„Immer wieder sonntags“: Steffen Mross gibt Update zur Rettung seiner Sendung
Nach dem emotionalen Abschied von „Immer wieder sonntags“ gibt Stefan Mross die Hoffnung auf eine Zukunft der ARD-Show nicht auf. Wird hinter den Kulissen an einer möglichen Fortsetzung gearbeitet?

Für Stefan Mross war der 6. September 2026 ein besonders emotionaler Tag. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Moderator stand er für die letzte reguläre Live-Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ auf der Bühne. Ein bewegender Abschied machte deutlich, wie eng der 50-Jährige mit der Sendung verbunden ist.
Doch endgültig abgeschlossen hat Mross mit seinem Herzensprojekt offenbar noch lange nicht. Während die ARD die Schlagershow ab 2027 nicht mehr fortsetzen will, laufen nach Angaben des Moderators hinter den Kulissen weiterhin Bemühungen, „Immer wieder sonntags“ in anderer Form zu retten.
Stefan Mross über „Immer wieder sonntags“: „Wir kämpfen im Hintergrund“
Seit 2005 führt Stefan Mross durch die beliebte Sonntagssendung. Entsprechend schwer fällt ihm der Abschied. In einem persönlichen Rückblick beschreibt er „Immer wieder sonntags“ als einen Ort, der für ihn über die Jahre zu einem Stück Zuhause geworden sei.
Trotz der Wehmut will Mross seinen Blick aber nach vorne richten. Gegenüber „Das Neue Blatt“ macht er deutlich, dass er die Hoffnung auf eine Fortsetzung noch nicht aufgegeben hat: „Wir kämpfen im Hintergrund alle dafür, dass es im nächsten Jahr vielleicht doch in irgendeiner Form weitergehen kann. Es wäre einfach unglaublich schade, wenn diese Sendung verschwinden würde.“
Damit bestätigt der Moderator, dass offenbar weiterhin Möglichkeiten ausgelotet werden. Eine konkrete Zusage für eine Fortsetzung 2027 gibt es bislang allerdings nicht.
Europa-Park macht Hoffnung auf eine Fortsetzung
Unterstützung bekommt Mross ausgerechnet von einem langjährigen Partner der Sendung. Auch beim Europa-Park in Rust, von wo aus „Immer wieder sonntags“ über viele Jahre ausgestrahlt wurde, kam das Aus überraschend. Die Betreiber machten deutlich, dass sie die Sendung gerne weiterhin als Gastgeber begleitet hätten. Besonders positiv äußerten sie sich über die Zusammenarbeit mit Stefan Mross.
Noch wichtiger für Fans: Eine Rückkehr der Show auf das Gelände scheint grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Vonseiten des Europa-Parks heißt es: „Wir sind grundsätzlich offen für Gespräche und befinden uns bereits in Kontakt mit verschiedenen Parteien.“
Welche Parteien damit genau gemeint sind und ob bereits konkrete Verhandlungen über einen neuen Sender laufen, wurde nicht bekannt gegeben.
Könnte „Immer wieder sonntags“ zu RTL oder Sat.1 wechseln?
Damit stellt sich automatisch die Frage: Könnte „Immer wieder sonntags“ künftig bei einem Privatsender weitergehen? In den vergangenen Wochen wurden unter anderem RTL und Sat.1 als mögliche neue Heimat ins Spiel gebracht. Bestätigt ist ein Wechsel bislang nicht.
RTL wollte mögliche Gespräche oder Spekulationen über Projekte und Personalien nicht kommentieren. Sat.1 erklärte dagegen, Stefan Mross immer wieder gerne als Gast in den eigenen Unterhaltungsformaten zu begrüßen. Eine Übernahme von „Immer wieder sonntags“ hat allerdings auch Sat.1 nicht angekündigt.
Die Suche nach einer Zukunft für das Format scheint damit weiterhin offen zu sein.
Stefan Mross kämpft bei letzter Show mit den Tränen
Wie viel ihm „Immer wieder sonntags“ bedeutet, zeigte sich beim großen Abschied am 6. September besonders deutlich. Zahlreiche Wegbegleiter standen mit Mross auf der Bühne, darunter Semino Rossi, Stefanie Hertel, Sigrid & Marina sowie Marianne und Michael.
Schon während der Sendung wurde der Moderator mehrfach von seinen Gefühlen überwältigt. Auf die Frage nach seinem schönsten Moment in der Geschichte der Show antwortete Mross: „Es klingt jetzt saublöd, aber das ist heute, die letzte Sendung. Das werde ich in meinem Leben nie vergessen.“ Auch Semino Rossi wollte die Hoffnung noch nicht aufgeben und sagte zu seinem Kollegen: „Es ist nicht deine letzte Sendung. Ich glaube, dass du wiederkommst.“
Zum Ende der Show holte Mross außerdem seine Freundin Eva Luginger auf die Bühne. Seine letzten Worte fielen ihm sichtbar schwer: „Eigentlich wollte ich die letzten 30 Sekunden noch irgendetwas sagen, aber mir fällt nichts mehr ein. Das wichtigste Wort ist einfach: Dankeschön!“
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