IRISgo nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem revolutionären Thermobecher
Im Start-up-Battle konnte sich ganz klar der Thermobecher IRISgo durchsetzen – doch was macht den Trinkbehälter so verlockend für die Löwen?

Im dieswöchigen Start-up-Battle treten die Firmen IRISgo und Mellow Rush gegeneinander an. Während das erste Start-up ein Trinkbehältnis anbietet, bietet das zweite ein Getränk an. Schlussendlich wollen die Löwen aber doch lieber auf dem Trockenen sitzen und entscheiden sich für die Thermobecher – könnte es aber sein, dass das Rudel die Entscheidung vielleicht bereut?
Hier läuft nichts aus: Die Löwen sind begeistert
Eigentlich möchte man meinen, dass der Stanley Cup die Thermoskannenlandschaft revolutioniert hat, aber die Schweizer Unternehmer Fabian Christmann und Laurice Borer präsentieren mit dem IRISgo eine gelungene Alternative … so zumindest die Annahme der Löwen.
So verfügt der Thermobecher über eine breitere Öffnung als die meisten Becher und soll vollends auslaufsicher sein. Darüber hinaus kann man vier modulare Aufsätze erwerben, mit denen man unter anderem auch Trinkhalme anwenden kann. Die wahre Besonderheit ist aber der Iris-Verschluss, welcher vom Intro der James-Bond-Filme inspiriert ist. Die Inspiration kam Christmann nach Erzählungen von Kolleginnen, denen K.-o.-Tropfen verabreicht wurden.
Zu guter Letzt bringt man auch ähnliche funktionale Vorteile wie der Stanley Cup mit. So sollen Getränke beispielsweise sechs Stunden lang gekühlt bleiben. Dazu kommt eine Garantie von zwei Jahren.
Frank und Judith gegen Andreas
Normalerweise ist Löwe Frank Thelen immer sehr zurückhaltend, was Investitionen angeht, aber vom IRISgo scheint er regelrecht überzeugt zu sein – zumindest am Anfang. Als ihm offenbart wird, dass die Gründer in fünf Jahren gerade mal 3,6 Millionen Euro Umsatz machen konnten, findet er klare Worte: „Das Wachstum ist schwach.“
Dennoch reizen ihn einige Faktoren. Einerseits findet er es interessant, dass sich der Becher mit einem variierenden Preis von 45 bis 59 Euro im Onlinehandel durchsetzen konnte. Andererseits ist es auch verlockend, dass nun die Drogeriekette Müller IRISgo im stationären Handel vertreiben möchte.
Nachdem Janna Ensthaler und Ralf Dümmel ausgestiegen sind, bleiben nur noch Frank Thelen, Judith Williams und Andreas Herb übrig. Und während sich Thelen und Williams zusammentun und den Gründern 500.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile anbieten, macht Andreas ein anderes Angebot. Er bietet ihnen 500.000 Euro: Die eine Hälfte soll als Kapitalanlage fungieren, die andere soll als Royalty-Zahlung an ihn zurückgehen.
Nach einer kurzen Beratung entscheiden sich die Gründer für Andreas – was irgendwie verständlich ist, da sich dieser sowohl im stationären Handel als auch auf dem Getränkemarkt auskennt.
Wie geht es IRISgo heute?
Mittlerweile scheint IRISgo auch bei Müller angekommen zu sein, denn ein Banner im Online-Shop der Firma wirbt damit, dass man dort vertrieben wird. Die IRISgo-Produkte rangieren dort, wie in der Sendung angemerkt, von 44,90 Euro bis 59,90 Euro in vier verschiedenen Größen und 14 unterschiedlichen Farben. Für 9,90 Euro kann man sich seinen Becher darüber hinaus noch gravieren lassen.
Auf Amazon lässt sich das Produkt nicht finden, dafür aber im Müller-Online-Shop. Hier bekommt man unter anderem die 500-ml-Variante in vier Farben für 44,90 Euro. Das beweist, dass Andreas Herb augenscheinlich in das vollends richtige Produkt investiert hat und den Gründern nach der heutigen Sendung noch mehr Erfolg vergönnt sein könnte.






