Jimi Blue Ochsenknecht meldet sich nach Strafbefehl zu Wort
Der Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht ist rechtskräftig. Nicht bezahlte Rechnungen, 80 Tagessätze – jetzt äußert sich der Schauspieler selbst zu den Vorwürfen.

Nach erneuten juristischen Schlagzeilen bezieht Jimi Blue Ochsenknecht (34) öffentlich Stellung: Gegen den Schauspieler wurde vom Amtsgericht München ein Strafbefehl erlassen. Hintergrund sind nicht bezahlte Rechnungen aus dem Jahr 2022. Nachdem er zunächst Einspruch eingelegt hatte, zog er diesen zurück – der Strafbefehl ist damit rechtskräftig. Nun erklärt sich der 34-Jährige selbst via Instagram.
Was Jimi Blue Ochsenknecht genau vorgeworfen wird
Konkret geht es um einen Vorfall vom 28. März 2022 in Graz (Österreich). Laut Vorwürfen soll Ochsenknecht zunächst das asiatische Restaurant „Miss Cho“ besucht und anschließend in der Cocktailbar „Katze Katze“ Speisen und Getränke konsumiert haben, ohne die Rechnungen zu begleichen.
Daraufhin wurde ein Strafbefehl wegen Betrugs erlassen. Wie Amtsgerichtssprecher Martin Swoboda bestätigte, zog der Schauspieler seinen zunächst eingelegten Einspruch kurz vor einer angesetzten Verhandlung zurück. Damit ist der Strafbefehl automatisch rechtskräftig.
Jimi Blue Ochsenknecht muss nun 80 Tagessätze zahlen. Die Höhe pro Tagessatz liegt laut Angaben in einer „mittleren zweistelligen“ Summe. Insgesamt ergibt sich daraus eine empfindliche Geldstrafe.
„Ich habe alles abgezahlt“
In seiner Instagram-Story äußerte sich Ochsenknecht ausführlich zu den Vorwürfen. Die offenen Rechnungen habe er inzwischen vollständig beglichen. Wörtlich sagte er: „Außerdem checke ich nicht, wen es da draußen interessieren sollte – eine 1900-Euro-Rechnung, die schon längst beglichen ist.“ Und weiter: „Ich habe alles abgezahlt, in kürzester Zeit.“
Gleichzeitig zeigte er sich einsichtig: „Deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt, ich bin schuld, habe mich entschuldigt und nehme die Schuld auf mich, aber versuche, seit letztem Jahr, alles richtig zu machen. Ich arbeite charakterlich, beruflich und finanziell an mir.“
Außerdem betonte er: „Ich habe früher nicht alles richtig gemacht.“
Kein Einzelfall: Schon 2025 stand er vor Gericht
Bereits 2025 hatte Ochsenknecht wegen offener Rechnungen für Schlagzeilen gesorgt. Damals verurteilte ihn das Landesgericht Innsbruck zu einer Geldbuße von 18.000 Euro.
Mit seinem aktuellen Statement signalisiert der Schauspieler nun Einsicht und den Wunsch nach Veränderung. Ob es ihm gelingt, die wiederkehrenden Negativschlagzeilen dauerhaft hinter sich zu lassen, bleibt abzuwarten.









