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"Köln 50667"-Ausstieg: Danny Liedtke spricht über die Gründe von Kevin-Aus!

In einem knapp einstündigen Video erläuterte Danny Liedtke nun, wieso er bei "Köln 50667" ausgestiegen ist und was sich am Set abspielte.

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"Köln 50667"-Ausstieg: Danny Liedtke spricht über die Gründe von Kevin-Aus!
Über neun Jahre lang spielte Danny Liedtke Kevin bei "Köln 50667". Foto: RTLzwei/Martin Rottenkolber
Inhalt
  1. Danny Liedtke über sein "Köln 50667"-Aus
  2. Ausstieg gemeinsam mit Filmpool beschlossen
  3. Neuer Job nach "Köln 50667"

Er zählte zu den Urgesteinen bei "Köln 50667", doch nun ist er fort: Vor einigen Wochen flimmerte die letzte Folge mit "Kevin"-Darsteller Danny Liedtke über die Bildschirme. Seine Figur machte Leonie einen Heiratsantrag, den sie nicht annahm. Daraufhin packte Kevin seine Koffer und verließ die Rheinmetropole. Für die Zuschauer ein Schock!

Doch auch Danny nimmt der Abschied bis heute mit. Die letzten vier Wochen verbrachte der Schauspieler auf Bali, wo er erst einmal realisieren musste, was geschehen ist. In der Zeit erreichten ihn unzählige Nachrichten seiner Fans, viele äußerten ihren Unmut und ihre Trauer über seinen Weggang und fragten nach den Gründen für sein Aus. Ihnen widmete der 32-Jährige nun ein etwa einstündiges YouTube-Video, in dem er neben den Geschehnissen am Set auch über seinen neuen Job sprach.

 

Danny Liedtke über sein "Köln 50667"-Aus

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Den Anfang des Videos macht ein Disclaimer: "Dieses Video soll keinen meiner ehemaligen Arbeitskollegen provozieren. Filmpool und RTLzwei habe ich so viel zu verdanken… und das vergesse ich auch nicht. Trotzdem höre ich auf mein Herz und tue das, was es mir sagt." 

In der Einleitung kündigt Danny an, dass er seinen Fans nicht die ganze Wahrheit, die ganzen internen Details verraten oder Namen nennen werde - "aus Gründen". Dann legt er schonungslos ehrlich dar, wie er sich die vergangenen Jahre gefühlt hat, beschreibt etwa den Höhenflug, den er und viele seiner Kolleg:innen erlebt haben, wie wichtig sie sich vor allem zu Beginn der "Köln 50667"-Zeit fühlten. Inzwischen weiß er, betont Danny, dass er damals viele Fehler gemacht hat. Auch dadurch, dass er wieder vermehrt Freunde trifft, die nichts mit der Medienbranche zu tun haben, ist ihm dies klargeworden.

"Kevin"-Darsteller vernachlässigte sein Privatleben

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Weiter erzählt er, dass er sich seit Jahren kaum um sich gekümmert hat. Das hat ihn ausgelaugt, was er lange nicht wahrhaben wollte. Für "Köln 50667" habe er alles gegeben und aus vollem Herzen, dann habe nebenbei um seine Social Media-Accounts gekümmert - ein 24/7-Job, wie er sagt. "Privat war ich dann oftmals so emotionslos, wenn ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin", erklärt Danny. Er habe dann oft nur noch etwas gegessen, sich ab und zu unverbindlichem Sex getroffen. Für Beziehungen sei er damals nicht bereit gewesen: "Weil es mir zu anstrengend war, sich noch um einen anderen Menschen zu kümmern."

Er habe für das Projekt gelebt, habe so viel da reingegeben, "dass ich auch privat so viel hab schleifen lassen". Er habe Nachrichten nicht mehr beantwortet, "weil ich das nicht kompensieren konnte und ich oft einfach mal meine Ruhe haben wollte." Auch sei er schnell an die Decke gegangen, weil er "innerlich so gestresst" gewesen sei. 

Ingo Kantoreks Tod: "'Köln 50667' ist nicht mehr dasselbe"

"Köln 50667"-Danny Liedtke: Leere Hülle nach Ingo Kantoreks Tod
Ingo Kantoreks Tod nahm Danny Liedtke sehr mit. Foto: Instagram/Ingo Kantorek

Viel verändert hat der Tod von Ingo Kantorek. Er sei damals in Tokio gewesen, als er von dessen Tod erfuhr, erinnert sich Danny. Dass er sich an ihrem letzten gemeinsamen Tag nur "läppisch" verabschiedet habe, bereut er bis heute. "Da habe ich begriffen, dass wenn du dich streitest mit einer Person, die dir wichtig ist, und irgendwas ist, immer verabschiedest im Guten", so der Mime. "Über zwei Jahre lang habe ich versucht, das zu packen, über zwei Jahre lang habe ich versucht, diesen Schmerz zu verarbeiten, ich habe oft geweint, oft auch rangelassen, dass Ingo nicht mehr da ist. Er war unser Big Daddy, er war das Aushängeschild, er war ‚Köln 50667‘."

Ingo habe eine große Lücke hinterlassen, er vermisse ihn sehr. "Seit er weg ist, ist ‚Köln 50667‘ auch nicht mehr, was es mal war. Dieser massive Mann, dieser Big Daddy in dieser Serie einfach fehlt. Und Christoph und ich einfach nicht in der Lage waren, das aufrechtzuerhalten, weil drumherum so viel passiert ist und wir keine Energy mehr hatten. Ich darf nicht darüber reden, weil es intern ist, aber ich sag euch, dass einige Sachen wirklich nicht so gut gelaufen sind, sodass ich an diesem Punkt stehe, an dem ich stehe."

