Hubert Aiwanger stirbt mit 55: Bayerns Wirtschaftsminister tot in Hotel gefunden
Hubert Aiwanger ist überraschend gestorben. Der Tod des bayerischen Vize-Ministerpräsidenten wurde am Mittwochabend bekannt. Was bisher über die Umstände bekannt ist.

Er gehörte zu den bekanntesten Gesichtern der bayerischen Politik: Hubert Aiwanger ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Das erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus Regierungskreisen. Auch die Deutsche Presse-Agentur berichtete unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise in Bayern über seinen Tod. Zuerst hatte „Bild“ die Nachricht veröffentlicht.
Demnach wurde der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident am Mittwoch, 4. November 2026, in einem Berliner Hotel tot aufgefunden. Der Vorsitzende der Freien Wähler hatte sich wegen eines Termins seiner Partei in der Hauptstadt aufgehalten.
Hubert Aiwanger ist tot: Was ist zur Todesursache bekannt?
Laut „Bild“ hätte Aiwanger an der Eröffnung des Berliner Büros der Freien Wähler teilnehmen sollen. Weil er sich nicht wohl gefühlt habe, sei er der Veranstaltung jedoch ferngeblieben. Später sei er tot in seinem Hotelzimmer entdeckt worden.
Zur genauen Todesursache lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine Informationen vor. Woran der 55-Jährige starb, ist damit bislang noch völlig geklärt.
Hubert Aiwanger prägte die Freien Wähler über Jahrzehnte
Seit 2018 gehörte Aiwanger als Wirtschaftsminister und Stellvertreter von Ministerpräsident Markus Söder zur bayerischen Staatsregierung. Die Freien Wähler in Bayern führte er seit 2006, den Bundesvorsitz übernahm er 2010.
Bundesweite Aufmerksamkeit erhielt Aiwanger unter anderem im Sommer 2023 durch die sogenannte Flugblatt-Affäre. Den Vorwurf, in seiner Jugend ein antisemitisches Flugblatt verfasst zu haben, bestritt er. Sein Bruder erklärte, der Verfasser gewesen zu sein. Trotz Rücktrittsforderungen hielt Söder damals an seinem Stellvertreter fest.
Nach Aiwangers Tod: Programmänderungen im TV zu erwarten
Angesichts seiner politischen Bedeutung ist mit ausführlicher Berichterstattung über Aiwangers Tod zu rechnen. Auch kurzfristige Programmänderungen, Sondersendungen oder Nachrufe sind zu erwarten, insbesondere beim Bayerischen Rundfunk. Konkrete Sendetermine oder Änderungen wegen seines Todes sind derzeit allerdings noch nicht bekannt.
Sobald die Sender entsprechende Programmänderungen bekannt geben, informieren wir euch an dieser Stelle über die Sendungen, Uhrzeiten und Verschiebungen in ARD, ZDF und BR.






