den Charts.

Der Wendepunkt kam mit dem Umzug nach Australien. Dort arbeitete Preston zunächst als Nachtclub-Sänger und Entertainer, ehe er seinen Weg ins Fernsehen fand. Seine Bühnenpräsenz und sein Charisma machten ihn rasch zu einem gefragten Gesicht.

TV-Erfolge in Australien: „Homicide“ und „Bellbird“

Im australischen Fernsehen moderierte Preston die populäre Show „In Melbourne Tonight“. Zudem war er in mehr als 40 Episoden der Krimiserie „Homicide“ zu sehen. Auch in der Seifenoper „Bellbird“ und weiteren Produktionen etablierte er sich als feste Größe im TV-Geschäft.

Sein Kinodebüt gab Preston 1969 im Film „Surabaya Conspiracy“ – ein Schritt, der den Grundstein für seine internationale Karriere legte.

Durchbruch mit „Mad Max II – Der Vollstrecker“

Unsterblich wurde Mike Preston schließlich durch seine Rolle in George Millers „Mad Max II“. An der Seite von Mel Gibson verkörperte er die Figur Pappagallo, den idealistischen Anführer einer Siedlergemeinschaft in einer von Chaos und Gewalt geprägten Welt.

Als Hoffnungsträger, der in der Wüste für eine friedliche Zukunft kämpft, wurde Pappagallo zu einer der prägenden Figuren des Endzeitkinos der 1980er-Jahre. Der Film gilt bis heute als Meilenstein des Genres – und Preston als einer seiner markantesten Nebendarsteller.

Nur zwei Jahre später übernahm er im Science-Fiction-Film „Metalstorm: The Destruction of Jared-Syn“ sogar die Hauptrolle. Auch im US-Fernsehen war Preston ein gern gesehener Schauspieler. Er trat in acht Folgen der Serie „Hot Pursuit“ auf und hatte in den 1980er- und 1990er-Jahren Gastrollen in bekannten Formaten wie: „Das A-Team“, „Airwolf“, „Highlander“ oder „Law & Order“.

Zuletzt war Preston 2002 als Sprecher im Videospiel „The Getaway“ tätig.

Was ist zur Todesursache von Mike Preston bekannt?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine offiziellen Angaben zur Todesursache. Die Nachricht über seinen Tod wurde erst Wochen später öffentlich, nachdem seine Ehefrau Josie Preston diesen gegenüber „Variety“ bestätigt hatte. Weitere Details zu den Umständen wurden nicht veröffentlicht.

Quellen
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