"Köln 50667"-Cast "verbittert" und "nur am Meckern"

Köln 50667: Cast
So harmonisch wie bei diesem Shooting lief es bei "Köln 50667" nicht immer ab.  Foto: RTLzwei

An anderer Stelle wird Danny dann doch etwas konkreter. Im Cast sei in den vergangenen Jahren einiges passiert und viel gelästert worden. "Wieso sind oft Leute neu reingekommen in den Cast und haben sich beschwert, dass sie gar nicht richtig aufgenommen wurden? Weil alle verbittert waren irgendwann. Ich war auch verbittert damals", gibt er zu. "Wenn Neue reingekommen sind, war ich auch direkt ‚Ey, beweis dich erstmal. Nicht, dass ich dich schlecht behandle, aber beweis dich erstmal‘." Viele Kolleg:innen seien respektlos gewesen und hätten einander und dem ganzen Team hinter "Köln 50667" "auf dem Kopf herumgetanzt", wären undankbar gewesen, seien "nur am Meckern" gewesen und hätten "das Projekt nicht ernst" genommen.  

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Das habe auch ihm auf die Stimmung geschlagen, berichtet der TV-Star. "Ich war auch nicht so viel besser, aber es hat mich nachher so genervt. Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch, der gut unterwegs sein möchte, arbeiten, Spaß haben. [...] Irgendwann färbt das ab und dann gehst du mit so einer Fresse zur Arbeit. [...] Mit so einer Mood gehst du da rein und das ist halt nicht geil. Das sind die Dinge, die einen abgef***t haben, weil wir können echt dankbar sein für diesen Job, den ich über neun Jahre machen durfte. Und ich denke, dass das viele Soaps so haben, dass es so abgeht hinter den Kulissen und das man anderen nichts gönnt. Deswegen muss ich aufpassen, was ich sage."

Lange habe er versucht, den Cast zusammenzuhalten, unter den Kolleg:innen zu vermitteln. Doch irgendwann habe er keine Energie mehr gehabt. "Wie sollte ich nach all den Jahren noch diese Last tragen, Abgänge, viele Leute sind gegangen, nicht mehr das ‚Köln 50667‘-Feeling, viele Änderungen, viel Stress, intern das soundsoundso. Das hat uns alle sehr mitgenommen." Und: "Nach Ingos Tod stand Liebe und Familie, was 'Köln 50667' mal ausgemacht hat, nicht mehr im Fokus."

Danny Liedtke über Sex mit "Köln 50667"-Kolleginnen

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Weiter erzählt Danny, er habe jahrelang nach dem Motto gelebt: "Never f*ck the company". Doch dann habe er sich nicht mehr an seinen Vorsatz gehalten und "angebandelt mit gewissen Frauen am Set, bin mit denen Sachen eingegangen, wollte auch mehr." Das habe "viel Ärger gegeben und Stress." Er habe eigentlich nur nach Liebe gesucht. "Naja, dann kam die Sache mit ‚Promi Big Brother‘" und "ein paar unschöne Sachen dazu", zu denen er auch weiterhin nichts sagen wolle. Das habe ihn aber alles sehr belastet.

 

Ausstieg gemeinsam mit Filmpool beschlossen

Schlussendlich habe aber auch die Coronapandemie und der Lockdown dazu geführt, dass Danny immer unzufriedener wurde. Seine "Mood auf der Arbeit war respektlos, habe die Drehbücher kaum noch gelesen", erinnert er sich. Und räumt ein, dass er zuletzt nur noch gemeckert habe und ein "Larifari" gewesen sei. 

Dann kam der Punkt, an dem er ein längeres Gespräch mit der Produktionsfirma hatte. "Filmpool war auch der Meinung, dass ich mal für mich sein sollte, mal an mir arbeiten sollte", erklärt Danny. Er ist froh, dass ihm das "mal so" gesagt wurde. Sonst, glaubt er, hätte er nicht den Mut gehabt, die Reißleine zu ziehen - auch wenn er schon oft darüber nachgedacht habe. Er habe aber die Fans, denen Kevin etwas gegeben hat, nicht im Stich lassen wollen. 

So sehr der Abschied von "Köln 50667" Danny auch fiel, inzwischen ist er glücklich über den Schritt. Mit Filmpool sei er im Guten auseinandergegangen und er sei dankbar für all die Zeit und die Erfahrungen. Eine Rückkehr ist für ihn jedoch ausgeschlossen: "Ich denke gerade aktuell, und das ist das Traurige, dass es kein Comeback für mich gibt. Ich möchte auch keinen Rückschritt machen, weil ich das für nicht richtig halte. Hätten wir über eine längere Auszeit gesprochen, okay, aber so..."

 

Neuer Job nach "Köln 50667"

Nun freue er sich darauf, Neues auszuprobieren und mal aus seiner Komfortzone herauszukommen. "Ich bin ab Mai Social Media-Manager für eine größere Pizzaria-Kette", erklärt er. Dort könne er sich kreativ entfalten und nebenbei gut selbst als Influencer arbeiten. Vom Fernsehen will er erst einmal Abstand nehmen, auch wenn er nicht ausschließt, eines Tages noch einmal an einem interessanten Format teilzunehmen. 

Aber am wichtigsten ist es Danny nun, sich erst einmal um sich selbst zu kümmern: "Ich bin auf dem Weg, mich selbst besser kennenzulernen und mich zu reflektieren."

 

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