Loume nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Schlafcoach
Man kommt abends nicht zur Ruhe und morgens schwer aus dem Bett – wer das kennt, könnte am Schlafcoach von Loume interessiert sein.

Wer abends wach liegt und morgens vom Wecker aus dem Schlaf gerissen wird, kennt das Problem, das Viktor Dik (38) und Markus Schnauer (40) angehen wollen. Die Gründer aus Hamburg brachten mit Loume einen digitalen Schlafcoach in „Die Höhle der Löwen“ – und verlangten 350.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile.
Ein Schlafcoach auf dem Nachttisch
„Loume ist dein persönlicher Schlafcoach, den du dir einfach auf den Nachttisch stellst“, erklären die Gründer. Das Gerät verbindet Schlafmeditationen mit rotem Licht und projiziert einen „Atemring“ an die Decke. Er soll dabei helfen, abends zur Ruhe zu kommen. Morgens simuliert Loume einen Sonnenaufgang, statt seine Nutzer abrupt mit einem Weckton in den Tag zu schicken.
Zum Gerät gehört eine kostenlose App. Sie unterstützt bei der Schlafroutine und hält persönliche Schlafgewohnheiten fest. Für 149 Euro soll Loume damit mehrere Funktionen in einem Produkt vereinen. Die Verarbeitung kommt bei den Löwen gut an – doch ob daraus auch ein lohnendes Investment wird, ist eine andere Frage.
Einer der Investoren kennt das Gerät sogar bereits aus dem eigenen Zuhause: Johannes Kliesch besitzt einen Loume. Seine Erfahrungen machen ihn zum besonders aufmerksamen Zuhörer, während Viktor und Markus ihre Idee vorstellen.
Der größte Stolperstein ist die Bewertung, die sich aus dem Angebot der Gründer ergibt. 350.000 Euro für zehn Prozent sind den Investoren zu ambitioniert. Auch die Pläne, Loume patentieren zu lassen, beurteilen Frank Thelen und Carsten Maschmeyer skeptisch.
Janna Ensthaler steigt früh aus. Ralf Dümmel sieht zwar Chancen im Onlinehandel und Teleshopping, kommt aber über den hohen Preis des Geräts nicht hinweg. Frank fehlt eine entscheidende Neuerung, Carsten wünscht sich mehr smarte Funktionen. Damit bleibt nur Johannes als möglicher Investor übrig.
Der greift überraschend zum Telefon und fragt seine Frau nach ihrer Meinung. Sie bestätigt, dass das Paar Loume zu Hause hat und ihr Werbung für das Produkt auf Instagram begegnet ist. Einen Deal bringt das Gespräch allerdings nicht näher: Auch Johannes steigt aus. Viktor und Markus verlassen die Höhle ohne Investor.
So geht es mit Loume weiter
Wer den Schlafcoach ausprobieren möchte, ist nicht auf einen künftigen Löwen-Deal angewiesen. Loume ist weiterhin erhältlich – im eigenen Onlineshop und bei Amazon für jeweils 149 Euro. Auch im stationären Handel ist das Gerät bereits zu finden, unter anderem bei MediaMarkt.
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