Jimi Blue Ochsenknecht: Wieder Ärger mit der Justiz
Jimi Blue Ochsenknecht hat erneut Justizprobleme: Das Amtsgericht München erlässt Strafbefehl wegen Betrugs, es geht um unbezahlte Rechnungen aus zwei Lokalen im Jahr 2022.

Gegen den Schauspieler und Reality-Star Jimi Blue Ochsenknecht liegt nun ein Strafbefehl des Amtsgerichts München vor, der ihn des Betrugs bezichtigt. Der Vorfall spielte sich am 28. März 2022 in der österreichischen Stadt Graz ab, wo Ochsenknecht zunächst das asiatische Restaurant „Miss Cho“ aufsuchte und später die Cocktailbar „Katze Katze“ besuchte.
In beiden Lokalen konsumierte er Speisen und Getränke, verließ die Etablissements jedoch, ohne die entstandenen Rechnungen zu begleichen – ein Verhalten, das die Wirte nun rechtlich verfolgt haben.
Der Fall eskalierte erst kürzlich: Am Montag, dem 2. März 2026, stand eine Gerichtsverhandlung kurz bevor, da Jimi Blue Ochsenknecht zunächst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hatte. In letzter Minute zog er diesen Einspruch jedoch zurück, wie Amtsgericht-Sprecher Martin Swoboda gegenüber der Presse bestätigte.
Dadurch wird der Strafbefehl nun automatisch rechtskräftig, und Ochsenknecht hat keine Möglichkeit mehr, die Sache gerichtlich anzufechten.
80 Tagessätze in mittlerer zweistelliger Höhe
Als direkte Folge dieser Entscheidung muss Jimi Blue Ochsenknecht 80 Tagessätze in einer „mittleren zweistelligen“ Höhe zahlen, was je nach genauer Berechnung eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Positiv für den Prominenten: Er ist nicht vorbestraft, weshalb er straffrei bleibt und keine Eintragung in sein Führungszeugnis droht.
Es ist kein Einzelfall für Ochsenknecht: Bereits im Jahr 2025 sorgte ein vergleichbarer Vorfall für Schlagzeilen. Das Landesgericht Innsbruck verurteilte ihn damals zu einer Geldbuße von 18.000 Euro, wiederum im Zusammenhang mit nicht bezahlten Rechnungen. Der Hintergrund war ein mehrtägiger Aufenthalt im Jahr 2021 in einem luxuriösen Hotel in Kirchberg, Tirol, wo Jimi Blue seinen Geburtstag ausgiebig feierte.
Das Hotel stellte für Übernachtungen, Restaurantbesuche und zusätzliche Transportleistungen eine Rechnung in Höhe von knapp 14.000 Euro. Ochsenknecht ließ diese offen, was schließlich zu einem europäischen Haftbefehl führte. In Deutschland wurde er festgenommen und anschließend nach Österreich ausgeliefert, um den Fall zu klären. Auch hier kam er ohne Vorstrafe davon: Er beglich die Geldbuße, wenngleich unter tatkräftiger Unterstützung seiner Ex-Lebensgefährtin und Mutter seiner Tochter Yeliz Koç, die letztlich die offene Hotelrechnung übernahm.
Ochsenknecht muss nun hoffen, dass dieser neueste Strafbefehl keine weiteren beruflichen Nachteile mit sich bringt.










