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„Just Cause 4“ Preview: Chaos und Wahnsinn vereinigt euch

Auf Ebbe folgt die Flut, auf Regen die Sonne und auf Rico Rodriguez folgt das Chaos. Das ist seit dem ersten Teil der Just Cause Reihe bekannt. Ob das Chaos auch im vierten Ableger der Reihe anhält, erfahrt hier.

Just Cause 4 Tornado Dive
Just Cause 4 und Rico versprechen eine Menge Chaos und Action. Square Enix

Wir durften Just Cause 4 auf dem Preview-Event in Hamburg von Square Enix anspielen und wollen euch an unseren Eindrücken teilhaben lassen.

 

Rico Rodriguez: Zwischen Vergangenheit und Revolution

Um mit seiner Vergangenheit reinen Tisch zu machen und Details über seinen Vater herauszufinden, führt es Rico nach Solís und in ein riesiges fiktives Land in Südamerika. Dieses Land lässt alles bisher Erlebte in Just Cause vergessen, aber dazu später mehr. Rico erfährt zu seiner Missgunst, dass sein Vater mit der dort herrschenden und unterdrückenden Privat-Armee der „Schwarzen Hand“, die wir schon in JC1 und JC3 kennengelernt haben, zusammengearbeitet hat. Nun wird Rico in Solís direkt mit dieser Militärgruppe und deren Anführerin Gabriela Morales konfrontiert und zettelt (typisch Rico) eine Revolution an, um alle Unterdrückten des Landes zu befreien.

 

Neue Ausrüstung – Mehr Chaos

An der Seite von Mira Morales, Anführerin der Rebellen, ist es das Ziel möglichst viel Chaos in Solís anzurichten und Gefangene zu befreien, um Kämpfer zu generieren und die Macht der Schwarzen Hand zu schwächen. Zur Verfügung steht einem außer Frage ein noch nicht dagewesenes Arsenal an Waffen und Ausrüstung. Die Entwickler von Avalanche Studios haben sich einige verrückte und überraschende Ideen einfallen lassen. Dazu zählen vor allem die neuen „Luftheber“. Sie stellen eine Art Ballons dar, die man an allen möglichen Gegenständen platzieren kann, um diese dann fliegen zu lassen. Auch der Enterhaken hat neue Funktionen bekommen. Dieser Teil der Ausrüstung ermöglicht nun das Beschleunigen oder Abstoßen von Gegenständen. Zu dem innovativen Waffenbestand zählen Waffen, die sich der Naturgewalten, wie Blitzen oder Stürmen bedienen und bei Gegnern und Gegenständen für gewaltige Verwüstung sorgen können.

Just Cause 4 Secondary Fire
Rico mit noch breiterem Waffenarsenal. Square Enix

Neu ist zudem, dass einem eine größere Kontrolle bei der Leitung der Revolution eingeräumt wird. An einer „realen“ Front kämpfen die Rebellen gegen die Truppen der Schwarzen Hand. Es liegt in den Händen des Spielers diese Front zu verschieben und sie sinnvoll an den Grenzen eroberter und noch nicht eroberter Gebiete zu positionieren. Jedoch sollte man nicht auf eine grundlegende Veränderung in der Vorgehensweise im Storymodus pochen, diese spielt sich im Vergleich zu den anderen Teilen relativ ähnlich. Missionen erfüllen, Gebiete einnehmen und durch die Zerstörung von gegnerischen Posten die Revolution vorantreiben.

 

Die Map - Solís: Unterwegs zwischen vier Klima-Zonen

Solís: die Heimat der Schwarzen Hand und Landschaft mit insgesamt vier Klimazonen. Wo sich die Entwickler von Just Cause beispielsweise im dritten Teil hinsichtlich der Landschaft noch etwas Langeweile vorwerfen lassen mussten, ist das hier kein Thema mehr. Mit einer Gesamtfläche von 1024 km² ist kein Platz für Ödnis. Die Open-World-Map bietet einem die Möglichkeit sich mit Rico durch den Dschungel, die Wüste, das Grasland und Gebirge zu bewegen. Vergleicht man das mit der Umgebung von Medici (JC3), kamen wir beim Anspielen nicht aus dem Staunen heraus. Ebenfalls ein Unterschied zum Vorgänger: die Welt ist hier eine riesige zusammenhängende Fläche und setzt sich nicht aus separaten Inseln zusammen.

Just Cause 4 Total Freedom
Über den Wolken von Solís. Square Enix
 

Naturgewalten zum Rumspielen

Spannendste Neuerung sind die mit den Klimazonen verbundenen Wetterbedingungen, mit denen Rico in sämtlichen Fahrzeugen oder seinem Wingsuit interagieren kann. In der Graslandschaft kommt es zum Tornado, in der Wüste zum Sandsturm, im Regenwald zum Gewittersturm und im Gebirge zum Schneesturm. Der Tornado beispielsweise zerstört die Natur um sich herum: Autos, Helikopter oder Häuser reist er komplett mit sich. Mit diesen Naturereignissen wird man jeweils  im Verlauf des Storymodus konfrontiert, allerdings ist einem zusätzlich möglich mit Flugzeugen oder dem Wingsuit durch die Stürme zu fliegen und sich der Macht der Natur hinzugeben – Fun, Fun, Fun!

 

Neue Fahrzeuge – Besseres Handling

Wie auch schon in den Vorgängern kann man nach sich Belieben auf der Straße ganz nach GTA-Style sämtliche Autos anderer Inselbewohner schnappen und losfahren. Per Drop-In kann man sich sämtlich Fahrzeuge herbeiholen und sogar neuerdings genau dort platzieren, wo man sie haben will. Das im Vorgänger störende und schlechte Handling der Fahrzeuge, wie schnellen Autos oder Motorrädern, haben die Entwickler hier deutlich besser gelöst. Eine nicht mehr so überempfindliche Steuerung ermöglicht eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug. 

Just Cause Vehicle Mayhem
Auch wieder im Spiel: Action mit Militärfahrzeugen. Square Enix
 

Fazit: Chaos und Wahnsinn vereinigt euch

Wir ihr dem vorher Geschriebenen vielleicht schon entnommen habt, gibt es eine Story, die wie ihre Vorgänger sehr spielenswert ist. Allerdings schreien die Neuerungen in der Ausrüstung und Landschaft förmlich danach auf eigene Faust Chaos und Verwüstung anzurichten und damit richtig Spaß zu haben. Das heißt, Just Cause 4 deutet jetzt schon an eine Steigerung zu seinen Vorgängern zu sein und braucht sich ebenfalls nicht hinter anderen Game-Highlights von 2018 zu verstecken. Erscheinungsdatum ist der 4. Dezember 2018.

Eine mehrminütige Vorschau zum Spiel und Gameplay seht ihr hier:

 

 

*von Frederik Harms 



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